Pommes in einer Tütte aus Pappe auf einem Holbrett - pronova BKK

Pommes selber machen

Jeder liebt Pommes – doch leider sind sie nicht gerade ein gesunder Snack. Mache Pommes doch mal selbst und spare Fett.

Auf einen Blick

  • Pommes sind Kult
  • Pommes selber machen

Pommes einfach selber machen

Viele sagen: “Pommes sind frittierte Sonnenstrahlen” – und wirklich sind die leckeren Kartoffelstifte überall beliebt und passen zu fast jedem Gericht. Pommes Frites waren, sind und bleiben Kult, da können viele nicht widerstehen. Richtig lecker sind übrigens auch die Selbstgemachten – und die sind auch noch gesünder. Vor allem durch das richtige Frittierfett und die richtige Frittiertemperatur können selbstgemachte Pommes überzeugen.

pronova privat Zusatzversicherungen

Wenn du dir noch mehr Schutz wünschst, bietet dir die pronova privat vorteilhafte Zusatzstarife für Zahnersatz, Auslandsaufenthalt oder Verdienstausfall.

Jetzt informieren

Gar nicht so schwierig

Pommes selber machen ist überhaupt nicht schwer. Kaufe eine vorwiegend festkochende Kartoffelsorte. Diese schneidest du mit einer Gemüseraffel oder einfach mit einem Messer in Stäbchen in der gewünschten Dicke. Du kannst die Kartoffeln vorher schälen – wir empfehlen dir allerdings für ein besonderes Geschmackserlebnis die Schale dran zu lassen.

Wasche die Kartoffelstäbchen und trockne sie anschließend mit Küchenpapier oder einem sauberen Handtuch gründlich ab. Jetzt das Öl in einer Friteuse oder einem Frittiertopf auf etwa 140 °C erhitzen. Wenn eine Probe-Pommes im Frittierkorb leicht vor sich hin knistert, ist die Temperatur perfekt. Eine nicht zu große Menge Kartoffelstäbchen vorsichtig im heißen Öl versenken und so lange vorfrittieren, bis sie beim Schütteln des Siebs rascheln und sich mühelos einstechen lassen. Sie dürfen noch keine Farbe annehmen. Die Pommes gut abtropfen und etwa 15 Min. abkühlen lassen. Jetzt das Öl auf 175 °C erhitzen. Noch mal eine Pommes zur Probe reinschmeißen, wenn die schnell braun wird, ist die Temperatur perfekt. Nun die vorfrittierten Kartoffelstäbchen wieder in das Öl tauchen, bis sie goldbraun und knusprig sind. Gründlich abtropfen lassen und mit Meersalz würzen. Iss die Pommes am besten frisch aus der Friteuse, da schmecken sie am besten!

Pluspunkte für selbstgemachte Pommes

So lecker Pommes sind, leider sind sie auch sehr kalorienreich. Während des Frittierens nehmen sie etwa sechs bis zwölf Prozent Fett auf. Du kannst die Fettaufnahme minimieren, indem du die Pommes nach dem Frittieren im Backofen abtropfen lässt – in warmer Luft saugen Pommes nämlich weniger Fett auf. Wichtig ist außerdem, die Pommes in nicht zu großen Portionen zu frittieren, damit die Temperatur des Öls möglichst konstant bleibt, auch so wird weniger Fett aufgenommen. Bei zu hohen Frittiertemperaturen kann sich das krebserregende Acrylamid bilden, daher solltest du 175 °C nicht überschreiten. Minderwertige, gehärtete Frittierfette können gefährliche Trans-Fettsäuren entstehen lassen, diese beeinflussen den Cholesterinspiegel ungünstig und erhöhen das Risiko von Herzerkrankungen. Beim Frittieren zu Hause bist du klar im Vorteil: Du weißt, dass das verwendete Öl zum Frittieren geeignet und außerdem nicht schon alt und verunreinigt ist.

Gut geeignet zum Frittieren sind Pflanzenöle wie Erdnussöl und besonders spezielle Brat- und Backöle, die aus Sonnenblumen der Sorte High Oleic gewonnen werden. Diese Sonnenblumen wurden ohne Gentechnik so gezüchtet, dass ihr Öl einen wesentlich höheren Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren aufweist als herkömmliches Sonnenblumenöl. Pflanzenöle mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren dürfen nicht hoch erhitzt werden. Die Kartoffel selbst ist übrigens durchaus ein gesundes Gemüse, sie enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und ist dazu kalorienarm. Die doch etwas fettreichere Zubereitung als Pommes ist kein Snack für zwischendurch, sondern eine richtige Mahlzeit. Die Fettmenge erhöht sich noch einmal wesentlich durch Mayonnaise als Begleitung, also bitte nicht zuviel davon! Gegen leckere selbst gemachte Pommes hin und wieder mal ist allerdings gar nichts einzuwenden, am besten mit einem frischen Salat dazu.

Stress im Alltag und permanente kulinarische Verführungen machen eine vollwertige Ernährung zur täglichen Herausforderung. Mit dem kostenfreien pronova BKK-Ernährungs-Coach gelingt es dir trotzdem.

Zum Ernährungs-Coach

Mehr zum Thema