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Gut zu wissen

Gartenarbeit macht fit!

Gartenarbeit macht fit!

Graben, säen, pflanzen, hacken, jäten, probieren, ernten und genießen: Es gibt nichts Schöneres als eigenhändig Gemüse, Obst und Kräuter anzubauen, ihnen beim Wachsen zuzusehen und später dann eine ordentliche Ernte einzufahren. Was nicht sofort im Mund oder auf dem Teller landet, wird zu einem schönen Vorrat verarbeitet. Gärtnern garantiert aber nicht nur gesunde Ernährung und körperliche Fitness. Der Garten ist außerdem eine echte Wohlfühloase voller sinnlicher Erfahrungen und echter Entspannungsmomente.

Fit mit Spaten, Hacke und Harke

Der Garten ersetzt ein ganzes Fitness-Center, denn Gartenarbeit ist ausgesprochen vielseitig: Beim Löcherbuddeln, Rasenmähen und beim Anlegen von Beeten werden vielfältige Bewegungen ausgeführt und dabei ganz unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht. Sich bücken, recken und strecken, in die Hocke gehen oder auch mal heben und tragen ist ein komplettes Rundumtraining für Arme, Schultern, Beine, Bauch und Rücken, insbesondere dann, wenn man mindestens eine halbe Stunde mehrmals in der Woche aktiv ist. Der Kreislauf kommt in Schwung, die Knochen werden gestärkt, Gleichgewicht und Beweglichkeit sind gefragt. Die Arbeit an der frischen Luft versorgt den Körper optimal mit Sauerstoff. Und ganz nebenbei wird unter Sonneneinstrahlung über die Haut ausreichend Vitamin D auch für den Winter gebildet. Damit die Lust nicht dem Frust weicht, hier noch ein paar Tipps für die gesunde Bewegung:

  • in die Hocke gehen statt sich vornüber zu beugen – das schont den Rücken
  • beim Knien Polster verwenden
  • auch beim Heben auf die Kraft der Beine setzen und nicht den Rücken überfordern
  • schwere Lasten mit einer Schubkarre befördern.
  • nicht zu lange in einer Position verharren und die Arbeit möglichst abwechslungsreich gestalten
  • bei entsprechenden Platzverhältnissen lassen sich auch Hochbeete anlegen, die erleichtern Arbeit und Ernte

Gesund mit Tomaten, Himbeeren und Petersilie

Für eine gesunde Ernährung mit frischem Gemüse und Obst braucht es keinen Riesengarten. Auch auf kleinen Grundstücken oder einem Balkon lassen sich jede Menge Lieblingsgemüse ziehen. Zum Gärtnerglück gibt es kleinwüchsige Gemüsepflanzen oder solche in Säulenform. Gurken, Erbsen, Bohnen und Tomaten, aber auch Himbeeren, Kiwi und Klettererdbeeren freuen sich über Rank- und Kletterhilfen und kommen mit relativ wenig Platz aus. Auch Kräuter und Salat wachsen auf kleinem Raum. Kinder sind beim Gärtnern meist mit großer Begeisterung dabei. Und wenn sie der Gurke beim Wachsen zusehen dürfen, schmeckt diese bestimmt gleich doppelt so gut.

Entspannt mit Blumen, Schmetterlingen und LibellenEin paar Blumen oder ein Mini-Teich im Bottich komplettieren jeden Garten. Die bunte Farbenpracht und der intensive Duft der Blumen, dazu Schmetterlinge, Bienen und Libellen machen den Augen Spaß und sind Balsam für die Seele. Hektik und Stress des Berufsalltags weichen im Garten schnell der Entspannung und tiefer Gelassenheit.

Wer gern in Gesellschaft gärtnert oder nicht über einen Garten oder Balkon verfügt, hält Ausschau nach Urban Gardening-Projekten in seiner Nähe oder sucht sich Gleichgesinnte, um selbst ein Projekt in Angriff zu nehmen.