Familie fährt Fahrrad - pronova BKK

Kinder auf das Rad? Aber sicher!

Es ist wichtig, dass deine Kinder im Straßenverkehr sicher unterwegs sind. Die pronova BKK gibt dir hilfreiche Tipps.

Auf einen Blick

  • Kindersitze sollten starken Belastungen standhalten
  • Kinderanhänger mit Verdeck sorgen für Wetterschutz
  • Kinder bis zum achten Lebensjahr müssen den Gehweg nutzen
  • Kinder sollten Fahrradführerschein machen
  • Sei nicht zu ängstlich, aber auch nicht fahrlässig

Kinder auf das Rad? Aber sicher!

Egal, ob dein Kind schon groß genug ist, um mit seinem eigenen Rad mit auf die Fahrradtour zu kommen, oder ob dein Kleinkind hinter dir im Kindersitz sitzt – Sicherheit ist das Wichtigste. Wir geben dir wertvolle Sicherheitstipps, damit du unbeschwert mit deinen Kleinen losradeln kannst!

Kindersitz & Kopfschutz

Falls dein Kind noch zu klein ist, um selbst zu fahren, setzt du es wahrscheinlich in einen Kindersitz. Es gibt Kindersitze für die Befestigung auf dem Gepäckträger und Kindersitze für die Befestigung am Lenker. Wichtig ist, dass die Befestigung des Sitzes am Rad auch stärkeren Belastungen standhält. Weiter müssen Kindersitze über Gurte für die Kleinsten und Fußhalterungen verfügen. Die Fußhalterungen verhindern, dass dein Kind mit den Füßen in die Speichen gerät, sich verletzt oder dich dadurch zum Stürzen bringt. Neben Kindersitzen gibt es Kinderanhänger mit Verdeck, die den zusätzlichen Vorteil eines Wetterschutzes bieten.

Hierbei ist wichtig, dass die Verbindung zum Rad absolut stabil ist und eine Sicherung der Kinder im Anhänger möglich ist. Egal ob Kindersitz oder Anhänger: Ein stabiler Kopfschutz ist in beiden Fällen unerlässlich. Achte bitte auch auf eine ausreichend hohe Rückenlehne, die insbesondere bei kleineren Kindern dem Kopf zusätzlichen Halt gibt. Außerdem empfehlen wir, Abstandshalter oder Sicherheitswimpel am Rad zu befestigen, um überholende Autofahrer auf Distanz zu halten.

Risikofaktor Eltern

Eltern, die ihre Kinder auf dem Kindersitz oder im Anhänger transportieren, können selbst leicht zum Risiko für den Nachwuchs werden. Etwa dann, wenn die eigene Fahrtüchtigkeit durch Medikamente oder Alkohol beeinträchtigt ist. Oder dann, wenn der Leichtsinn mitfährt und man eben noch schnell vor dem herannahenden vorfahrtsberechtigten Auto abbiegen möchte. Oder wenn man im Dunkeln ohne Beleuchtung fährt, die Bremswirkung nachlässt oder das Fahrrad insgesamt in einem schlechten Zustand ist. Werde nicht selbst zum Risiko für deine mitfahrenden Kinder!

Kinder selbst auf dem Fahrrad unterwegs

Kinder haben eine natürliche Bewegungsfreude – man sollte sie frühzeitig an Roller und Laufrad heranführen, damit sie lernen, das Gleichgewicht zu halten. Dann klappt es auch mit dem Umstieg auf das Fahrrad meist problemlos. Wichtig ist natürlich, dass das erste eigene Rad von der Größe her gut passt. Die nächste Hürde ist die Sicherheit im Straßenverkehr. Die meisten Kinder können die dort lauernden Gefahren noch nicht richtig einschätzen. Deshalb müssen Kinder bis zum achten Lebensjahr den Gehweg nutzen (baulich von der Fahrbahn abgesetzte Radwege sind für diese Altersgruppe ebenfalls erlaubt).

Auch als Begleitschutz neben ihren Kindern radelnde Erwachsene dürfen den Fußweg nutzen. Wenn die Grundschule einen Fahrradführerschein anbietet, solltest du dein Kind unbedingt teilnehmen lassen. Und noch etwas ist wichtig: Gewöhne dein Kind von Anfang an an den Fahrradhelm! Als Faustregel sollte gelten: Traue deinen Kindern nicht zu wenig zu, was die Beherrschung des Rades angeht – sei nicht ängstlich, denn das überträgt sich leicht auf die Kleinen. Was die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und die Bewertung von Gefahren angeht, traue deinen Kindern aber bitte nicht zu viel zu.

Hier findest du noch mehr Infos zum Thema Radfahren:

Sicher Radfahren

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