Müsli im Glas - pronova BKK

Müsli selber machen

Erfahre alles über den Unterschied zwischen Fertigmüsli und selbstgemixtem Müsli und wie du dir ein gesundes und leckeres Müsli ganz einfach selbst machst.

Auf einen Blick

  • Fertigmüslis enthalten viel Zucker
  • Selbstgemixt ist besser
  • Urform des Müslis

Müsli – am besten selbst gemixt

Müsli gilt gemeinhin als gesundes Frühstück oder Snack zwischendurch. Doch das ist nur bedingt richtig. Zwar enthält Müsli viel Vollkorn, das lange sättigt, allerdings befinden sich gerade in Fertigmüsli aus dem Supermarkt auch jede Menge Zucker und andere Zusatzstoffe. Eine gute Alternative ist selbstgemixtes Müsli. So kannst du nicht nur auswählen, was dir am besten schmeckt, sondern hast auch die volle Kontrolle darüber, was drin ist!

Fertigmüsli vs. Eigenmix

Viele Fertigmüslis kommen heute recht dynamisch daher mit Namenszusätzen wie Vital, Wellness oder Fitness und geben sich als ultragesund aus. Ein genauerer Blick auf die Zutatenliste und die Kalorienzahl zeigt dann aber, dass die Mischungen oft einen erheblichen Zuckeranteil aufweisen und an Kalorien sogar einem Brötchen mit Schokocreme Konkurrenz machen können. Zucker muss dabei nicht notwendig Kristallzucker sein, auch Glukose, Dextrose, Maltose oder Gerstenmalz bedeuten zusätzliche Süße – bis zu 25 Prozent Zucker kommen da schon mal zusammen. Trockenfrüchte sorgen ebenfalls für einen hohen Zuckeranteil, denn sie enthalten reichlich Fruktose. Durch eigene Rezepturen lässt sich ein Müsli auf jeden Fall optimieren.

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Die Basiszutaten beim Eigenmix

Klar, der Griff zur Fertigmischung ist bequem und ehrlich gesagt schmecken die Müslis aus dem Supermarkt auch echt gut. Aber der Eigenmix lohnt sich – nicht zuletzt deine Gesundheit wird es dir danken. Pure Haferflocken eignen sich als Grundlage. Zwar haben auch sie 350 kcal pro 100 Gramm, allerdings enthalten sie viele Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und hochwertige Fette, die langanhaltend sättigen. Statt zuckerhaltigem Trockenobst empfehlen wir frische Früchte für dein Müsli. Die sind nicht nur lecker, sondern bringen auch viele Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe mit und sorgen für reichlich Abwechslung. Milch oder Joghurt runden das selbst gemixte Müsli mit viel Kalzium ab. Wenn du gerne Nüsse magst, immer rein damit – wegen des hohen Fettgehaltes solltest du es hier aber nicht übertreiben.

Müsli in seiner Urform

Unsere heutigen Müslimischungen gehen zurück auf eine Urform, die um 1900 von dem Schweizer Arzt Bircher-Benner entwickelt wurde. Für ein echtes Bircher-Müsli weicht man pro Person 3 EL Haferflocken 12 Stunden in der dreifachen Menge Wasser ein, dann mit 1 EL Zitronensaft, flüssiger Sahne und einem ungeschälten geriebenen Apfel vermischen und frisch gehackte Nüsse darüber streuen.

Schon lange vor unserer Zeitrechnung haben Menschen übrigens dem heutigen Müsli verwandten Frischkornbrei verzehrt: Hierfür 3 EL Getreide grob schroten (wer keine Getreidemühle hat, treibt vielleicht eine alte Kaffeemühle auf dem Flohmarkt auf) und über Nacht mit soviel kaltem Wasser einweichen, dass ein steifer Brei entsteht. Weizen ist am mildesten im Geschmack. Morgens mit ein wenig flüssiger Sahne, etwas Honig und Zitronensaft, frischem Obst und ein paar Nüssen, Sonnenblumenkernen oder Leinsaat nach Geschmack zubereiten. Schmeckt immer wieder anders und ist ein wahrer Fitmacher!

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