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Seelische Gesundheit

Projekt innere Wildnis - Neue Wege jenseits von Zwang und Norm

Denken Sie auch manchmal darüber nach, wie wenig Freiraum Sie doch eigentlich in Ihrem Leben haben? Und wie schön es wäre, ein wenig losgelöster von den Zwängen und Fremdbestimmungen unserer bis ins Letzte durchorganisierten Arbeits- und Freizeitwelt endlich einmal das machen zu können, was Sie schon immer machen wollten? Dann sind Sie nicht allein: Viele Menschen verspüren die Sehnsucht nach einem Leben, in dem nicht Termine, Vorschriften und Anordnungen den Takt vorgeben. Doch den meisten von uns fehlt schlicht und einfach der Mut, aus dem Käfig der Gewohnheiten auszubrechen. Diejenigen aber, die es dann doch einmal wagen, bereuen es nur selten. Lassen Sie uns gemeinsam das Areal in der Seele des Menschen entdecken, das gleichsam der Quellgrund für Kreativität und selbstbestimmtes Leben ist. Wir nennen es für unsere Zwecke "die innere Wildnis".


Woher kommen eigentlich all die Normen?

Normen werden uns keineswegs nur aufgezwungen; Normen sind eine Art meist freiwilliger Übereinkunft zwischen den Menschen. Normen strukturieren unser Leben, geben ihm Form und Halt. In gewisser Weise sind solche Normen, Vorgaben oder Zwänge sogar überlebenswichtig. Denn gäbe es gar kein verbindliches Regelwerk, würden unser Berufs- wie auch unser Privatleben im Nu ins Chaos abgleiten. Normen sind also nicht prinzipiell zu beklagen – wohl aber ihr Auftreten im Übermaß und der Drang, Dinge bis ins Letzte regeln zu wollen. Und manche Normen sind schlicht und einfach unsinnig. Machen Sie mal die Probe: Begleiten Sie sich kritisch durch den Alltag und registrieren Sie jede Vorschrift, jede Regel, jede Norm, an die Sie sich bewusst oder unbewusst halten – im Straßenverkehr, im Miteinander mit Kollegen und Familie, ja selbst im stillen Kämmerlein, wo Sie nicht unter Beobachtung stehen und sich im Grunde hemmungslos gehen lassen könnten. Sie werden feststellen, dass weit über 90 % Ihres Tagesablaufes bis in intimste Details hinein festen Regeln folgen. Wie gesagt: Die meisten dieser Regeln haben ihre Berechtigung, denn sie helfen Ihnen bei der Alltagsbewältigung. Doch was wäre, wenn Sie sich hin und wieder die Freiheit nehmen würden, vom Pfade des Gewohnten abzuweichen? Sie müssen ja nicht mit Regelverstößen im Straßenverkehr beginnen und auch nicht Ihren Büroalltag auf den Kopf stellen. Doch probieren Sie einfach mal aus, was passiert, wenn Sie eine gewohnte Sache plötzlich anders machen. Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel: Sie sind es gewohnt, die zehn Kilometer zu Ihrem Arbeitsplatz mit dem Auto zurückzulegen. Nehmen Sie sich vor, die Strecke mit dem Rad zu bewältigen. Vielleicht gibt es sogar eine ruhige, schöne Nebenstrecke? Machen Sie es doch einfach mal. Es muss ja nicht jeden Tag sein. Sie werden staunen, wie viele neue und überraschende Sinneseindrücke Ihnen auf diesem Weg begegnen werden. Und wie gut Ihnen das tut.

Routine ist dazu da, unterbrochen zu werden

Nach und nach werden Sie viele Lebensbereiche entdecken, die ein wenig Veränderung gut vertragen könnten. Routine lauert überall. Und Routine ist und bleibt nun einmal der größte Feind neuer, bereichernder Erfahrungen. Wer sich in seinem Tun nur darauf berufen kann, etwas schon immer auf eine bestimmte Art und Weise gemacht zu haben, verschenkt nicht nur Chancen, sondern verkennt auch das Leben. Denn das Leben selbst ändert sich pausenlos. Individuen, Institutionen und sogar Gesellschaftsordnungen müssen an diesem Veränderungsprozess teilhaben, um selbst lebendig und in Bewegung zu bleiben. Tun sie dies nicht, geht das Leben irgendwann über sie hinweg. Die innere Wildnis, zu der wir unterwegs sind, hat also etwas mit dem Mut zu tun, beweglich zu bleiben. Wir sagen bewusst: Mut. Denn den braucht es schon, um gegen die vertraute und oft auch liebgewonnene weil bequeme Macht der Gewohnheit anzugehen. Die Felder, auf denen dieser "Mut zur Wildnis" sich beweisen kann, sind so vielfältig wie das Leben selbst. Deshalb können Sie praktisch überall und jederzeit damit beginnen, mit der Routine aufzuräumen: In Ihrem Beziehungsalltag, auf den vielleicht festgefahrenen Gleisen Ihres Familienlebens, ganz konkret auch in Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Überall warten die schöpferischen, gestalterischen Kräfte nur darauf, entfesselt und frei gelassen zu werden, um Ihrem Leben neue Impulse zu geben. Doch mit dem Warten allein ist es nicht getan: Sie müssen aktiv werden.

