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Kinderbetreuung und Homeoffice

In den Corona-Zeiten haben Schulen, Kitas und andere Betreuungsinstitutionen ihre Regelversorgung eingestellt. Doch wie kann man Kinder und Homeoffice koordinieren?

Auf einen Blick

  • Arbeiten und Kind betreuen?
  • Welche Möglichkeiten der Betreuung gibt es?
  • Alternative und Lösungen

Wie bringe ich Kinder und Homeoffice unter einen Hut?

Eine Belastung kommt selten allein. Speziell in Zeiten des Corona-Virus hast du nun nicht nur die besonderen Anforderungen des Home-Office zu bewältigen, sondern musst vielleicht auch noch die Versorgung deiner Kinder sicherstellen. Denn Schulen, Kitas und andere Betreuungsinstitutionen haben ihre Regelversorgung eingestellt.

Sonstige Betreuungsressourcen mobilisieren – doch welche?

Unsere derzeitige Situation ist dadurch gekennzeichnet, dass wir unsere Sozialkontakte möglichst runterfahren sollten, um die Infektionskette zu unterbrechen. Das heißt im Klartext nichts anders als: Meide andere Menschen, auf dass du weder dich selbst noch die anderen gefährdest. So wird jeder Mensch beziehungsweise jede Familie zu einer einsamen Insel.

Bisherige privat organisierte Betreuungskonzepte versagen: Kontakte zu Großeltern sollen gemieden werden, damit sie sich nicht bei den Enkeln infizieren – bekanntlich sind ältere Menschen (zumal mit Vorerkrankungen) stärker gefährdet. Doch gilt das dann nicht auch für sonstige Verwandte, Nachbarn oder Freunde, die sonst mal eben eingesprungen wären?

Wer im Homeoffice arbeitet und Kinder betreuen muss, kann vielleicht nicht komplett ohne Fremdbetreuung auskommen. Zumal dann nicht, wenn der Partner noch auswärts oder ebenfalls im Homeoffice arbeitet. Die Situation ist nicht einfach zu handhaben.

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Feinabstimmung und Fantasie

  • Ist auch dein Partner beziehungsweise deine Partnerin im Homeoffice, könnt ihr euch vielleicht zeitlich aufeinander abstimmen. Das ist nicht einfach, aber ein möglicher Ansatz.
  • Gibt es jemanden in deiner Nähe, zu dem du ohnehin engen Kontakt hast und der kein außergewöhnlich hohes Ansteckungsrisiko darstellt und eine stundenweise Betreuung der Kinder übernehmen könnte?
  • Je nach Alter der Kinder kann man auch bei Kindern Verständnis für die Situation erlangen. Ein intellektuell gut entwickeltes Kind wird vielleicht auch mit acht oder neun verstehen, dass Mama oder Papa sich gerade um andere Dinge kümmern müssen und Störungen auf ein Minimum beschränken.
  • Ältere Kinder können im Haushalt Verantwortung übernehmen.
  • Man kann versuchen, den Kinder anspruchsvolle Aufgaben zu geben – zum Beispiel die Lektüre eines Buches, über das man sich abends unterhält, die Anfertigung von Zeichnungen zu einem bestimmten Thema, Internetrecherchen oder die Ausarbeitung von Plänen für den ganz sicher kommenden tollen Familienurlaub. Zwischendurch ist man immer wieder für die Kinder da. In diesem Fall darf man die ansonsten strikte Trennung von Arbeit und Privatleben aufweichen.
  • Vielleicht lockert man den ansonst streng geregelten Umgang mit dem Smartphone etwas, damit die Kinder Kontakt zu ihren Freunden halten können.
  • Falls es gar nicht anders geht, sollte man offen mit dem Arbeitgeber sprechen. Vielleicht hat er ein Einsehen und stimmt einer besonderen individuellen Regelung zu. Ansonsten kann man Überstunden abbauen oder Urlaub beantragen. Es ist zwar nicht schön, wenn der Jahresurlaub für Corona draufgeht, doch das Wohl und die Gesundheit der Kinder haben immer Vorrang.
  • Ist dein Kind erkrankt und du kannst deshalb deine Arbeit nicht aufnehmen? Jedes Elternteil kann maximal 10 Arbeitstage pro Kalenderjahr Kinderpflegekrankengeld in Anspruch nehmen. Bei mehreren Kindern sind es bis zu 25 Arbeitstage pro Elternteil. Alleinerziehende mit einem Kind können längstens 20 Arbeitstage beantragen, bei mehreren Kindern maximal 50 Arbeitstage.



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