Hormonspirale

Die Hormonspirale ist als Verhütungsmittel eine interessante Alternative. Hier die Details:

Auf einen Blick

  • Hohe Sicherheit bei der Verhütung
  • Alternative bei Nichtverträglichkeit der Pille
  • Beratung durch gynäkologische Praxis wichtig

Ist die Hormonspirale eine Alternative für mich?

Lust ohne Frust bei der Verhütung wünschen sich junge und ältere Frauen gleichermaßen: Verhütungsmittel sollen einfach in der Anwendung, sicher und gut verträglich sein. In Sachen Sicherheit ist die Hormonspirale dabei ganz weit vorn. Sie bietet sich als Alternative an, wenn etwa die Pille nicht vertragen wird. Wenn du dich für die Hormonspirale interessierst, lasse dich bitte in deiner gynäkologischen Praxis ausführlich und unter Einbeziehung deiner Lebensumstände beraten. Wichtig: Du kannst jederzeit auch eine zweite ärztliche Meinung einholen. Bitte bewerte die Vor- und Nachteile mit Blick auf deine Lebenssituation und höre auf dein Bauchgefühl!

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Wie funktioniert die Hormonspirale?

Nach einer gründlichen gynäkologischen Untersuchung wird die Hormonspirale durch die Scheide in die Gebärmutter eingeführt. Anschließend wird die richtige Lage per Ultraschall kontrolliert. Die Spirale verbleibt dann drei bis maximal fünf Jahre in der Gebärmutter, bevor sie ausgetauscht werden muss. Die kleine T-förmige Hormonspirale enthält ein Wirkstoffdepot, das kontinuierlich das Gestagen Levonorgestrel in kleinen Mengen abgibt. Zum einen verdickt sich dadurch der Schleim am Gebärmutterhals, was den Spermien, deren Beweglichkeit zusätzlich herabgesetzt wird, das Eindringen fast unmöglich macht. Zum anderen wird der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut so beeinflusst, dass sich eine eventuell befruchtete Eizelle nicht einnisten kann. Die Hormonspirale gilt deshalb als sehr sicher und auch als arm an Nebenwirkungen. Dennoch sollten gerade junge Frauen mit späterem Kinderwunsch andere Verhütungsmittel in Betracht ziehen, denn in seltenen Fällen können auftretende Infektionen eine Unfruchtbarkeit nach sich ziehen. Wichtig sind die regelmäßigen, etwa halbjährlichen Kontrollen in der gynäkologischen Praxis.

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Welche Vorteile hat die Hormonspirale?

  • Sie ist für Frauen mit einer Östrogenunverträglichkeit geeignet.
  • Die schwächere Regelblutung oder Ausbleiben der Blutung werden als vorteilhaft empfunden.
  • Spontaner Sex ist jederzeit möglich.
  • Man muss nicht ständig an Verhütung denken.
  • Verwendung wegen der lokal begrenzten Wirkung auch während der Stillzeit unbedenklich.
  • Eine Schwangerschaft ist innerhalb kurzer Zeit nach Absetzen möglich.
  • In der Regel ist sie nicht spürbar – auch nicht beim Sex.
  • Sie hat keine Wirkungseinschränkung bei Durchfall oder Erbrechen.

Welche Nachteile hat die Hormonspirale?

  • Sie schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Ein Verrutschen oder Ausstoßen der Spirale ist möglich.
  • Es kommt sehr selten zu Bauchhöhlenschwangerschaften oder Infektionen mit anschließender Unfruchtbarkeit.
  • Zwischenblutungen, Unterleibsschmerzen, Brustspannen, Eierstockzysten sowie Kopfschmerzen, Akne, Nervosität und Stimmungsschwankungen können auftreten, ebenso sexuelle Unlust.
  • Das Brustkrebsrisiko ist, wie bei der Anwendung anderer hormonell wirkender Präparate, geringfügig erhöht.

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