Zwei Kinder spielen mit Kissen auf dem Sofa

Warum Spielplatzbesuche keine gute Idee sind

Flatterband und Verbotsschilder auf Spiel- und Bolzplätzen. Für dich und deine Kinder ist die Schließung eine enorme Belastungsprobe. Da auf vollen Spielplätzen eine hohe Ansteckungsgefahr herrscht, ist die Sperrung aber durchaus sinnvoll.

Auf einen Blick

  • Spielen wenn Spielplätze geschlossen sind
  • Drinnen mit den Kindern sporteln
  • Besuche zum Spielen lieber absagen
  • Alternativen suchen

Drinnen mit den Kindern sporteln

Wenn die Sonne scheint sind Spielplätze normalerweise eine Hauptattraktion für Eltern mit Kindern. Nicht so in diesen Tagen. Der offizielle Beschluss ist unmissverständlich: Spielplätze, Bolzplätze und mancherorts sogar Parkanlagen sind gesperrt. Einige Spielplätze sind abgeschlossen, andere mit einem rot-weißen Flatterband versehen – und an allen hängen Hinweisschilder, um die Situation zu erklären. Die meisten Städte und Gemeinden kontrollieren das sogar: Wer sich nicht daran hält, dem drohen Bußgelder.

Besonders für Eltern mit kleinen Kindern ist das eine enorme Belastungsprobe. Wenn sich die Kleinen nicht austoben können, sind sie unausgelastet und werden nörgelig. Für dich als Mutter oder Vater gilt es nun, kreativ zu werden. Auch drinnen kann man zusammen mit den Kindern sporteln oder toben. Und draußen kann man mit den Kids z.B. rennen, verstecken spielen oder eine große Runde mit dem Bobby Car um den Häuserblock drehen (dies allerdings nur solange, wie der Aufenthalt im Freien nicht durch eine Ausgangssperre reglementiert ist).

Allerdings solltest du immer drauf achten, anderen Leuten nicht zu nahe zu kommen: Bei 1,5 bis 2 Metern Abstand haben die Viren keine Chance mehr, übertragen zu werden. Das ist übrigens auch der Grund, warum die Spielplätze fast deutschlandweit geschlossen wurden. Kinder halten sich beim Spielen nicht an den empfohlenen Mindestabstand. Außerdem würden auf Spiel- und Bolzplätzen Gruppen aufeinandertreffen, die sonst nicht miteinander in Kontakt sind. Die Ansteckungsgefahr wäre deshalb drastisch erhöht und die Streuwirkung im Falle einer Übertragung sehr hoch.

Eltern mit zwei Kindern auf Reisen mit blauem Auto

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Besuche zum Spielen lieber absagen

Manche Eltern kommen nun vielleicht auf die Idee, die Kinder zum Spielen im Haus oder im Garten zu verabreden. Doch auch hier gilt es umzudenken: Das Coronavirus verbreitet sich vor allem durch direkten Kontakt von Kind zu Kind. Die Weiterverbreitung kann also nur drastisch vermindert werden, wenn du mit deinen Kindern möglichst ohne Fremdkontakte zu Hause bleibst.

Die Zeit für „Play-Dates“ mit den Freunden und Klassenkameraden wird wieder kommen. Bis dahin können sich ältere Kinder vielleicht mal über Skype treffen oder per Festnetztelefon quatschen und die jüngeren Kinder können über ihre Eltern Kontakt halten. Schreibe mit deinem Kind der besten Freundin oder dem besten Freund doch einfach spontan eine E-Mail mit einem Selfie oder eine Sprachnachricht per WhatsApp.

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