Smiley aus gelbem Teller und Löffeln - pronova BKK

Mood Food

Bestimmte Lebensmittel haben tatsächlich Einfluss auf deine Stimmung. Hier die Details!

Auf einen Blick

  • Serotonin nicht durch Nahrung möglich
  • Tryptophan Ausgangsstoff für Serotonin
  • Dopamin-Förderung möglich

Was beeinflusst Serotonin?

Der Botenstoff Serotonin sorgt für gute Laune und Glücksgefühle. Als sogenannter Neurotransmitter ermöglicht er Aktivitäten der Nervenzellen, indem er blitzschnell Informationen zwischen ihnen überträgt. Gefühle, Stimmungen, Sinneswahrnehmungen, Denkvorgänge und Entscheidungen hängen von den Impulsen des Serotonins und anderer Botenstoffe ab. Auch Hungergefühl, Schmerzempfinden, Schlafrhythmus, Temperaturregulation und Sexualverhalten werden durch Serotonin beeinflusst. Ängste und Aggressivität werden gedämpft, Entspannung und Gelassenheit kehren ein. Die schlechte Nachricht: Das mit der Nahrung aufgenommene Serotonin kann die Blut-Hirn-Schranke leider nicht überwinden. Nur das im Körper gebildete Serotonin verbessert als sogenanntes „Glückshormon" unsere Stimmung nachweislich. Damit der Körper Serotonin allerdings bilden kann, braucht er eine weitere Substanz, die wir mit der Nahrung aufnehmen: Tryptophan.

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Was beeinflusst Tryptophan?

Wichtigster Ausgangsstoff für die Bildung von Serotonin ist die Aminosäure Tryptophan. Hier zählen Käse, besonders Parmesan, Nüsse, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Kakao, Sojabohnen, Haferflocken und Fisch, besonders Makrele und Thunfisch, zu den wichtigsten Lieferanten. Doch viel Tryptophan bedeutet nicht automatisch viel Serotonin im Gehirn. Dessen Bildung hängt noch von weiteren Substanzen ab: Zum einen werden Magnesium sowie die Vitamine B3, B6 und D benötigt. Zum anderen kann nur dann viel Tryptophan die Blut-Hirn-Schranke passieren, wenn gleichzeitig wenig andere Eiweiße mit der Nahrung aufgenommen werden. Günstig für die Serotonin-Produktion ist außerdem ein höherer Anteil von Kohlenhydraten in der Nahrung. Diese werden im Körper zu Glukose umgebaut, wodurch die Bauchspeicheldrüse Insulin ausschüttet, das für die Aufnahme der Nährstoffe in die Körperzellen sorgt. Eine Ausnahme bildet hier das Tryptophan: Da es an das Eiweiß Albumin gebunden ist, gelangt es nicht einfach in die Muskelzellen, sondern wird vermehrt ins Gehirn eingeschleust, wo es die Serotonin-Bildung ankurbelt.

Was beeinflusst Dopamin?

Während Serotonin durch sein entspannendes Moment unsere Stimmung positiv beeinflusst, hat der Neurotransmitter Dopamin eine anregende und motivierende Wirkung: Gesteigerte Vorfreude, Aufmerksamkeit und erhöhte Konzentrationsfähigkeit sind die Folge. Das körpereigene Belohnungssystem wird aktiviert – wir sind auf das Erreichen unserer Ziele und das damit verbundene Glück ausgerichtet. Die Dopamin-Bildung kannst du durch deine Ernährung tatsächlich unterstützen. Ein wichtiger Ausgangsstoff für die Bildung von Dopamin ist die Aminosäure Tyrosin. Gute Lieferanten für Tyrosin sind Milchprodukte, besonders Käse, Fleisch und Erbsen, Sojabohnen und Linsen. Tyrosin in Form eines Medikamentes sollte nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, da die Dosierung nicht unproblematisch ist.

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