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Seelische Gesundheit

Hygge draußen – zu jeder Jahreszeit möglich

Hygge - Draußen

Outdoor-Hygge ist nicht abhängig von dem schönen Wetter, das die Vorhersage vielleicht erst für die kommende Woche voraussagt. Für Hygge zählt vielmehr der Augenblick: Das Hier, das Heute und das Jetzt. Ob Regen, grauer Himmel, Sturm oder Sonne, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, ob Tag oder Nacht; Jeder Moment kann hyggelig sein, man muss ihn nur entdecken, sich ganz darauf einlassen und mit allen Sinnen genießen.


Hygge ist nicht passiv – gerade Outdoor-Hygge ist oft mit Aktivitäten verbunden wie Schwimmen, Wandern oder Radfahren. Doch es kann auch äußerst gemächlich sein wie Pilze sammeln, den Zug der Wolken oder die Sterne beobachten. Jede Jahreszeit hat ihre schönsten Hygge-Momente.

Hygge ganz nah

Um Hygge zu erleben, muss man keine teuren Fernreisen machen mit einem enormen Besichtigungspensum. Gerade die können alles anderes als hyggelig sein, denn es was gäbe es Ungemütlicheres als die große, bekannte und daher auch mit Menschenmengen überlaufene Touristenattraktion? Das Vertraute, Bekannte und Behagliche hyggt oft viel mehr. Auch im nahen Park, Wald oder am Baggersee ist das Hygge-Glück zu finden.

Einfach draußen sein

Hygge stammt aus Skandinavien, da denkt man gleich an Dünen, Nordseestrände, Wälder, verschwiegene Buchten und kleine Inseln. Die hat natürlich nicht jeder gleich um die Ecke. Doch die bloße Nähe zur Natur birgt schon ein gewaltiges Hygge-Potenzial: Ein Streifzug durch den nahen Wald oder ein erfrischendes Bad im See lässt allen Stress von uns abfallen. Und auch im Park um die Ecke können wir zu jeder Jahreszeit hyggen: Ein Picknick im Sommer, Kastanien sammeln im Herbst oder eine Schneeballschlacht im Winter sind einfach hyggelig.

Einsam oder Gemeinsam hyggelig

Gute Gemeinschaft ist ein wichtiger Hygge-Faktor. Doch das bedeutet nicht, dass immer mindestens zehn Leute zusammenkommen müssen, damit es so richtig gemütlich wird. Hygge kann man auch im kleinen Kreis oder sogar ganz allein erleben. Dafür muss man noch nicht einmal viel tun: Zu zweit an einem lauschigen Sommerabend den Sonnenuntergang zu genießen oder allein in einer klaren Nacht nach Sternschnuppen Ausschau halten. Das reicht völlig aus.

Hyggelige Sommeraktivitäten

Der Sommer ist natürlich die Top-Hyggesaison für Outdoor-Aktivitäten. Draußen kann man am Lagerfeuer sitzen, Stockbrot oder Kartoffeln backen, Musik machen oder einfach nur in die Flammen schauen und dem Knistern lauschen. Man kann aber auch gemeinsam spielen. Wie wäre es mal wieder mit Federball, Krocket oder Boule? Selbst Beach-Volleyball ist nicht auf den Strand begrenzt, denn auch in städtischen Anlagen finden sich Sandplätze für Volleyball. Ebenso kann man Himbeeren, Holunderblüten oder Brombeeren sammeln und daraus selbst Marmelade oder Sirup kochen. Das Marmeladebrot im Winter ist nicht nur lecker, sondern weckt im Nu die schönsten Erinnerungen an einen behaglichen Sommertag und sorgt für ein wohliges hyggeliges Gefühl.

Hygge in der Stadt

Städte gelten im Allgemeinen als laut, voll und hektisch, also als eher hygge-feindlich. Doch auch hier gibt es jede Menge hyggelige Ecken und Möglichkeiten: Ein Eis im Straßencafé, ein Picknick im Stadtpark, ein Schwätzchen auf der Parkbank oder ein Stadtbummel, bei dem man ganz bewusst einen großen Bogen um alle Konsumtempel macht, haben jede Menge Hygge im Gepäck. Wer in einer Etagenwohnung wohnt und gerne gärtnert, hält nach einem städtischen Gemeinschaftsgartenprojekt Ausschau oder gründet selber eins. Oder man erkundet die Stadt mal ganz ohne Hektik mit dem Fahrrad. Am besten immer mit einem kuscheligen Pullover im Gepäck, falls man spontan die Abenddämmerung im Stadtpark erleben möchte. Frieren ist nämlich überhaupt nicht hyggelig.