Obst und Gemüse, ein fester Bestandteil vom gesunden Essen

Tipps für gesundes Essen in Zeiten von Corona

Mit unseren Tipps für die Einkaufsliste kannst du seltener einkaufen, ohne auf gesunde Ernährung zu verzichten!

Auf einen Blick

  • Welche Lebensmittel eignen sich als Vorrat?
  • Welches Obst und Gemüse ist länger haltbar?
  • Wie lange halten Milch, Fleisch und Brot?
  • Was ist beim Mindesthaltbarkeitsdatum zu beachten?

Frische und Haltbarkeit

Obst- und Gemüsekonserven sind praktisch - sie lassen sich gut einlagern und eignen sich zur Ergänzung des Speiseplans. Doch im Zentrum deiner Ernährung sollten sie nicht stehen, weil der Anteil an Vitalstoffen relativ gering ist im Vergleich zu frischen oder frisch eingefrorenen Lebensmitteln. Hinsichtlich der Vitalstoffbilanz ist Tiefkühlgemüse frischer Ware übrigens ebenbürtig. Wenn du genug Tiefkühlkapazitäten zuhause hast, kaufe Gemüse unbesorgt als Tiefkühlware ein. Stark verarbeitete Tiefkühlkost wie Pizza & Co sollte auf dem Speiseplan allerdings möglichst nur am Rande vorkommen, denn durch Zusätze von Fetten und Zucker sind sie kalorienreich. Hinzu kommen unnötige Zusatzstoffe. Nichts ist gesünder, als das Essen aus frischen Zutaten selbst zuzubereiten.

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Gemüse und Obst: Was hält sich am besten?

Wenn du für eine ganze Woche planst, gehe strategisch vor. Die Dinge, die sich am wenigsten gut halten, kommen zuerst auf den Teller:

  • Blattgemüse, Sprossen und Salate möglichst innerhalb von zwei Tagen verzehren.
  • Frische Pilze, Salatgurken, frische Kräuter und Lauchzwiebeln kannst du ohne weiteres für zwei, drei Tage im Kühlschrank lagern.
  • Gut geeignet für die Wochenplanung sind Tomaten, Paprika, Fenchel, Zwiebeln, Möhren, Sellerie (als Knolle und als Staude), Lauch und alle Kohlsorten sowie Kartoffeln.
  • Faustregel: Alles, was ein druckfestes Äußeres hat, hält sich in der Regel besser als Ware mit weicher, auf Druck nachgiebiger Oberfläche.
  • Ähnlich wie für Gemüse gilt die Faustregel für Obst: Ein knackiger Apfel hält sich besser als Beerenobst oder Bananen. Zitrusfrüchte und Ananas halten sich meist auch gut für ein paar Tage.
  • Wal- oder Haselnüsse sind optimale Energiespender und sehr gesund. Die Herbsternte 2019 hält sich noch einige Monate. Du kannst mit ihnen Salate anreichen oder sie so essen.

Milch, Milchprodukte, Fleisch und Wurst

  • Milch, Butter, Quark und Joghurt lassen sich problemlos für eine Woche oder länger lagern. Gleiches gilt für Käse, wobei Käse am Stück sich länger hält als Käse in Scheiben. Und ein älterer Hartkäse ist wiederum länger haltbar als halbfeste oder weiche Sorten.
  • Frisches Fleisch kann man gekühlt für einige Tage lagern – Hackfleisch sollte am gleichen oder spätestens am nächsten Tag verbraucht werden.
  • Bei der Wurst ist es ähnlich wie beim Käse: Je härter, desto haltbarer. Eine Salami am Stück kannst du länger lagern als Jagdwurst in Scheiben. Gut haltbar ist auch geräucherter Schinken.
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Brot

Normale Weißmehlbrote wie Toast oder Baguette und auch Brötchen verlieren bereits innerhalb eines Tages an Biss und Knackigkeit. Vollkornbrote (Brote aus dem vollen Korn also) auf Sauerteigbasis hingegen halten die Feuchtigkeit deutlich länger. Sie schmecken auch am dritten oder vierten Tag noch sehr gut. Achte darauf, dass die vollen Körner sich nicht nur dekorativ auf der Kruste befinden, sondern dass tatsächlich auch mit dem Mehl aus dem vollen Korn gebacken wurde. Tipp: Brote mit Ölsaaten wie Sonnenblumenkernen oder auch Sesam bleiben länger frisch und sind gut für deine Nährstoffbilanz.

Und sonst noch?

Öl zum Braten, Öl und Essig für Salate, Müsli für das Frühstück, Gewürze, Zucker und Salz zum Kochen und Backen, Kaffee, Tee und Früchtetees sowie als stille Reserve Knäckebrot oder Pumpernickel: Das alles hält sich lange, damit kommst du gut über die Runden.

Ein Wort noch über Süßigkeiten wie Keksen oder Schokolade: Sie gelten als Seelentröster und natürlich darf man in stressreichen Zeiten auch gern mal hier zugreifen. Doch wenn du hier allzu große Lagerbestände anlegst, besteht immer die Gefahr, dass der Vorrat nicht lange reichen wird.

Zu guter Letzt: Das Mindesthaltbarkeitsdatum

Viele Lebensmittel halten sich einige Tage über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Solange sie nicht schlecht riechen oder schmecken, sich nicht verfärben und keine Schimmelbildung aufweisen, kannst du zum Beispiel viele Milchprodukte auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums bedenkenlos verzehren. Wirf möglichst wenig weg. So schonst du Ressourcen und sorgst dafür, dass die Versorgungslage auch in der Krise entspannt bleibt.

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