Nachhaltiges Radfahren

Radfahren ist unkompliziert, gesund für dich und definitiv nachhaltig.

Auf einen Blick

  • Das nachhaltige Fahrrad
  • Schütze die Natur, fahre umsichtig
  • Der Weg ist das Ziel

Nachhaltiges Radfahren

Radfahren ist unkompliziert, gesund für dich und definitiv nachhaltig. Mit jedem Kilometer, den du mit dem Rad zurücklegst, trägst du dazu bei, dass die Luft sauberer bleibt, weniger Lärmbelästigung entsteht und weniger Fläche für den Straßenbau verbraucht wird. In der Stadt erreichst du auf Strecken bis zu 5 km dein Ziel sogar schneller als mit dem Auto. Und in deiner Freizeit kannst du dich beim Radfahren auspowern oder einfach nur genüsslich entspannen.

Das nachhaltige Fahrrad

Du hast ein altes Rad? Alte Fahrräder sind oft von guter Qualität. Vielleicht reicht es ja, das gute Stück einmal gründlich zu überholen statt gleich ein neues zu kaufen. Oder schau dich auf dem Gebrauchtmarkt um. Gerade in Zeiten, in denen viele auf E-Bikes umsteigen, kannst du hier sicher ein Schnäppchen machen. So sparst du Ressourcen für die Herstellung eines neuen Rades. Du suchst was Besonderes? Viele alte Fahrradmarken sind Kult. Die Aufarbeitung eines solchen alten Rades ist eine Liebhaber-Kultur für sich und du hast wirklich ein individuelles Gefährt. Ein E-Bike, für viele der Inbegriff der Nachhaltigkeit, ist nur dann umweltschonend, wenn es nötige Autofahrten ersetzt. Für die Akkus werden seltene Rohstoffe von weither verbraucht und auch die Entsorgung ist nicht unproblematisch. Bleibe also möglichst beim Bio-Bike, also dem normalen Fahrrad mit Muskelantrieb.

Schütze die Natur, fahre umsichtig

Du bist gern in der Natur unterwegs, am liebsten mit deinem Mountainbike? Mountainbikefahrer stehen oft unter Generalverdacht, sind sie doch angeblich verantwortlich für Bodenerosion, die Störung der Wildtiere und überhaupt rücksichtslos. Doch so einfach liegen die Dinge nicht, denn auch Skipisten verändern die Natur und Wanderer sorgen für Bodenerosion, indem sie mit ihren Stöcken den Bewuchs entlang der Wege zerstören. Mountainbiking geht auch nachhaltig: Bleibe auf den Trails und nimm keine Abkürzungen, fahre nicht mit angezogener Hinterradbremse, passe deine Geschwindigkeit den Umständen an und nimm Rücksicht auf andere, fahre möglichst nicht in der Dämmerung, denn hier sind besonders viele Wildtiere aktiv.

Der Weg ist das Ziel: entspannt die Natur in der Umgebung entdecken

Abseits aller sportlicher Ambitionen kannst du mit dem Rad deine Umgebung ganz neu erfahren. Plane deine Strecke nur grob und vor allem ohne Zeitdruck, öffne unterwegs deine Sinne für Sehens- und Hörenswertes, gestatte dir spontane Umwege und Pausen. Mit dem Rad erlebst du deine gewohnte Umgebung ganz anders als mit dem Auto. Nimm deine Umgebung bewusst wahr: welche Blumen wachsen entlang des Weges, welche Tiere begegnen dir, setze dich bei einer Rast auf eine Bank, lasse das intensive Himmelsblau und das Licht auf dich wirken. Gib dich beim Fahren ganz dem Wohlgefühl der zyklischen Bewegung hin – die Beine kreisen im ruhigen, gemächlichen Tempo wie von selbst, das Gefühl des Einschwingens in kosmische Zyklen wird wach und steigert so das Wohlbefinden. Die gleichmäßige Wiederholung einfacher Bewegungen wirkt außerordentlich beruhigend auf unsere Seele. Das ist Genuss pur.

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