Stammzellen-
konservierung aus Nabelschnurblut

Konserviertes Nabelschnurblut soll bei späteren Erkrankungen des Kindes als Stammzellspende dienen. Hier die Details:

Auf einen Blick

  • Nutzung der Stammzellenspende extrem selten
  • Nur bei Familien mit besonderer Krankheitsbelastung sinnvoll
  • Hohe Kosten bei Nabelschnurblutspende in eigener Sache

Wie sinnvoll ist die Stammzellenkonservierung aus Nabelschnurblut?

In der Praxis kommt eine Nutzung der eigenen Stammzellblutspende nur in extrem seltenen Fällen vor. Zudem werden Ärztinnen und Ärzte eher auf Fremdspenden zurückgreifen, da die Rückfallquote dabei deutlich niedriger liegt. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantationen am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg teilt diese Einschätzung und fügt hinzu, dass die Nabelschnurblutkonservierung nur bei Familien mit besonderer Krankheitsbelastung oder bereits erkrankten Geschwistern sinnvoll sein kann.

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Wer trägt die Kosten einer Konservierung?

Wer sich für eine Nabelschnurblutspende in eigener Sache entscheidet, muss wegen des fehlenden medizinischen Nutzennachweises die hohen Kosten für die Konservierung selbst tragen. Die Kosten werden nur dann von der Stammzelldatenbank übernommen, wenn das Nabelschnurblut nicht als Stammzellspende für eigene Zwecke, sondern als Stammzellspende für Fremdspenden zur Verfügung gestellt wird. Diese medizinisch durchaus sehr sinnvolle Option wird auch von deiner pronova BKK ausdrücklich befürwortet. Öffentliche Spenderbanken sind zum Beispiel das Zentrale Knochenmarkspenderegister Deutschland oder die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.

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