Mann zerbricht ein Zigarette - pronova BKK

Rauchen und die Gefahren

Rauchen ist Deutschlands größtes Gesundheitsrisiko. Hier die Zahlen und Informationen:

Auf einen Blick

  • Weltweit über sechs Millionen Tote jährlich
  • 600.000 Tote durch Passivrauchen
  • Chancen auf Regeneration sind hoch

Wie gefährlich ist Rauchen?

Kurz gesagt: Rauchen ist Deutschlands größtes vermeidbares Gesundheitsrisiko. Glücklicherweise ist die Anzahl der Raucherinnen und Rauchern seit Anfang der 2000er rückläufig und immer weniger Jugendliche greifen zur Zigarette. Dennoch sterben hierzulande immer noch circa 120.000 Menschen jährlich an den Folgen des Rauchens. s. Weltweit sind es sogar über sechs Millionen Menschen im Jahr, wovon rund 10 Prozent durch das Passivrauchen sterben. Also 600.000 Menschen und darunter viele Kinder. In Deutschland rauchen rund 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, was einer Zahl von ungefähr 20 Millionen Frauen und Männern entspricht. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Rauchen insgesamt bei etwa 1,1 Milliarden Menschen auf der Welt verbreitet.

Welche Krankheiten verursacht das Rauchen?

Kürzere Lebenszeit

Durch die vielen krebserregenden Stoffe in Zigaretten können tödliche Krankheiten entstehen. Dadurch wird das Leben eines rauchenden Erwachsenen im Durchschnitt um 10 Jahre verkürzt. Zudem treten Störungen der Sehkraft häufiger auf und das Immunsystem wird geschwächt.

Krebs

Die größte Gefahr besteht darin, an Krebs zu erkranken, da im Tabakrauch circa 40 Stoffe enthalten sind, die direkt Krebs verursachen oder indirekt dafür verantwortlich sind – wie zum Beispiel Kehlkopf-, Speiseröhren- oder Lungenkrebs.

Gefäßerkrankungen

Durch das Rauchen kann eine Verengung der Gefäße entstehen. Dadurch verstopfen die Arterien in den Beinen und eine Durchblutungsstörung kann entstehen. Schlimmstenfalls kann der Blutstrom komplett unterbunden werden. Dies bezeichnet man als das Raucherbein. Betroffene haben starke Schmerzen beim Laufen und in einigen schlimmen Fällen ist eine Beinamputation die einzige Lösung. Das tritt ein, wenn am Raucherbein Geschwüre und Entzündungen als Anzeichen dafür entstehen, dass das mit Blut unterversorgte Gewebe abstirbt.

Herz- und Lungenerkrankungen

Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ist bei Rauchenden deutlich höher als bei Nichtrauchenden. Ebenso das Risiko, an Asthma und chronischer Bronchitis zu erkranken.

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Wie schnell regeneriert sich der Körper?

Der Körper kann sich schnell erholen und die schädigende Wirkung des Rauchens bis zu einem gewissen Grad umkehren, sobald man mit dem Rauchen konsequent aufhört. Schon nach einem einzigen rauchfreien Tag sind die Kohlenmonoxidwerte normalisiert und Blutdruck sowie Herzfrequenz sinken auf ein normales Niveau. Innerhalb eines Jahres verschwindet die Kurzatmigkeit und eine Verbesserung der Atmungsqualität macht sich bemerkbar. Nach ungefähr fünf Jahren ist das erhöhte Schlaganfallrisiko wieder gesunken und nach weiterer rauchfreier Zeit sind auch die Gefahren für eine Herz-Kreislauferkrankung auf der gleichen Ebene wie von Vergleichspersonen, die nie geraucht haben. Auch Frauen, die vor der Schwangerschaft das Rauchen aufgeben, senken das Risiko, dass ihre Kinder an Krankheiten leiden, die durch Passivrauchen entstehen.

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