Wandern als Glücksmoment

Wandern ist nicht nur gesund, es macht auch den Kopf frei!

Auf einen Blick

  • Wandern sorgt für eine bessere Durchblutung des Gehirns
  • Erhöhte Ausschüttung des Hormons ACTH
  • Deutliche Steigerung der kognitiven Fähigkeiten

Warum macht Wandern den Kopf frei?

Echte Wanderfreaks wussten es schon lange: Wandern macht nicht nur den Kopf frei, sondern setzt auch neue Denkimpulse. Inzwischen konnte diese subjektive Wahrnehmung durch Studien objektiv bestätigt werden. Grund für mehr Kreativität durch Wandern ist die verbesserte Durchblutung des Gehirns in Verbindung mit einer vermehrten Ausschüttung des Kreativitätshormons ACTH. Das sorgt für eine deutliche Steigerung der kognitiven Fähigkeiten, Probleme werden kreativer angegangen und erheblich leichter gelöst. Höchste Zeit also, den ersten Schritt zu tun und Raum für Wanderungen zu schaffen.

Ausstieg aus dem Alltag

Im Alltag ist der Takt vorgegeben durch Arbeitsabläufe und feste Termine. Selbst die Pausen während des Arbeitstages unterliegen festen Zeiten und sind immer nur von sehr begrenzter Dauer. Dazu kommt die Pflicht der ständigen Erreichbarkeit auch noch nach Feierabend: Das Handy will gecheckt werden, sobald es Laut gibt. Ganz anders beim Wandern: Das Handy ist zwar für Notfälle dabei, bleibt aber ausgeschaltet und wird nur im dringenden Bedarfsfall genutzt. Wer wissen möchte, wie das Wetter wird, schaut nach oben an den Himmel und nicht auf die Wetter-App. Falls Regen naht, hat man Regenkleidung dabei. Oder man legt an einem Unterstand eine Extra-Pause ein. Schöne Plätze oder Aussichtspunkte auf der Tour laden zum Picknick ein, das von vorgegebenen Zeitplänen komplett unabhängig ist. Anschließend geht es weiter ganz ohne Zeitdruck. Der Ausstieg aus dem Alltag funktioniert aber nur, wenn du für die Wanderung wirklich mehrere Stunden einplanst und am Ende der Tour nicht schon ein neuer Termin wartet.

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Übungen für unterwegs

Mobilisation: Tempowechsel

Stop and Go: Was beim Autofahren so richtig nervt, ist beim Wandern besonders effektiv. Nicht nur das zügige Gehen, auch das Stehenbleiben und erneute Losgehen sorgen für einen hohen Energieverbrauch. Gleiches gilt für Tempowechsel. Nach ein paar gemächlichen Metern einfach mal einen Schritt zulegen und ans obere Tempolimit gelangen oder dieses sogar überschreiten. Die Geschwindigkeitswechsel sorgen für eine abwechslungsreiche Beanspruchung des ganzen Körpers.

Gleichgewicht: Balancieren

Liegende Baumstämme im Wald laden dazu ein, mal wieder wie zu Kinderzeiten zu balancieren. Hier ist neben einem guten Körpergefühl auch jede Menge Konzentration gefragt. Balanceübungen stärken die Tiefenmuskulatur des Rückens, das sorgt für eine gute Körperhaltung und reduziert Rückenschmerzen. Kein umgelegter Baum in Sicht? Dann einfach einen Fuß genau vor den anderen setzen und dabei auf einer Linie bleiben, ohne ins Straucheln zu geraten. Übung macht den Meister.

Arme und Schultern: Wurfübungen

Mehr als nur ein Pausenfüller: Wer sich bei der Rast Zeit nimmt für ein paar Wurfübungen mit kleinen Stöcken oder Zapfen, trainiert auf der Wanderung den Oberkörper gleich mit. An einem See kannst du dich prima im Weitwurf üben oder flache Steine über das Wasser hüpfen lassen.

Koordination: Zehengang

Wandern wird zum Intervalltraining, wenn man immer mal wieder kleine Abschnitte auf den Zehenspitzen geht. Dabei wird die Wadenmuskulatur besonders gestärkt. Doch auch Konzentration und Koordination profitieren. Genauso kann man sich in einer Pause auf die Fußballen stellen, einen Moment so bleiben und dann wieder in die Ausgangsposition zurückkommen.

Konzentration: Einbeinstand

Hochkonzentriert meist kein Problem: Das Stehen auf nur einem Bein. Dazu am besten den Blick auf einen Punkt am Boden in wenigen Metern Entfernung fixieren. Zunächst eine Seite, dann auch die andere Seite ausprobieren. Einsteiger suchen für ein erstes Üben Halt an einem Baum. Fortgeschrittene probieren die Übung mit geschlossenen Augen.

Mut: Rückwärtsgehen

Bevor es rückwärts geht, bitte das Terrain auf eventuelle Stolperfallen checken. Dann zunächst ganz langsam beginnen. Die Umkehrung der Bewegungsabläufe fordert die Muskeln an der Körpervorderseite. Aber auch unser Gehirn muss umdenken, die Aufmerksamkeit der Sinne wird auf eine ganz andere Weise beansprucht. Das Ungewohnte will mit Mut und Umsicht gemeistert werden.

Lockerung: Einfach mal hängen lassen

Nutze eine Rast für kleine Entspannungsübungen. Gerade wenn ein Rucksack mit von der Partie ist, freuen sich die Schultern über Lockerungsübungen: Dazu die Schultern, natürlich ohne Rucksack, kreisen – sowohl vorwärts als auch rückwärts. Anschließend die Schultern zu den Ohren hochziehen und wieder nach unten fallen lassen. Dann einfach mal den ganzen Oberkörper nach vorn und unten hängen lassen. Aus dieser Position langsam wieder aufrichten, etwa indem du leicht in die Knie gehst und die Hände auf die Oberschenkel stützt.

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