Was Schulabbrecher bedenken sollten

Ein Schulabbruch hat weitreichende Konsequenzen für deine gesamte weitere Zukunft. Deine pronova BKK gibt dir Tipps, was du bedenken solltest.

Auf einen Blick

  • Sich der Schulpflicht zu entziehen ist strafbar
  • Die Dauer der Schulpflicht ist unterschiedlich geregelt
  • Meistens ist es klüger, sich durchzubeißen oder Hilfe zu suchen

Was muss ich zum Schulabbruch wissen?

Das Wichtigste vorweg: Wer sich in Deutschland der Schulpflicht entzieht, kann sowohl als Eltern als auch als Schülerin bzw.Schüler bestraft werden. Die Dauer der Schulpflicht ist dabei von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Mal sind es neun, mal zehn Jahre, mal gibt es darüber hinaus eine Berufsschulpflicht oder die Pflicht, ein berufsvorbereitendes Jahr zu absolvieren. Wer seine Pflichtjahre absolviert hat, Ehrenrunden werden übrigens angerechnet, kann die Schule auch ohne Abschluss verlassen.

Was sollte ich beim Schulabbruch bedenken?

Ganz egal, wie frustrierend es gerade ist: In Deutschland führt der Weg zum beruflichen Erfolg normalerweise über einen ordentlichen Schulabschluss. Überlege dir also gut, ob du sicher die Schule abbrechen willst oder es sich vielleicht doch um eine momentane Stimmung handelt. Es ist in jedem Falle ratsam, die Ursachen für deinen Frust zu finden und zu beseitigen. Denn: Wenn du dich ohne Schulabschluss durchschlagen willst, musst du in der Regel härter arbeiten – überlege dir also, ob du dich nicht lieber durchbeißen möchtest. Übrigens: Viele Schulabbrechende holen den versäumten Abschluss später noch nach – ein Umweg, der in jedem Fall Zeit und Nerven kostet. Also vielleicht doch lieber jetzt dranbleiben?

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Wie sag ich es meinen Eltern?

Deine Eltern fallen eventuell aus allen Wolken, wenn du die Schule ohne Abschluss verlassen willst. Ganz schlecht ist es deshalb, ihnen ohne Angabe von Gründen mitzuteilen, dass du die Schule verlassen willst. Besser ist es, deinen Eltern die konkreten Gründe mitzuteilen, warum du im weiteren Schulbesuch keinen Sinn siehst. Selbst wenn das am Ergebnis nichts ändert, bleibt ihr damit im Gespräch miteinander. Allerdings ist es auch denkbar, dass ihr zusammen eine Lösung findet – etwa einen Schulwechsel, ein Jahr im Ausland, Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche oder einen Auszug von zu Hause.

Ganz wichtig: Alleine wird dein Weg auf der Dauer sehr hart für dich werden – also bleib im Gespräch mit deinen Eltern, deinen Lehrerinnen und Lehrern oder auch uns. Es gibt immer eine Lösung. Versprochen!

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