Frau fasst sich an Wade - pronova BKK

Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe sind zwar meist harmlos, verursachen aber höllische Schmerzen. Hier bekommst du Tipps zur Vermeidung, Vorbeugung und Krampflösung.

Auf einen Blick

  • Wadenkrämpfe meist harmlos
  • Bei häufigen Krämpfen ärztliche Hilfe suchen
  • Dehnung hilft bei der Krampflösung

Was passiert bei einem Wadenkrampf?

Bei Wadenkrämpfen zieht sich die Muskulatur der Wade für Sekunden oder gar Minuten krampfartig zusammen und verursacht einen starken Schmerz. Manchmal sind auch die Zehen betroffen. Zum Glück sind Wadenkrämpfe meist harmlos. Aber mit der richtigen Dehnungsstrategie gelingt es nach kurzer Zeit, den Krampf zu lösen. Ein leichter Schmerz ähnlich dem Muskelkater bleibt dennoch oft zurück. Richtig gefährlich kann es allerdings werden, wenn die Muskulatur beim Schwimmen verkrampft: Deshalb Vorsicht besonders an sehr heißen Tagen in kalten Gewässern. Wenn die Wadenkrämpfe außergewöhnlich häufig auftreten und von Schwellungen, starken Schmerzen oder Taubheitsgefühl begleitet sind, solltest du ärztliche Hilfe suchen. In diesen seltenen Fällen können ernsthafte Erkrankungen die Ursache der Krämpfe sein.

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Wie löse ich einen Wadenkrampf?

Bei einem akuten Wadenkrampf helfen folgende Maßnahmen: Bei nächtlichen Krämpfen zieh die Zehen an und drücke die Ferse nach unten weg. Massiere die Waden sanft. Versuche, aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. Tritt ein Krampf beim Sport auf, strecke die krampfende Wade nach hinten weg, so wird die Muskulatur sanft gedehnt. Wenn du zu Krämpfen beim Schwimmen neigst: Spring nicht ins eiskalte Wasser, sondern gewöhne die Muskulatur durch Wechselduschen an das kalte Wasser.

Was kann hinter einem Wadenkrampf stecken?

Überlastung

Wer allzu ehrgeizig sein Sportprogramm durchzieht, überfordert seine Muskulatur schon mal. Durch starkes Schwitzen und eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr kommt es dann zu einem Mineralstoffmangel. Besonders wichtig für die Arbeit der Muskeln und Nerven sind Magnesium und Kalium.

Unterforderung

Durch ständiges Herumsitzen baut sich Muskelmasse ab und die Muskulatur verkürzt sich. Unkontrollierte Muskelverhärtungen können die Folge sein.

Nebenwirkung von Medikamenten

Verschiedene Medikamente begünstigen das Auftreten von Wadenkrämpfen. Dazu gehören Diuretika, Betablocker, Cholesterinsenker und Hormone wie Östrogen und Progesteron.

Fußfehlstellungen

Senk-, Platt-, Spreiz- und Knickfüße können Schmerzen und vermehrte Krämpfe verursachen. Achte auf gutes Schuhwerk und vermeide Übergewicht.

Wie beuge ich Wadenkrämpfen vor?

  • Trainiere deine Muskulatur mit regelmäßiger Bein- und Fußgymnastik
  • Mach abends noch einen kleinen Spaziergang oder dehne die Waden zu Hause
  • Achte auf eine ausgewogene, mineralstoffreiche Ernährung und trinke ausreichend
  • Wähle ein magnesiumreiches Mineralwasser
  • Führe deine Muskeln langsam aber stetig an neue Belastungen heran
  • Nutze öfter kleine Pausen für Fuß- und Bein-Übungen
  • Mache in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang
  • Beginne dein Sportprogramm mit Dehnübungen
  • Dehne dich auch nach jeder Trainingseinheit

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