Rituale in der Familie

Rituale sind ein wichtiger Fixpunkt in der Erziehung. Hier die Details:

Auf einen Blick

  • Rituale geben Kindern Orientierung
  • Zu wenig Gewohnheiten führen zu Desorientierung
  • Rituale müssen in das Alltagsleben passen

Warum sind Rituale gut?

Kinder lieben verlässliche Abläufe und wiederkehrende Bräuche. Sie helfen ihnen, sich im Tagesablauf und dem Rhythmus der Jahreszeiten zurecht zu finden, schenken Geborgenheit, Halt und stärken das Wir-Gefühl der Familie. Außerdem akzeptieren Kinder alles leichter, was regelmäßig wiederkehrt und stets nach dem gleichen Schema abläuft. Zu wenig Gewohnheiten können vor allem bei Babys und Kleinkindern dazu führen, dass es ihnen an Orientierung fehlt. Sie reagieren häufig mit Unruhe, Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Durch diese dauerhafte Müdigkeit kann es zu Überdrehtheit und Hyperaktivität kommen.

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Wie viele Rituale sind sinnvoll?

Jede Familie muss für sich das richtige Maß an Ritualen finden, die Halt geben, ohne einzuengen. In der einen Familie werden das mehr, in einer anderen wesentlich weniger sein. Darüber hinaus lassen sich nicht einfach Gewohnheiten schaffen, weil man beispielsweise in einer Fernsehsendung davon gehört hat oder weil die Nachbarn diese ebenfalls haben. Rituale, die für Eltern und Kinder gleichermaßen passen, sollten allen Spaß machen – und sie müssen sich sinnvoll in das Alltagsleben einbinden lassen. Manche Gewohnheiten schaffen sich sogar von selbst, weil etwas mehrmals in Folge gemacht wurde und es allen gefiel. Andere werden von den Kindern ins Leben gerufen, denn gerade die Kleinen wissen oft sehr genau, was ihnen gefällt und guttut.

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