Frau trinkt aus Glas mit Zuckerwürfeln drin - pronova BKK

Zuckersucht Selbsttest & Tipps

Immer mehr Menschen in Deutschland sind zuckersüchtig. Gefährlich sind vor allem Zwischenmahlzeiten und versteckte Zucker. Mache den Selbsttest und finde heraus, ob du gefährdet bist.

Auf einen Blick

  • Genuss- oder Suchtstadium?
  • Ernährungsprotokoll erstellen
  • Ehrlich zu dir selbst sein

Bin ich etwa zuckersüchtig? Jetzt selbst testen und Tipps sichern!

Zucker essen wir alle schon mal gerne. Doch im Übermaß ist Zucker sehr ungesund und kann sogar süchtig machen. So eine Zuckersucht entwickelt sich meist schleichend und ist damit schwer festzustellen. Wichtig ist, ehrlich mit sich zu sein und zu beurteilen, wieviel Zucker man über den Tag verteilt zu sich nimmt. Denn nicht nur die offensichtlichen Zuckerbomben zählen hier – auch versteckte Zuckermengen, die im Laufe des Tages mitgegessen oder mitgetrunken werden. Bist du noch im Genuss- oder schon im Suchtstadium? Mache den Selbsttest!

Wenn du wissen willst, ob du zu viel Zucker zu dir nimmst, erstelle am besten ein detailliertes Ernährungsprotokoll. Achte darauf, die Zutatenliste der verschiedenen Lebensmittel gründlich zu lesen – vielleicht entdeckst du versteckte Zucker. Nimm dir einen Beobachtungszeitraum von zwei Wochen vor und achte auf Warnsignale. Voraussetzung für das Gelingen ist, dass du wirklich ehrlich dir selbst gegenüber bist.

Falls du eher der digitale Typ bist und dir keine schriftlichen Notizen machen willst, kannst du auch mit dem Smartphone Bilder von deinen Mahlzeiten machen oder sie via Sprachmemo dokumentieren. In jedem Fall müssen jedes Stück Schokolade und jede Cola akribisch dokumentiert werden. Folgende Punkte sollten im Esstagebuch berücksichtigt werden:

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Hauptmahlzeiten

Was habe ich gegessen? Wie groß waren die Portionen? Gab es einen süßen Nachtisch? Habe ich Ketchup oder Salatsoße verwendet? Habe ich frisch gekocht oder gab es Fertigprodukte?

Zwischenmahlzeiten

Hatte ich Hunger oder einfach nur Lust auf Essen zwischen den Mahlzeiten? Gab es gezuckerte Müsliriegel oder frisches Obst, Naturjoghurt oder Quark? Wie viele Mahlzeiten nehme ich über den Tag verteilt zu mir?

Heimliche Mahlzeiten

Habe ich kleine Verstecke für Süßes, an denen ich mich mit einem schlechten Gewissen bediene?

Getränke

Bevorzuge ich Wasser oder trinke ich lieber Säfte, Limos oder zuckersüßen Kaffee? Wie sieht es mit meinem Konsum von Bier, Wein und anderen alkoholischen Getränken aus?

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Späte Abendmahlzeiten

Brauche ich immer noch einen kleinen Snack vor dem Einschlafen? Habe ich dafür immer die passenden Vorräte wie Chips oder Kekse im Haus?

Süßattacken

Wie oft habe ich Fressattacken und wie gehe ich damit um? Gebe ich nach oder überbrücke ich mit einem Glas Wasser? Stille ich meine Süßattacke mit Schokolade oder zügele ich mich und esse einen Apfel?

Stimmungen

Hatte ich Stress vor dem Essen? Habe ich aus Langeweile gegessen oder aus reiner Gewohnheit vor dem Fernseher? Wie habe ich geschlafen? Hatte ich Magenbeschwerden nach dem Essen, vielleicht weil es das Falsche oder einfach zu viel war?

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Sättigungsgefühl

Hatte ich vor der Mahlzeit großen Hunger oder habe ich gegessen, weil etwas angeboten wurde? Wie lange hielt das Sättigungsgefühl? Wie lange dauerten die Pausen zwischen den Mahlzeiten? Sättigen süße Mahlzeiten anhaltender als ein großer Salat oder ist es umgekehrt?

Fazit: Warnsignale ernst nehmen

Wer ständig Vorräte an Süßigkeiten im Haus hat und in Panik gerät, wenn diese bis auf eine Tafel Schokolade geschrumpft sind, ist genauso gefährdet wie diejenigen, die immer wieder heimlich essen. Auch ein ständiger Hunger auf Weißbrot, Nudeln oder süßes Obst kann ein erstes Warnsignal sein. Wenn Süßes hauptsächlich als Tröster bei Stress oder Langeweile herhalten muss, solltest du aufpassen. Entzugserscheinungen wie Unruhe oder Unkonzentriertheit können ein Hinweis darauf sein, dass du zuckerabhängig bist. Wir empfehlen dir in jedem Fall, deinen Zuckerkonsum zu reduzieren.

Du hast weiterführende Fragen zum Thema Zuckerkonsum? Dann kontaktiere jetzt unsere Expertinnen und Experten vom Gesundheitstelefon, per Chat oder folge uns bei Social Media und bleib immer auf dem neuesten Stand zu Aktionen und News.

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