Die innere Wildnis kultivieren

Die innere Wildnis kultivieren – ist das nicht ein Widerspruch? Hieße das nicht, all die zart aufkeimenden Ansätze zur Veränderung gleich wieder in einen Betonkübel zu pflanzen? Keine Sorge – darum geht es nicht. Dennoch braucht gerade die innere Wildnis die ordnende Hand. Denn wer die innere Wildnis einfach nur ins Kraut schießen lässt, fördert allenfalls haltlos wucherndes Wachstum, nicht aber die Kraft der Veränderung. Hier bedarf es tatsächlich einer gewissen Planung. Der erste Schritt: Werfen Sie aus möglichst neutraler Distanz einen Blick auf Ihr Leben. In welchem Lebensbereich sorgt derzeit eine Überreglementierung dafür, dass Sie kaum noch frei atmen können? Und wie sinnvoll ist es, gerade hier mit einem Rückschnitt einengender Vorgaben zu beginnen? Ein Beispiel: Wenn Sie auf der Intensivstation eines Krankenhauses arbeiten, sind Sie von einem ganzen Regelwerk umgeben, das Ihnen bis in die Details vorschreibt, wie Sie in welcher Situation zu handeln haben. Wenn Sie sich nun dranbegeben, dieses einengende Regelwerk zurechtzustutzen, werden Sie schnell ein Problem bekommen. Gleiches gilt für andere Bereiche, die aus gutem Grund stark reglementiert sind. Wie eingangs bereits festgestellt: Nicht alle Regeln stehen zur Disposition. Vielleicht ist es sinnvoller, wenn Sie sich zunächst einmal die privaten Zwänge und Vorgaben vornehmen, die Sie selbst um Ihr Leben herum errichtet haben – diesen ganzen Fundus starrer Lebensweisheiten, die beispielsweise mit "das macht man nicht" oder "das geht nur auf die und die Weise" oder "das hab ich schon immer so gemacht" beginnen. Lockern Sie diese Vorgaben. Und warten Sie nicht einfach nur ab, was passiert, sondern stecken Sie ganz bewusst und gezielt einen neuen, erweiterten Rahmen ab. Nehmen wir einmal an, Sie haben schon immer den Wunsch gehabt, sich an Pinsel, Leinwand und Farbe zu versuchen – sich aber nie so recht getraut: Vielleicht war der Selbstzweifel an Ihrem Können zu groß, vielleicht die Furcht vor dem Urteil der anderen. Werfen Sie Ihre Vorbehalte über Bord. Beginnen Sie einfach. Gerade die Kunst ist ein Paradebeispiel dafür, dass man sich von überkommenen Regeln trennen darf. Natürlich gibt es klassische Malmethoden, die sehr genaue Vorstellungen vermitteln, wie beispielsweise ein Landschaftsgemälde auszusehen hat. Aber wer sagt Ihnen, dass Sie diese Vorstellungen akzeptieren müssen? Es geht darum, dass Sie Ihre ureigenen Wahrnehmungen und Vorstellungen auf die Leinwand bringen.

