Neu gewonnene Zeit sinnvoll nutzen

Um den natürlichen Wissensdurst deiner Kinder auch jetzt zu stillen, geben wir dir alltagsnahe Tipps an die Hand. In unserer Alltagsbegleitung geht es um die Themen Konzentration und Achtsamkeit.

Auf einen Blick

  • Im Kitaalltag lernen Kinder Konzentration
  • Aktuell sind Kindergärten und Schulen geschlossen
  • Achtsamkeit und Konzentration Zuhause üben
  • Praktische Übungen für den Alltag

Im Kitaalltag lernen Kinder, sich konzentriert einer Sache zu widmen. Durch die aktuellen Bestimmungen rund um die Corona-Thematik sind Kindergärten und Schulen geschlossen. Wir geben Tipps wie die Konzentrationfähigkeit und Achtsamkeit Zuhause geübt werden können.

Warum die Themen Achtsamkeit und Konzentration?

Kinder denken sich beim Spielen die schönsten Geschichten aus. Dabei können sie das ganze Drumherum ausschalten und sich in eine ganz neue Welt hineinträumen – sie sind dem Moment hingegeben, etwas anderes existiert nicht mehr. Sie bewerten nichts, sind ganz im "Hier" und "Jetzt". Nimmt man dieses "Hier" und "Jetzt" nun noch bewusst als solches wahr, ist man schon beim Thema Achtsamkeit. Denn Achtsamkeit ist eigentlich nichts anderes als eine besondere Form der Aufmerksamkeit, in der man den Moment bewusst und intensiv wahrnimmt. Achtsamkeit bedeutet beobachten, vertrauen, fühlen, staunen und zur Ruhe kommen. In diesem besonderen Erleben sollten wir sie stärken.

Das zweite Thema ist Konzentration. Konzentrationsprobleme und Verhaltensauffälligkeiten haben bei Kindern in den letzten Jahren stark zugenommen. Ursache sind Reizüberflutungen, die das kindliche Gehirn kaum noch verarbeiten kann. Diese Reizüberflutungen verändern die Gehirnstruktur. Spielerische Trainings helfen dabei, die Konzentrationsspanne zu verlängern.

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Übung 1: Hasen finden

Diese Übung steigert die Konzentrationsfähigkeit von Erwachsenen und Kindern – am besten gemeinsam ausführen!

1. Eine Hand formt einen ausgestreckten Finger (Abspreizen des Daumens und des Zeigefingers). Dies symbolisiert den Jäger.

2. Zeige- und Mittelfinger der anderen Hand symbolisieren Hasenohren.

3. In fließenden Bewegungen werden die Symbole der rechten und der linken Hand nun abgewechselt.

Die ersten Versuche werden etwas holprig sein. Du wirst allerdings schnell eine Verbesserung feststellen können!

Übung 2: Tagebuch führen

Mit einem Tagebuch kannst du mit deinem Kind Augenblicke sammeln, in denen ihr besonders viel Spaß hattet oder für die ihr dankbar seid. Ob als Zeichnung, Sammlung von Stichpunkten oder als ausformulierter Text – je öfter solche Gedanken in irgendeiner Form festgehalten werden, desto mehr trainieren wir unsere Aufmerksamkeit und das Bewusstsein.

Kinder können dabei ihre Lieblingserlebnisse des Tages aufmalen. Oder sie erzählen, während du beispielsweise die Gedanken aufschreibst. Tagebuchführen ist übrigens auch ein schönes Abendritual, denn es fördert die Bildung positiver Gedanken.

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Übung 3: Ich packe meinen Koffer

Ein altbekanntes Kinderspiel, das sich sehr gut eignet, um die Konzentration und Achtsamkeit eines Kindes zu schulen. Denkt euch einen Gegenstand aus, den ihr in einen imaginären Koffer packt. Dabei sagt man z.B.: „Ich packe meinen Koffer und nehme eine Hose mit.“ Die Person, die als nächste an der Reihe ist, erwähnt zunächst den eingepackten Gegenstand und dann einen weiteren. Also zum Beispiel so: „Ich packe meinen Koffer und nehme eine Hose und eine Jacke mit.“ Jede weitere Person nennt zuerst alle bereits eingepackten Gegenstände und denkt sich dazu einen weiteren aus.

Übung 4: Ich sehe was, was du nicht siehst

Auch dieses bekannte Familienspiel schult die Konzentration und Achtsamkeit deines Kindes. Es lernt dabei, die Umgebung auf bestimmte Merkmale hin abzusuchen und Unwichtiges dabei auszublenden. Oftmals entdeckt ein Kind dadurch Dinge in der unmittelbaren Umwelt, die ihm oder auch dir selbst davor nie aufgefallen sind. Du startest das Spiel mit dem Satz: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist rot.“ Nun muss dein Kind erraten, was du mit diesem Hinweis in der unmittelbaren Umgebung gesehen haben könntest. Errät dein Kind den Gegenstand, ist es selbst an der Reihe, sich einen Gegenstand auszusuchen. Mögliche weitere Hinweise außer Farben sind zum Beispiel: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist… … eckig.“ … rund.“ … weich.“

Übung 5: Sammelfieber

Steine, Stöcke & Co. – Kinder sind leidenschaftliche Sammler. Beim nächsten Spaziergang oder beim Spielen im Garten oder in der Wohnung wird gesucht: Steine, Stöcke, Blätter, Haushaltsgegenstände oder Spielzeug in verschiedenen Größen, Farben und Formen. Nach dem Suchen darf sich das Kind etwas aussuchen, was genauer betrachtet wird: Wie groß, wie schwer ist der Gegenstand, welche Farbe hat er, wozu dient er, was kann ich darüber in Erfahrung bringen? Ihr könnt euch auch gemeinsam eine Geschichte überlegen: Wo war der Gegenstand schon überall? Was hat er bereits erlebt?

Übung 6: Pflanzen und Bäume erkennen

Übung 7: Berufe erkennen

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