gelbes Sofa und Zimmerpflanze auf Holztisch vor weißer Wand - pronova BKK

Trend Minimalismus

Das heutige Überangebot in allen Lebenslagen kann überfordern. Wir zeigen dir, wie du dein Leben wieder leichter und stressfreier gestaltest.

Auf einen Blick

  • Überangebot kann überfordern
  • Das Leben entrümpeln
  • Augenmerk auf das Notwendige
  • Aufräumaktion – so geht’s

Minimalismus Trend: Weniger ist mehr

Sei ehrlich: Hast du nicht auch mindestens fünf Jeans im Schrank, sieben verschiedene Fläschchen in der Dusche, 500 Facebook-Freunde und einen überquellenden Terminkalender? Dann geht es dir wie vielen Menschen, denen es früher oder später zu viel wird. Sehnst du dich auch nach einem leichteren, einfacheren Leben?

Noch nie war das Leben so komfortabel wie heute. Wenn dir etwas fehlt, kannst du es nahezu rund um die Uhr kaufen. Falls der Supermarkt um die Ecke schon zu hat, gibt es das Begehrte vielleicht in der Tanke ein paar Straßen weiter. Für den Geburtstag am Wochenende fehlt dir noch eine schicke Hose? Die lässt sich fix übers Internet besorgen. Und falls du spontan Lust auf Pizza hast, bestellst du dir kurzerhand eine per App. Eigentlich müsste doch jeder rundum zufrieden sein. Doch gerade die riesigen Möglichkeiten des Konsums scheinen dazu zu führen, dass viele Leute eine innere Unzufriedenheit und Leere spüren.

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Konsum: Die Qual der Wahl

Mit der riesigen Auswahl kommt auch der Zwang, sich ständig entscheiden zu müssen. Denn wer abends mit leckerem Essen vor dem Fernsehen entspannen möchte, hat die Qual der Wahl zwischen einigen hundert TV-Sendern, Inhalten auf Streaming-Diensten und mindestens zwanzig verschiedenen Lieferdiensten: von Asiatisch über Pizza bis zu Griechisch. Selbst der Kauf eines schlichten Shampoos kann dich in die Verzweiflung treiben: Ist das Shampoo mit Patchouli & Jasmin und Lift-up-Effekt besser geeignet oder das Sensitiv Shampoo mit Mandel und Honig? Viele Menschen sind von diesem Überangebot in allen Lebenslagen schier überfordert.

Simple Living: Der Trend zum Minimalismus kommt aus den USA

Das soziale Leben ist ebenfalls vom Überfluss geprägt. Immer mehr Menschen greifen zur Notbremse, indem sie auf übermäßigen Konsum verzichten und eigene Verhaltensweisen kritisch hinterfragen. Der Trend zum Minimalismus kommt aus den USA und ist vor allem als Simple Living oder Downshifting bekannt. Dabei geht es nicht nur ums Kaufen und den damit einhergehenden wachsenden Stapel an Besitz, sondern auch um Beziehungen, eigenes Verhalten, Freizeit und Arbeit. Minimalisten wollen aus der konsumorientierten Überflussgesellschaft und den damit einhergehenden Alltagszwängen ausbrechen. Oft sind äußere Lebensumstände wie ein Umzug oder die Familiengründung der Auslöser, die alten Wertevorstellungen und Verhaltensweisen zu überdenken. Der Schritt in ein einfacheres Leben kann sehr unterschiedlich sein: Manche Minimalisten entrümpeln zunächst ihre Wohnung, andere räumen unter ihren sechs Online-Profilen und Facebook-Freunden auf oder streichen überflüssige Termine im Kalender. Das Ziel ist bei allen aber das gleiche: das Leben leichter und erfüllter zu gestalten – und vor allem selbstbestimmter.

Aufräumaktion: Aller Anfang ist schwer

Richtige Hardcore-Minimalisten sortieren so gründlich aus, dass sie wirklich nur noch das Nötigste besitzen. Natürlich muss man nicht gleich so weit gehen und sich komplett von der Büchersammlung, dem Großteil der Möbel und den Kleidern sowie sämtlichen Facebook-Freunden trennen, doch ein bisschen weniger Überfluss tut häufig gut. Am besten fängst du da an, wo dich die überquellenden Dinge extrem stören. Das kann z. B. die Kommode im Flur, der Schreibtisch oder der Kleiderschrank sein.

Konsumfasten: Schärft den Blick auf das Notwendige

Damit deine Aufräumaktion nicht in Stress ausartet, fängst du mit kleinen Schritten an. Zunächst räumst du deinen Schrank oder Schreibtisch komplett leer und putzt ihn. Den Haufen auf dem Fußboden teilst du in drei kleine Haufen auf: Einer für die Dinge, die du behalten möchtest, einen für alles kaputte, unbrauchbare bzw. all das, was man seit mindestens einem Jahr nicht mehr angefasst hat. Auf den dritten Stapel kommen die Sachen, bei denen du unsicher bist. Nun räumst du den ersten Stapel wieder in den Schrank, die Dinge vom zweiten wandern in den Müll, werden verschenkt oder verkauft und die vom dritten lagerst du in einem Karton zwischen. Nach einigen Monaten entscheidest du, was mit ihnen passiert. Alles, was du ein Jahr lang nicht gebraucht hast, kommt schließlich endgültig weg. Wenn du nicht radikal ausmisten möchtest, kannst du auch einfach für einen vorher festgelegten Zeitraum – zum Beispiel vier Wochen – nur das Nötigste kaufen. Oft merkt man erst bei diesem sogenannten Konsumfasten, wie viel überflüssigen Kram man kauft, weil er schön aussieht oder man ihn irgendwann gebrauchen könnte – was tatsächlich aber nie der Fall ist.

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