Von der Kunst zur Lebenskunst

Nun verspürt gewiss nicht jeder das Bedürfnis, sich als Künstler auszuleben. Und ebenso wenig ist Kunst der einzige Bereich, in dem die innere Wildnis sich entfalten kann. Aber jeder Mensch hat ein kreatives Potenzial, das er auf vielfältige Weise zur Entfaltung bringen kann: Jeder Schritt, den Alltag neu zu ordnen und sinnvoller zu gestalten als bislang, ist kreativ. Diese Ur-Kreativität bringt langsam aber sicher neuen Schwung auch in alle Lebensbereiche, die mit Kreativität im engeren Sinne gar nichts zu tun haben. Nehmen wir an, Sie möchten Ihre Ernährung umstellen. Sie haben sich bislang normal, tendenziell vielleicht sogar ungesund ernährt und möchten nun nach neuen Ernährungsregeln leben und beispielsweise auf Fleisch verzichten. Natürlich können Sie nun einfach die Wurst oder das Steak weglassen und sich von den bisherigen Beilagen ernähren. Doch Sie werden schnell feststellen, dass eine solche Küche des Weglassens keinen Spaß macht. Gesunde Ernährung hat deshalb auch viel mit der Lust an der Zubereitung zu tun. Also schauen Sie sich nach neuen Impulsen für Ihre Küche um! Vielleicht begeben Sie sich auf die Suche nach Ersatz für das Fleisch und stoßen im Naturkostladen auf Tofugeschnetzeltes oder Tofuburger – fleischähnlich geformt und gewürzt, lassen sich diese auf Sojabasis hergestellten Produkte ähnlich wie Fleisch einsetzen. Vielleicht gehen Sie aber auch einen Schritt weiter und schauen einfach mal, was die „grüne Küche“ sonst noch so hergibt. Dann werden Sie feststellen, dass sich auch aus Reis, Grünkern, Hafer und vielen Gemüsesorten köstliche Fleischalternativen herstellen lassen, die gar nicht erst versuchen, wie Fleisch auszusehen. Wenn Sie erst einmal damit anfangen, werden Sie staunen, wie rasant sich Ihr Leben umzustellen beginnt. Und das keineswegs nur in der Küche! Denn neue Ernährungsgewohnheiten erfordern in der Regel auch neue Einkaufsgewohnheiten. Statt den Freitagabend mit dem Großeinkauf im Verbrauchermarkt zu verbringen, können Sie auch Samstag in aller Frühe auf den Wochenmarkt radeln – immer auf der Suche nach neuen Impulsen. Im Frühling und Sommer der pure Genuss! Mit der Ernährungsumstellung ändern sich auch Ihre Seh- und Denkgewohnheiten und Ihr Tagesablauf. Die Macht der Veränderung bricht sich Bahn.

Bitte ohne "wenn" und "aber"

Natürlich sind Lebensumstände denkbar, in denen es sehr schwierig ist, den Zeitaufwand für eine planvolle Ernährungsumstellung aufzubringen. Viele Menschen sind inklusive Anfahrzeiten zum Arbeitsplatz 50, 60 oder mehr Stunden in der Woche unterwegs, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Hinzu kommen all die kleinen und großen Pflichten rund um Haushalt, Familie und Freundeskreis, sodass für das Großprojekt einer Ernährungsumstellung weder Zeit noch Muße übrig zu bleiben scheinen. "Ich würde ja gern, aber mir fehlt einfach die Zeit" – mit diesem Killerargument lässt sich jeder Veränderungsansatz mühelos im Keim ersticken. Ganz sicher haben Sie diesen Satz schon unzählige Male gehört oder gar selbst ausgesprochen. Doch wenn Ihnen wirklich etwas an einer Veränderung gelegen ist, müssen Sie die Sache anders sehen: "Mir fehlt zwar eigentlich die Zeit. Aber genau die werde ich mir nun nehmen. Denn ich will etwas verändern." Kehren wir zu unserem Beispiel der Ernährungsumstellung zurück. Natürlich erfordert so etwas einen gewissen Zeitaufwand. Immerhin müssen Sie Ihre Einkaufs- und Kochgewohnheiten radikal umstellen. Sie werden nach neuen Rezepten Ausschau halten müssen, neue Einkaufsquellen zu erkunden haben und neue Formen der Zubereitung kennen lernen. Sie fangen eventuell wieder bei Null an. Doch wenn Ihnen wirklich etwas daran liegt, gibt die Sache selbst Ihnen die nötige Energie und den Antrieb. Und wenn Sie dann erst über den Wochenmarkt gehen, die würzige Kraft einer frisch aus der Erde gezogenen Sellerieknolle schnuppern und Ihre Sinne sich öffnen für all die anderen Düfte – dann merken Sie plötzlich, dass sich etwas in Ihnen verändert. Die innere Wildnis meldet sich und verführt Sie dazu, neue Wege zu erkunden und neue Dinge auszuprobieren. Das kann bis hin zu einer Euphorie gehen, die Sie auch nach dem Wochenmarkteinkauf in ihrem Bann hält und Sie vielleicht dazu bringt, den schönen Frühlingstag zu weiteren Aktivitäten zu nutzen.

Warum ein wenig Wildwuchs so gut tut

Wenn Sie einen solchen Umbau Ihres Lebens, der ja mit einem Rückbau einengender Prinzipien einhergeht, erfolgreich bewältigen, ändern sich nicht nur Ihre Lebensumstände, sondern vor allem Ihr Lebensgefühl: Waren Sie zuvor oft demotiviert, desinteressiert oder gar niedergeschlagen, wendet sich nun vieles ins Positive. Es ist fast so, als wäre ein elektrischer Kontakt erneuert worden, durch den nun wieder Strom fließt. Man könnte fast vermuten, dass wir, indem wir uns von Verhaltensmustern befreien, die uns nichts gebracht haben, dem Leben selbst und dem ihm innewohnenden Drang zur Veränderung gerechter werden. Dafür belohnt uns das Leben, indem es uns neuen Schwung und neue Energie gibt. Das klingt wunderlich, ist aber im Grunde ganz alltäglich: Eine öde Brache wird von der Natur zurückerobert, asphaltierte Flächen brechen auf, aus den Rissen wächst und sprießt es mit Urgewalt. Über solche Vergleiche und Bilder mag man als nüchtern-rational denkender Mensch vielleicht zunächst lächeln. Und doch passiert im Rückgriff auf unsere innere Wildnis genau dies: eine Rückkehr zu den Wurzeln des Lebens selbst.

