Menü Menü schließen

​​Ak­tu­el­le The­men

Gut schlafen trotz Hitze

Gut Schlafen bei Hitze

Hitze strengt an – wie wohltuend wäre da ein erholsamer Schlaf zur Nachtzeit. Doch an sehr heißen, schwülen und windstillen Sommertagen zieht die Hitze einfach nicht ab. Sie staut sich in den Wohnungen. Hat man dann noch das Pech, direkt unterm Dach zu wohnen, ist an Schlaf kaum zu denken. Doch mit einigen Tricks lässt sich auch die heißeste Tropennacht gut überstehen.



Abends schwimmen gehen

Für eine Ganzkörperabkühlung am Abend sorgt ein erfrischendes Bad. Wer vor dem Schlafengehen 20 bis 30 Minuten schwimmen geht, lässt einen Großteil der im Körper angestauten Hitze im Wasser zurück. Ist keine Badegelegenheit in der Nähe, hilft längeres Duschen bei moderater Wassertemperatur.

Bei Hitze nur leichte Kost

Der Körper leidet schon genug, da muss man ihm nicht auch noch schwere Verdauungsaufgaben aufbrummen. Morgens ein Müsli und für den Rest des Tages leichte Salate und Obst sind perfekte Mahlzeiten an heißen Tagen. So gleicht man auch den Mineralverlust optimal aus, den man tagsüber durch vermehrtes Schwitzen erlitten hat. Gleiches gilt für Getränke: Kalorienfreies bzw. -armes wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen ist jetzt angezeigt – statt süßer Limonaden und Bier. Eisgekühlte Getränke erfrischen übrigens nur scheinbar, tatsächlich schwitzt man nach dem eiskalten Genuss oft umso mehr.

Tagsüber alle Fenster zu, abends gut durchlüften

Wenn man während der Zeit der größten Hitze (also ab dem späten Vormittag) die Fenster geschlossen hält und auch die direkte Sonneneinstrahlung durch Jalousien, Rollladen oder Vorhänge abblockt, bleiben die Wohnräume meist deutlich unterhalb der Außentemperatur. Abends dann alle Fenster öffnen und für Durchzug sorgen. Richtig erfrischend ist das natürlich nur dann, wenn ein leichter Wind geht, doch für ein, zwei Grad Abkühlung reicht es in der Regel immer.

Verdunstungskälte nutzen

Wer ein paar nasse Laken oder Tücher aufspannt, kann vom Prinzip der Verdunstungskälte profitieren. Zusätzlich kann man einen leistungsstarken Ventilator aufstellen – der senkt zwar die Temperatur nicht, sorgt aber für Luftzug. Trifft der auf die schweißnasse nackte Haut, entsteht auch hier der Effekt der Verdunstungskälte. Ähnliche Abkühlung erlebt man, wenn man sich nach dem Duschen nicht abtrocknet und das Wasser auf der Haut langsam abtrocknen lässt. Zur Abkühlung ohne Dusche kann man auch einfach ein feuchtes T-Shirt überstreifen.

Kneipp-Prinzip

Wenn man die Unterarme für 10 bis 15 Minuten in ein mit kaltem Wasser (evtl. zusätzlich eine Ladung Eiswürfel hinzugeben) gefülltes Waschbecken hält, tritt eine wunderbar kühlende Wirkung ein. Das funktioniert auch über die Waden – die Badewanne oder einen großen Eimer mit kaltem Wasser befüllen.

Schlafen

Wer nackt schläft, erspart seinem Körper den wärmenden Effekt von T-Shirt oder Schlafanzug. Statt der üblichen Bettdecke reicht ein einfaches Laken als Zudecke. Apropos Bettzeug: Manche Leute schwören auf einen besonders coolen Trick und legen Decken, Laken und Kissen für einige Stunden in die Kühltruhe.

Elektrogeräte aus

Bis auf den Kühlschrank und ggf. den Ventilator sollte man so viele Elektrogeräte wie möglich ungenutzt lassen – auch Fernseher und PC strahlen bei Betrieb einiges an Wärme aus.

Schlaf-Coach: Schlafstörungen? Dieser Online-Coach hilft Ihnen!

Schlaf ist neben ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung der wichtigste Baustein für ein gesundes Leben. Guter Schlaf ist keine Glückssache. Mit unserem neuen E-Coach geben wir Ihnen wirkungsvolle Strategien an die Hand, wie Sie Ihre Schlafqualität verbessern können. Unser interaktives Programm begleitet Sie über zehn Wochen mit verschiedenen Themen.