Mehrere Personen auf Rennrädern - pronova BKK

Indoor-Cycling – Infos & Tipps

Indoor-Cycling ist perfektes Ausdauertraining: Wie du effizient & gesund trainierst und wie die ideale Einweisung im Studio abläuft, erfährst du hier.

Auf einen Blick

  • Richtige Haltung & Ausrüstung sind wichtig
  • Gute Studios geben dir umfassende Einweisung
  • Musik trägt dich durch das Intervalltraining
  • Gleichmäßige Bewegung ist gut für Körper & Geist
  • Leistung langsam steigern & nicht überfordern

Fit mit Indoor-Cycling

Indoor-Cycling, Spin-Racing oder Spinning erfreut sich großer Beliebtheit – fast alle Fitnessstudios bieten heute entsprechende Kurse für ihre Mitglieder. Ein Indoor-Bike ist – im Vergleich zum Heimtrainer, der auf mittlere Trainingsintensität ausgelegt ist – eine echte Rennmaschine. Entsprechend professionell sollte auch die Anleitung sein.

Die richtige Einstellung

Indoor-Cycling ist ein professionelles Körpertraining mit starker Beanspruchung. Gepolsterte Radlerhosen sind da absolut angesagt – sie verhindern ein Wundscheuern an empfindlicher Stelle und damit einen vorzeitigen Trainingsabbruch. Auch geeignete Schuhe, mit denen man sich in die Pedale einklicken kann, sind wichtig. Unbedingt dabei haben solltest du auch mindestens einen Liter Wasser, da das Training wirklich sehr schweißtreibend ist – zumal ja der kühlende Fahrtwind im Fitnessstudio komplett fehlt. Bevor es richtig los geht, sollten dir einige grundlegende Dinge, wie die korrekte Sitzposition und die Armhaltung, erklärt werden. Auch spezielle technische Eigenheiten des Trainingsgerätes, wie das Einstellen des Widerstands, der sogenannte runde Tritt und das Bremsen sind dabei zu klären.

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Die richtige Musik bringt dich auf Touren

Musik beeinflusst nicht nur unsere Stimmung, sondern auch unser Leistungsvermögen. Im Fitnessstudio ist dir vielleicht schon mal aufgefallen, dass Musik eine entscheidende Rolle beim Indoor-Cycling spielt. Energiegeladene, schnelle Rhythmen im Wechsel mit langsamen Stücken sind hier die Regel. Die Beine versuchen dabei automatisch, den Rhythmus aufzunehmen. Wenn sanftere und schnellere Stücke sich abwechseln, hat man im Grunde schon das, was man als Einstieg in das Intervalltraining bezeichnen könnte: Kurze, aber äußerst intensive Trainingsphasen, wie schnelle Sprints an der Leistungsgrenze, wechseln sich mit Erholungsphasen in moderater Trittgeschwindigkeit ab. Das Ganze sorgt innerhalb einer Trainingseinheit für ein deutliches Plus an Ausdauer und Schnelligkeit. Das Ergebnis ist eine bessere Anpassungsfähigkeit des gesamten Stoffwechsels an neue Herausforderungen.

Wie auch der Geist profitiert

Während die Beine sich im Rhythmus drehen, kann der Geist sich ungehindert bewegen. Die Gedanken schweifen ab, dein Kopf wird frei und vielleicht träumst du dich sogar in eine andere Umgebung unter südlicher Sonne. Gleichbleibende, sich wiederholende Bewegungen haben übrigens einen positiven Effekt auf die Psyche. Die rhythmische Bewegung der Beine kann ein Glücksempfinden auslösen. Das könnte daran liegen, dass gleichbleibende Rhythmen auch für eine gute Gesundheit stehen – ein gleichbleibender Herzrhythmus etwa ist besser als ein gestörter. Gleichmaß und Wiederholung signalisieren, dass alles in Ordnung ist und der Fluss des Lebens ungehindert fließt. Beim ausdauernden Radfahren wie auch beim Indoor-Cycling wird man irgendwann vom Rhythmus dieser Bewegung getragen, die Bewegung verselbstständigt sich, die Körperkoordination findet wie von allein statt. Aufkommende Muskelschmerzen werden durch den Ausstoß körpereigener Morphine gedämpft.

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