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Gut zu wissen

Schlafstörungen - Gesünder schlafen mit der pronova BKK

Schlafstörungen

Im Idealfall fühlen wir uns nach einer erholsamen Nacht wie neu geboren. Hellwach und voller Tatendrang machen wir uns frisch ans Werk. Doch leider ist das nicht immer so: Etwa 30 Prozent der Deutschen – darunter deutlich mehr Frauen als Männer und insgesamt mehr ältere als jüngere Menschen – geben an, unter Schlafstörungen zu leiden. Die können ganz unterschiedlicher Art sein. Und nicht jede Schlafstörung ist ein wirkliches Problem. Dennoch sollten Sie sich und Ihren Schlaf mal unter die Lupe nehmen. Wer zeitweise abends nicht so schnell in den Schlaf findet oder gelegentlich nachts aufwacht, hat keinen Grund zur Sorge.

Von wirklichen Schlafstörungen spricht man erst dann, wenn Ein- oder Durchschlafstörungen mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von wenigstens drei bis vier Wochen auftreten.

Die häufigsten Ursachen für gestörten Schlaf:

Stress im Job, Probleme in Partnerschaft und Familie
Ungelöste Probleme, Stress in der Familie und am Arbeitsplatz lassen viele Menschen nicht zur Ruhe kommen. Ein- und Durchschlafprobleme sind die Folge. Entspannungstechniken können vielleicht Abhilfe schaffen. In anderen Fällen sollten Sie nicht zögern, die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch zu nehmen.

Nächtlicher Harndrang (Nykturie)
Nächtlicher Harndrang nimmt mit dem Alter zu und ist zwar lästig, aber meist harmlos. Müssen Sie allerdings allnächtlich mehr als zweimal zur Toilette, sollten Sie Ihre Arztpraxis aufsuchen, um behandlungsbedürftige Erkrankungen auszuschließen. Hierzu zählen: Diabetes mellitus, eine gestörte Nierenfunktion, Probleme mit der Prostata, Harnwegsinfekte oder eine zu hohe Urinproduktion infolge einer Herzschwäche.

Schnarchen und obstruktive Schlafapnoe
Schnarchen stört oftmals eher den Schlaf des Partners, der Schnarchende selbst bemerkt gar nichts von seinen lauten Atemgeräuschen. Oft ist Schnarchen ganz harmlos. In anderen Fällen wird es begünstigt durch Alkoholkonsum, Rückenlage oder Übergewicht. Auch Probleme im Mund- und Rachenraum oder in der Nase können ursächlich sein. Im Zusammenhang mit Atemaussetzern kann Schnarchen aber auch ein Hinweis auf eine obstruktive Schlafapnoe sein. Hierbei blockiert die erschlaffte Rachenmuskulatur die oberen Atemwege fast vollständig. Die Atmung wird unterbrochen, das Blut bleibt mit Sauerstoff unterversorgt. Zwar gelingt es dem Schläfer, die Atemwege durch Druck von unten wieder zu öffnen. Dennoch belasten solche Atemstillstände das Herz übermäßig und begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Fragen Sie Ihren Arzt nach Behandlungsmöglichkeiten!

Zähneknirschen (Bruxismus)
Wer nachts die Zähne zusammenbeißt und dabei knirschende und mahlende Geräusche erzeugt, leidet oft unter übermäßiger Anspannung und Stress. Aber auch eine Fehlstellung des Kiefers oder schlecht sitzende Füllungen können ursächlich sein. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, wahrscheinlich wird er Ihnen eine Aufbissschiene anpassen, die Sie jede Nacht tragen. Andernfalls kann Ihr Gebiss langfristig Schaden nehmen, auch Zahnverlust ist nicht ausgeschlossen.

Online Schlaflabor

Haben Sie Konzentrationsschwierigkeiten am Arbeitsplatz? Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Schlaf nur oberflächlich ist? Nicht unwahrscheinlich, dass Sie an einer Schlafstörung leiden. Mit dem Selbsttest unseres Online Schlaflabors finden Sie schnell heraus, ob bei Ihnen eine Schlafstörung vorliegt und was Sie dagegen tun können.

Arbeitsalltag Schichtarbeit

Schichtarbeiter können nie gemäß ihrem eigenen natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus leben. Auch während der freien Tage fehlt wegen Umstellungsproblemen der wirklich erholsame Schlaf. Schlafstörungen sind also gewissermaßen vorprogrammiert. Die Gefahr für Arbeitsunfälle ist übrigens nachts zwischen zwei und fünf Uhr am größten, in der Zeit also, in der der Schlaf natürlicherweise am tiefsten ist. Manchmal hilft das:

  • Kurze Arbeitspausen mit Bewegung und frischer Luft erhöhen auch nachts die Leistungsfähigkeit.
  • Regelmäßige Schlaf- und Wachzeiten werden am besten auch an arbeitsfreien Tagen eingehalten.
  • Kurze Nickerchen vor Beginn der Nachtarbeit erhöhen die Konzentrationsfähigkeit, besonders auch bei unregelmäßigen Schichten und Rufbereitschaft. Dunkelheit, Ruhe und möglichst kühle Temperaturen im Schlafzimmer begünstigen tagsüber einen erholsamen Schlaf.
  • Eine Lichttherapie kann in Absprache mit einem Arzt eventuell bei der Umstellung auf einen anderen Schlaf-Wach-Rhythmus helfen.
Gesunder Schlaf, Gesundes Leben

Gesunder Schlaf - Gesundes Leben

In unserer ausführlichen Gesundheitsbroschüre zum Thema Schlaf beantworten wir viele Fragen zu Schlafstörungen und geben Tipps für einen gesunden Schlaf. Ergänzt wird sie durch ein Schlaftagebuch.

Sie können die Broschüre auf der Seite Broschürenbestellservice in der Rubrik Gesundheit kostenlos herunterladen oder anfordern!