Faust haut auf Packung Zigaretten - pronova BKK

Rauchentwöhnung

Rauchen erzeugt sowohl eine körperliche als auch psychische Abhängigkeit. Hier die Tipps zur Rauchentwöhnung.

Auf einen Blick

  • Nikotin erzeugt Dopamin-Ausschüttung
  • Entwöhnung braucht Willensstärke
  • Nicht von Rückfällen entmutigen lassen

Was muss ich über die Suchtbekämpfung beim Rauchen wissen?

Der Grund, warum so viele Menschen süchtig nach dem Rauchen sind, ist das Nikotin. Es ist ein natürlicher Bestandteil von Tabak und daher in allen Zigaretten enthalten. Der Stoff selbst ist zwar nicht krebserregend, macht aber stark abhängig. Der Grund: Bei Zufuhr von Nikotin wird das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet und der Körper erlebt ein Gefühl von Lust und Zufriedenheit. Damit steigert sich auch das Bedürfnis, dieses Gefühl aufrechtzuerhalten und eine tägliche Nikotinzufuhr zu erleben. Die Wirkung hält etwa 20 bis 45 Minuten an. In weniger als acht Sekunden steigt der Nikotinwert an und das angenehme Gefühl, das beim Rauchen aufkommt, verbreitet sich. Sobald diesem Bedürfnis nicht nachgegangen wird, erscheinen sehr schnell Entzugserscheinungen mit gegenteiligen Gefühlen wie zum Beispiel Aggression. Jede gerauchte Zigarette verstärkt die Abhängigkeit. Zudem: Die psychische Abhängigkeit vom Rauchen zeichnet sich durch immer wiederkehrende Rituale aus. Beispielsweise eine Zigarettenpause auf der Arbeit oder nach einem guten Essen. Der gemeinsame Glimmstengel kann ein Mittel der Kommunikation sein und ein soziales Miteinander erzeugen. Dadurch ist das Verlangen in diesen Situationen besonders stark.

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Wie funktioniert die Rauchentwöhnung?

Um die psychische Abhängigkeit zu überwinden, brauchst du vor allem Willensstärke. Daher würden selbst die besten Methoden nicht helfen, wenn du nicht wirklich den Willen zum Aufhören hast. Wichtig: Psychische Entzugserscheinungen äußern sich in Gefühlen wie Nervosität, Erschöpfung, Gereiztheit und Zerstreutheit. Kündige dies deinem Umfeld am besten im Vorfeld an. Dann solltest du in den ersten zwei Wochen typische Rauchsituationen und Kontakt mit Rauchutensilien meiden. Die körperlichen Entzugserscheinungen äußern sich in Müdigkeit durch Schlafstörungen, Erschöpfung, Hitzewallungen, Husten oder Muskelkrämpfen. Außerdem steigert sich das Hungergefühl. Ein guter Tipp: Suche dir eine Beschäftigung und lenke dich mit Dingen ab, die dir Freude machen. Wie schwer der Entzug fällt, ist individuell unterschiedlich. Dennoch solltest du bei kurzzeitigen Rückfällen nicht aufgegeben, sondern das Ziel weiterverfolgen. Es lohnt sich!

Wir helfen dir bei der Rauchentwöhnung!

Deine pronova BKK unterstützt dich bei der Rauchentwöhnung. In der Präventionsdatenbank findest du dazu Kurse in deiner Nähe. Wenn du den Kurs regelmäßig, also mindestens an 80 Prozent der Kurstermine besuchst, erstatten wir 80 Prozent der Kurskosten – maximal 150 Euro pro Jahr für bis zu zwei Kurse.

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