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Teilzeitfasten

Teilzeitfasten ist der neueste Diät-Trend. Doch was steckt dahinter – und ist es überhaupt effektiv und gesund?

Auf einen Blick

  • Teilzeitfasten ist kein Einheitsmodell
  • Individuelle Strategien
  • Keine Null-Kalorien-Tage
  • 5:2-Methode & 16:8-Methode
  • Eat-Stop-Eat-Methode

Lieblingsmodell Teilzeitfasten

Wenn du dich mit Ernährung und den dazugehörigen Trends beschäftigst, hast du ganz sicher schon von Teilzeitfasten gehört. Aber was ist das genau? Der Vorteil am Teilzeitfasten ist, dass es kein dogmatisches Einheitsmodell ist. Du suchst dir genau die Strategie aus, die am besten zu dir und deinem Alltag passt. Neben der klassischen 5:2-Form gibt es die 16:8-Methode und die sogenannte Eat-Stop-Eat-Methode. Keines der Modelle erfordert Null-Kalorien-Tage, die sich oft nur mit schlechter Laune und Kopfschmerzen überstehen lassen. Außerdem gibt es keine komplett verbotenen Nahrungsmittel und auch Diätpulver und Drinks brauchst du nicht. Eine Verbesserung der körperlichen Fitness und ein insgesamt gutes Lebensgefühl stellen sich von ganz allein ein.

Teilzeitfasten ist keine Crash-Diät, sondern ein Langzeitprojekt

Der positive Effekt beruht gerade auf langfristigen Stoffwechselverbesserungen. Daher gibt es auch kein zeitliches Limit für diese Ernährungsweise. Im Prinzip kannst du dauerhaft so leben, ohne eine Beeinträchtigung deiner Gesundheit fürchten zu müssen. Auch eine Veränderung auf ein 6:1-Modell ist auf Dauer denkbar.

Teilzeitfasten ist wie andere Fastenmethoden nicht für dich geeignet wenn du schwanger bist oder stillst. Auch Kinder und ältere Menschen, Personen mit Untergewicht oder schweren Erkrankungen sollten darauf verzichten. Wenn du regelmäßig zu den Mahlzeiten Medikamente einnimmst, solltest du das Unternehmen Teilzeitfasten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen.

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Die 5:2-Methode

Beim 5:2 Prinzip isst du an fünf Tagen in der Woche normal, allerdings nicht im Übermaß. An den anderen zwei Tagen, die hintereinander liegen können, aber nicht unbedingt müssen, solltest du nicht mehr als 500 bis 600 Kalorien zu dir nehmen. Falls diese auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilt werden, achte auf Pausen von mindestens vier Stunden. Optimaler Weise verzichtest du an den Fastentagen auf Kohlenhydrate in Form von Zucker, Weißmehl, Nudeln oder Kartoffeln. Pflanzliche Kost und proteinreiche Nahrungsmittel versorgen deinen Körper optimal mit Nährstoffen. Ein Salat mit Hähnchenstreifen und ein paar Nüsse, dazu ein kleines Dressing mit Olivenöl und Zitronensaft liefert wichtige Vitalstoffe.

Du kannst dir deine Energie für den Tag auch morgens mit einem kleinen Müsli aus Haferflocken, frischem Obst und warmer Milch holen. Wenn du viel Wärme brauchst, ist eine heiße Gemüsesuppe genau das Richtige. Achte unbedingt darauf, mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßte Tees am Tag zu trinken. An den übrigen Tagen musst du keine Kalorien zählen. Allerdings solltest du dir abgewöhnen, dauernd zwischendurch zu essen. Nur so bekommt dein Stoffwechsel die nötigen Ruhephasen. Jeder noch so kleine Snack lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen, Insulin wird ausgeschüttet. Fällt der Blutzuckerspiegel dann wieder ab, bekommst du leicht Heißhungerattacken.

Die 16:8-Methode

Bei der 16:8-Methode isst du nur in einem Zeitfenster von acht Stunden am Tag. Wenn du also um sieben Uhr morgens frühstückst, isst du nach 15 Uhr am Nachmittag nichts mehr. Oder du lässt das Frühstück weg, nimmt erst um elf Uhr die erste Mahlzeit zu dir und darfst dann um 19 Uhr am Abend die letzte Mahlzeit des Tages genießen. In den übrigen 16 Stunden kommt unser Stoffwechsel zur Ruhe, ständige Nahrungszufuhr bedeutet nämlich auch Stress. Während der Entlastungsphase werden die Energiereserven angegangen, die in Form von Fett im Körper gespeichert sind. Diese Art des Fastens sorgt häufig für einen besseren Schlaf, da das Verdauungssystem nachts nicht mehr damit beschäftigt ist, die späte Mahlzeit oder den abendlichen Alkohol abzubauen.

Wichtig: Während der Fastenphase darfst du nichts zu dir nehmen, was Kalorien enthält, bzw. vom Körper verdaut werden muss. Trinke also nur schwarzen Kaffee, ungesüßten Tee oder Wasser.

Eat-Stop-Eat-Methode

Bei der Eat-Stop-Eat-Methode isst du an ein bis zwei Tagen pro Woche für 24 Stunden überhaupt nichts. Dafür frühstückst du beispielsweise an einem Tag, hörst dann auf zu essen und beginnst den nächsten Tag dann wieder mit einem Frühstück. Oder du fastest von Mittag- zu Mittagessen oder von Abend- zu Abendessen. Während der Fastenstunden stehen reichlich kalorienfreie Getränke auf dem Plan: Wasser, ungesüßter Tee oder Kaffee. Die maximal zwei Fastentage solltest du immer mit mindestens zwei Essenstagen unterbrechen.

Stress im Alltag und permanente kulinarische Verführungen machen eine vollwertige Ernährung zur täglichen Herausforderung. Mit dem kostenfreien pronova BKK-Ernährungs-Coach gelingt es dir trotzdem.

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