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Soja und die Alternativen

Die Sojabohne und ihre vielen Anwendungen sind nicht unumstritten. Hier die Details und einige Alternativen!

Auf einen Blick

  • Soja wichtig für die vegane Küche
  • DGE befürwortet normalen Verzehr
  • Lupinen und Seitan als Alternativen

Welche Sojaprodukte gibt es?

Für Sojaschnetzel wird das aus der Sojabohne isolierte Eiweiß entfettet und anschließend mit Hilfe von Druck und Wärme strukturiert. Dieses texturierte Sojaprotein ist von fleischartiger Konsistenz, im Geschmack neutral bis nussig und vielseitig verwendbar. Tempeh kommt ursprünglich aus Indonesien. Dabei werden gekochte und geschälte Sojabohnen mit einem bestimmten Pilz geimpft. Der Geschmack ist angenehm pilzig bis nussig. Miso ist eine Würzpaste auf Sojabasis, die in der japanischen Küche seit alten Zeiten ihren festen Platz hat. Für die Herstellung von Tofu wird Sojamilch gekocht und mit einem natürlichen Gerinnungsmittel versetzt. Dadurch trennt sich die Milch in Molke und Tofubruch, der abgeschöpft, gepresst und in Stücke geschnitten wird. Aus Tofu werden viele sogenannte Fleischersatzprodukte wie Würstchen oder Aufschnitt hergestellt.

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Welche Alternativen gibt es?

Lupinen sind üppige Blumenstauden und gehören wie Sojabohnen zu den Hülsenfrüchten. Sie wachsen gleich um die Ecke in heimischen Gefilden und liefern wichtige pflanzliche Eiweiße. Der Fettgehalt ist zwar niedrig, die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aber hochwertig. Lupinensamen bilden die Grundlage für Brotaufstriche und lassen sich auch zu Lupinentofu verarbeiten. Seitan wird aus isoliertem Weizenprotein hergestellt und blickt auf eine lange Tradition in China zurück. Bei der Herstellung von Seitan kommen auch Algen und Sojasauce zum Einsatz, die für einen würzigen Geschmack sorgen.

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