Zeit für Picknick

Ob eine Radtour mit der Familie oder eine Wanderung mit Freunden: Früher oder später stellen sich Hunger und Durst ein. Um ebenso spontan wie phantasievoll Abhilfe zu schaffen, bietet sich das Picknick an. Ob das Picknick gelingt, hängt von deiner Planung ab.

Auf einen Blick

  • Von „Ganz simpel“ bis „Ein Hauch von Luxus“
  • Das Picknick aus der Natur kreativ ergänzen
  • Nützliche Utensilien für dein Picknick
  • Picknick und Naturschutz

Von „Ganz simpel“ bis „Ein Hauch von Luxus“

Je nach Lust und Laune kann das Picknick ganz einfach sein oder zum Outdoor-5-Gänge-Menü geraten. Wie du dich auch entscheidest: Wähle solche Lebensmittel aus, die den Transport im Rucksack oder auf dem Gepäckträger unbeschadet überstehen. Rohe Eier dürften ebenso wenig angesagt sein wie Dinge, die keine Hitze vertragen. Klassiker wie gekochte Eier, kalte Frikadellen bzw. deren vegane Alternativen, der Apfel, die Gurke oder das belegte Brot erfüllen diese Voraussetzungen optimal. Ein weiterer Vorteil an diesen Speisen ist, dass man sie auch ohne Besteck und Geschirr verputzen kann. Auch gilt beim Picknicken die Faustregel: Je höher der kulinarische Anspruch, desto mehr Gerätschaften muss man mit sich führen – und desto weniger Raum für Improvisation und Spontaneität. Dann doch lieber bei den einfachen Klassikern bleiben.

Das Picknick aus der Natur kreativ ergänzen

Nicht alles, was man verzehren möchte, muss man mitbringen. Je nach Jahreszeit lässt sich das Picknick mit dem, was am Wegesrand wächst, ergänzen: Bärlauch und Löwenzahn im Frühling, sowie Himbeeren, Brombeeren, Preiselbeeren, Heidelbeeren und Walderdbeeren. Im Sommer Äpfel von Chausseebäumen, ab Spätsommer Haselnüsse und Walnüsse im Herbst. Findet das Picknick am Strand in Meeresnähe statt, lohnt es sich, nach dem wohlschmeckenden, leicht salzigen Queller Ausschau zu halten. Für den erfrischenden Trunk bieten sich Quell-, See- oder Bachwasser an. Hier empfiehlt sich aber eine genaue Planung, um sicherzugehen, dass das Wasser auch trinkbar ist.

Nützliche Utensilien für dein Picknick

Ein Picknick kann bis ins Letzte durchgeplant sein – oder aber improvisiert werden. Wer am Improvisieren Spaß hat, funktioniert den auf Meterhöhe abgesägten Baumstamm zum Stehtisch um. Wer beim Essen lieber sitzt, nimmt eine Decke mit. Weitere nützliche Utensilien sind ein paar Gewürze wie Salz, Pfeffer, eine Kräutermischung, die Küchenrolle für die Finger, ein Gefäß zum Wasserschöpfen, ein biologischer Mücken- und Fliegenschutz, bei Bedarf – wenn man denn tatsächlich etwas mehr Aufwand betreiben und etwas Warmes zubereiten möchte – Topf oder Pfanne und Feuerzeug. Nützlich ist auch ein Multifunktionstool. Absolut unverzichtbar beim Picknick ist der Abfallbeutel, um keinen Müll zu hinterlassen. Damit kommen wir zu einigen weiteren wichtigen Naturschutzaspekten deines Picknicks.

Picknick und Naturschutz

Dass du keine Abfälle in der Landschaft hinterlässt, ist selbstverständlich. Entferne dich auch nicht zu weit von den Wegen, um die Lebensräume von Tieren und Pflanzen nicht zu stören oder gar zu zerstören. Und wie ist das mit dem Feuermachen? Außerhalb fester Grillplätze und Rastplätze solltest du auf das Feuer verzichten, in der Regel ist es ohnehin verboten. Auch auf Grillplätzen gilt: Die Feuerstelle muss so gewählt sein, dass weder Funken noch Flammen auf Brennbares in der Umgebung überspringen können. Ein transportabler Grill ist wegen der noch lange nach dem Grillen glühend heißen Kohlen denkbar ungeeignet für das Picknick in der Natur. Wenn du diese Regeln beachtest, wird dein Picknick allen in bester Erinnerung bleiben.

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