Experiment: Ein ganz anderer Tag

Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf ist das Musterbeispiel eines Menschen, der nach seinen eigenen Regeln lebt – manchmal muss man eben ein klein wenig übertreiben, um herauszufinden, was wirklich in einem steckt. Versuchen Sie es doch einfach auch mal: Seien Sie spontan, setzen Sie sich über Ihre selbstgemachten Zwänge, Regeln und Ängste vor den Reaktionen anderer hinweg. Macht es Ihnen Spaß? Oder lösen die ungewohnten Verhaltensweisen eher neue Ängste in Ihnen aus? Dann machen Sie es erst recht!

Ob Sie sich an unser Drehbuch halten oder ganz andere Bereiche für Ihr Experiment entdecken: Befreien Sie sich vom Zwang zur Konformität, ohne andere zu verletzen und sich selbst zu schaden. Gehen Sie behutsam vor, wenn Sie Ihre innere Wildnis befreien möchten!

Sie möchten Ihren Bekanntenkreis erweitern?

Gehen Sie auf einen Menschen zu, der Ihnen schon ein paar Mal begegnet und Ihnen sympathisch ist, den Sie aber noch nicht näher kennen. Laden Sie ihn oder sie spontan auf einen Kaffee ins nächstgelegene Straßencafé ein. Machen Sie keine großen Pläne – setzen Sie sie einfach in die Tat um. Spontan und ohne Netz und doppelten Boden.

Langeweile?

Nutzen Sie den ersten schönen Frühlingstag, fahren Sie an ein Gewässer mit Ruderboot- oder Tretbootverleih – und fordern Sie andere Müßiggänger, die Ihnen dort zufällig begegnen, zu einem Wettrennen der Muskelkraft heraus!

Stress am Arbeitsplatz?

Überraschen Sie Ihre am wenigsten geschätzte Kollegin mit einer Tafel Schokolade, einem Blumenstrauß – und der ohne Sarkasmus vorgetragenen Erklärung, dass man diese oder jene Eigenschaft sehr an ihr schätze. Da gibt es doch bestimmt was!

Öffentliche Auftritte verursachen Ihnen Unwohlsein?

Da hilft nur eins: Springen Sie ins kalte Wasser und ergreifen Sie die nächste Gelegenheit zu einer kleinen Rede vor Publikum. Das kann der Geburtstag der Schwiegermutter sein, das Vereinsjubiläum oder auch eine kleine Ansprache im Betrieb. Sie werden merken: Mit der Überwindung kommen auch die Inspiration und der Spaß am Auftritt!

Sie leiden darunter, von Ihrem Vorgesetzten ständig bevormundet und nie gelobt zu werden?

Dann bitten Sie ihn oder sie bei nächster Gelegenheit um ein Gespräch und bringen mit entwaffnender Freundlichkeit und ganz offen all das vor, was Ihnen auf der Seele liegt. Natürlich dürfen Sie dabei nicht unsachlich werden oder gar beleidigend. Wenn alles gut läuft, wird man Sie nach einem solchen Gespräch mit ganz anderen Augen sehen.

Ohne Geld fühlen Sie sich schutzlos?

Die Sorge vor Geldverlusten ist für Sie sehr bedrückend und präsent? Dann sind Sie reif für ein besonderes Experiment: Versuchen Sie, mindestens 12 Stunden ohne einen Cent in der Tasche zu überleben – und zwar außerhalb Ihrer Wohnung und abseits Ihres Arbeitsplatzes. Wählen Sie einen Tag mit Regen, Wind und Kälte und gehen Sie morgens mit leerem Magen los. Wie schlagen Sie sich durch? Gehen Sie gezielt mit der Bitte um Hilfe auf andere Menschen zu, wenn Sie Hunger haben? Oder hoffen Sie, dass der Tag schnell vorübergeht und drücken Sie sich in Ecken herum, in denen Sie möglichst nicht gesehen werden? Was spüren Sie am Ende dieses Tages?

Sie vermeiden zwanghaft Situationen, in denen es zum Streit kommen könnte?

Dann werden Sie immer nur das Nachsehen haben. Ein Tag auf Krawall gebürstet könnte Ihnen gut tun – und Ihrer Umgebung manche Überraschung bereiten.