Herzschwäche – wie vermeide ich das?

Erfahre, wie eine Herzschwäche zustande kommt und was du tun kannst, um ihr vorzubeugen.

Auf einen Blick

  • Auch jüngere Menschen können viel für ihre Herzgesundheit tun
  • Auswirkungen auf das soziale Leben
  • Hirnleistung wird in Mitleidenschaft gezogen
  • Gesunde Lebensweise beugt vor
  • Stress macht krank

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Eine Herzinsuffizienz – auch als Herzschwäche bekannt – ist keineswegs nur bei älteren Menschen Thema. Zwar sind ältere Personen weitaus häufiger betroffen, jedoch kann man gerade in jungen Jahren sehr viel dafür tun, das persönliche Erkrankungsrisiko zu minimieren. Und auch im mittleren Lebensabschnitt lässt sich durch eine Änderung des Lebensstils noch viel erreichen. Die Gesundheitsbroschüre der pronova BKK informiert dich umfassend über Symptome und Auswirkungen einer Herzschwäche, über Diagnose und Therapie und gibt dir wertvolle Tipps für ein herzgesundes Leben.

Eine Herzschwäche betrifft stets mehr als nur das Herz

Eine Herzschwäche kann nicht nur Folgen auf körperlicher Ebene haben – auch die Auswirkungen auf das gesamte soziale Leben stellen eine erhebliche Minderung der Lebensqualität dar. So wird bei einer eingeschränkten Herztätigkeit auch die Hirnleistung in Mitleidenschaft gezogen. Die Betroffenen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Schlaganfälle, die dann weitere schwere körperliche und geistige Einschränkungen nach sich ziehen. Darüber hinaus verlängert sich die Reaktionszeit, auch das Denken verändert sich schleichend. Eine gestörte Herzfunktion kann ferner das Seelenleben in vielfältiger Weise beeinträchtigen. Zunächst rufen akut auftretende Symptome wie Atemnot oft erhebliche Ängste hervor. Dazu häufen sich bei einer fortgeschrittenen Herzschwäche Alltagsprobleme: Viele kleine alltägliche Dinge wie Einkaufen, körperliche Arbeiten oder Arztbesuche können nicht mehr selbstständig erledigt werden. Die Betroffenen sind zunehmend auf Hilfe angewiesen. Unternehmungen fallen schwerer, gerade ältere Patienten bleiben häufiger zu Hause. Eine soziale Isolation ist nicht selten die Folge.

Was kann ich vorbeugend tun?

Durch einen gesunden Lebensstil kannst du dein Herz schützen und stärken. In den allermeisten Fällen ist eine Herzinsuffizienz nämlich kein unabwendbares Schicksal und auch keine zwangsläufige Alterserscheinung. Sie resultiert vielmehr aus langjährigen ungesunden Lebensgewohnheiten mit falscher Ernährung und Übergewicht, zu wenig Bewegung, zu viel Stress und einem übermäßigen Konsum an Genussgiften wie Alkohol und Nikotin. Es ist nie zu spät, sich für eine gesunde Lebensweise zu entscheiden. Auch in der Lebensmitte bewirkt der Umstieg auf einen gesunden Lebensstil noch viel.

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Nicht morgen, sondern heute!

Egal, in welchem Lebensabschnitt du gerade bist: Werde jetzt aktiv, nimm deine Lebensgewohnheiten unter die Lupe und ziehe die notwendigen Änderungen konsequent durch – auch wenn es manchmal schwer fällt. Als Belohnung winkt ein dauerhaftes Plus an Gesundheit und Lebensfreude! Auch andauernder Stress ist eine Gefahr für deine Gesundheit. Unter Stress werden die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol vermehrt ausgeschüttet. Diese beeinflussen die Fließeigenschaften des Blutes negativ und treiben Puls und Blutdruck in die Höhe. Kein Problem, solange Stressphasen von Ruhephasen abgelöst werden. Dauerhafter Stress jedoch macht krank und ist oft an dem Entstehen einer Herzschwäche maßgeblich beteiligt.

Weitere Informationen zum herzgesunder Alltag und medizinische Hintergrundinformationen erhältst du in der Broschüre "Hand aufs Herz" in unserem Broschüren-Download-Center.

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