Zuckerfreie Ernährung: Tipps für Arbeit & Zuhause

Die Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung ist nicht leicht. Da ist es gut, wenn man auf die Unterstützung seines sozialen Umfelds bauen kann.

Auf einen Blick

  • Zuckerfrei auf der Arbeit
  • Umgebe dich mit Unterstützenden
  • Bitte nicht missionieren
  • Zuckerfrei trotz Kantine und Restaurant

Zuckerfreie Ernährung – so klappt es auf der Arbeit und Zuhause!

Wenn du schon mal eine Diät oder eine Ernährungsumstellung vorgenommen hast, weißt du in etwa, wie dein Team auf der Arbeit reagiert: mit Bewunderung, Unverständnis oder gar Misstrauen. Eine Ernährungsumstellung in Sachen Zucker kann bei Familie, Freundeskreis und Arbeit die unterschiedlichsten Reaktionen auslösen. Doch Diskussionen über Süßes und Verzicht müssen gar nicht in Streit ausarten.

Wichtig ist, dass beide Seiten Verständnis füreinander aufbringen, damit man von gemeinsamen Mahlzeiten profitieren kann: Wer sich normalerweise überwiegend von Fast Food ernährt oder sein Essen in der Mikrowelle zubereitet, ist wahrscheinlich positiv überrascht, wie gut selbstgemachtes, zuckerfreies Essen schmecken kann. Kinder sind meist ohnehin interessiert, denn sie lieben es, in der Küche zu helfen und die gesunden Zutaten zu probieren. Und wer ganz am Anfang des zuckerfreien Weges steht, schätzt den Austausch mit anderen, die sich vielleicht schon länger so ernähren. Außerdem braucht die zuckerfreie Ernährungsweise Unterstützende, die das Vorhaben nicht gleich mit extrem gesüßten Desserts zu boykottieren versuchen.

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Unterstützen statt gute Ratschläge gewünscht

Es wird sie sicher geben: Die Besserwissenden, die sicher sind, dass ohne Zucker gar nichts geht. Und die, die dich scheitern sehen wollen. Fies oder? Vielleicht beneiden sie dich auch einfach nur um dein Durchhaltevermögen oder fühlen sich schlecht weil sie wissen, dass ihre Ernährung auch weniger Zucker vertragen könnte.

Am besten stellst du deine Ohren einfach auf Durchzug. Halte dich an die, die deinem neuen Vorhaben gegenüber aufgeschlossen sind und dich unterstützen wollen. Und selbst die, die noch skeptisch sind, werden bei gemeinsamen Mahlzeiten schnell feststellen, dass Zuckerverweigerer nicht nur traurig trockenen Reis in sich reinstopfen, sondern durchaus Lust auf Genuss haben. Bei Einladungen zum Essen sind sie jedoch bereit, auf zuckersüße Desserts zu verzichten. Und die Sahne zum frischen Obst bleibt ebenfalls ungesüßt. Die Unterstützer sind auch nicht böse, wenn ein Gericht wegen des enthaltenen Zuckers erst gar nicht probiert wird. Echte Freunde eben!

Bitte nicht missionieren!

Ist der Entschluss für eine Ernährungsumstellung erst einmal gefasst, macht sich schnell Euphorie breit. Das ist gut, denn es werden genügend Situationen kommen, in denen Enthusiasmus und Stärke nötig sind, um den Versuchungen des Alltags zu widerstehen. Du kannst auch gern von deinen positiven Erfahrungen berichten, doch vermeide es bitte, Freundeskreis und Team bekehren zu wollen. Denn so wie man selbst in seinem zuckerfreien Vorhaben ernst genommen werden möchte, so sollte man auch anderen zugestehen, eben nicht auf alles Süße zu verzichten. Zucker sollte gerade jetzt nicht das alleinige Thema in allen Lebenslagen sein. Dein Umfeld wäre dann zurecht genervt. Nichts spricht jedoch dagegen, andere zum gemeinsamen Kochen und Essen einzuladen. Vielleicht überzeugt das mehr als alle Worte.

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Zuckerfrei unterwegs

Die neue Ernährungsweise konsequent durchzuhalten, ist nicht immer einfach. Gerade, wenn man viel in Kantinen und/oder Restaurants isst, steht man schnell vor einer Herausforderung. Die Beschäftigung mit dem Thema Zucker wird jedoch schon bald zu einem großen Wissensfundus führen. Damit lassen sich viele Klippen leicht umschiffen: Bei der Arbeit auf Mitgebrachtes setzen. Und immer einen Apfel statt einen Schokoriegel in der Tasche haben. Andernfalls in der Kantine freundlich nach Zutatenlisten fragen. Der Griff zum Obstteller ersetzt das gesüßte Dessert. Im Restaurant zum Salat das Essig-Öl-Dressing statt der cremigen und vermutlich gesüßten Joghurtsauce bestellen. Und statt des zuckrigen Desserts einfach mal einen kleinen Käseteller genießen.

Stress im Alltag und permanente kulinarische Verführungen machen eine vollwertige Ernährung zur täglichen Herausforderung. Mit dem kostenfreien pronova BKK-Ernährungscoach gelingt es Dir trotzdem.

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