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Gut zu wissen

Die beste Strategie gegen das Scheitern: Realismus

Wenn gute Vorsätze scheitern, dann spielen fast immer diese beiden Faktoren eine Rolle: Erstens haben wir uns zu viel vorgenommen. Und wir wissen zweitens viel zu oft nicht, warum wir das Ziel eigentlich erreichen wollen. Fast so, als wollten wir scheitern. Denn wenn man die eigenen Möglichkeiten nicht realistisch einschätzt und der eigenen Motivation selbst nicht so recht traut, erlahmt der Ehrgeiz bald, man wird nachlässig und gibt schließlich auf. Wir sollten also ehrlich sein. Gehen wir ehrlich mit uns selbst um, werden wir uns nicht überschätzen.


Ein Beispiel aus dem täglichen Leben: Ich will weniger werden!

  • Wo ist das Problem? 15 Kilo Übergewicht!
  • Was soll erreicht werden? 15 Kilo runter!
  • Wie soll es erreicht werden? Ganz schnell, also durch Radikaldiät!
  • Warum soll es erreicht werden? Man möchte gesünder leben, besser aussehen, beweglicher werden, Diabetes oder Bluthochdruck vermeiden.
  • Woran scheitert das wahrscheinlich? Viele Gründe: Motivation oft zu unklar, Überforderung, gesundheitliche Probleme durch Radikaldiät oder im Anschluss Rückschlag durch den Jojo-Effekt.
  • Wie geht es beim nächsten Mal besser? Realistische Teilziele setzen. Also nicht 15 Kilo in einem Jahr, sondern je 7 bis 8 Kilo pro Jahr.

Ganz wichtig: der Zeitfaktor. Planen Sie nie kurzfristig, sondern immer langfristig. Also nicht gleich aufgeben, wenn es nicht klappt. Dran-bleiben und durchhalten!