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Kuren als medizinische Vorsorgeleistungen

Um eine Krankheit oder die Verschlimmerung einer Erkrankung zu vermeiden, gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, die am Wohnort durchgeführt werden können. Manchmal ist ein Standortwechsel aber sinnvoll, um die Genesung voranzutreiben. Eine Kur ist dann eine geeignete Möglichkeit.

Vorsorgeleistungen sollen helfen Krankheiten zu verhindern

Kuren – auch medizinische Vorsorgeleistungen genannt – sollen dazu beitragen gesund zu bleiben oder zu werden. Sie können ambulant oder stationär durchgeführt werden. Ihre pronova BKK beteiligt sich gerne an den Kosten für Ihre Vorsorgeleistung.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Ihnen eine solche Maßnahme verordnen. Sie oder er entscheidet– je nach Indikation – ob die Kur ambulant oder stationär durchgeführt werden soll. Voraussetzung für die Bewilligung einer Vorsorgeleistung ist, dass die ambulanten Maßnahmen am Wohnort ausgeschöpft wurden.

Kostenübernahme für ambulante und stationäre Maßnahmen

Bei ambulanten Maßnahmen in anerkannten Badeorten innerhalb Deutschlands übernimmt die pronova BKK die vertraglichen Kosten für den Badearzt und die Kosten für die verordneten Heilmittelanwendungen wie Massagen, Bäder usw. Diese Kosten werden direkt über Ihre elektronische Gesundheitskarte abgerechnet.

Ihre Zuzahlung beträgt 10 % zu den in Anspruch genommenen Anwendungen sowie 10 € pro Verordnung. An Ihren übrigen Aufwendungen wie Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkosten beteiligen wir uns mit einen Zuschuss von pauschal 100 €. Voraussetzung dafür ist, ist das die Maßnahme mindestens über 14 Tage läuft.

Für chronisch kranke Kleinkinder bis zu 5 Jahren zahlt die pronova BKK abweichend vom pauschalen Zuschuss einen erhöhten kalendertäglichen Zuschuss von 25 € pro Tag, längstens für 21 Tage. Die Maßnahme muss mindestens über 14 Tage laufen.

Ambulante Maßnahmen können bei medizinischer Notwendigkeit grundsätzlich alle drei Jahre wiederholt werden.

Bei stationären Vorsorgemaßnahmen übernehmen wir die vollen Kosten, abzüglich eines gesetzlichen Eigenanteils von 10 € pro Tag. Diese Maßnahmen können, bei medizinischer Notwendigkeit, alle vier Jahre wiederholt werden.