Erste Hilfe-Koffer - pronova BKK

Hausmittel für die Haut

Erfahre, wie du Insektenstiche, Sonnenbrände und kleinere Verletzungen schnell zu Hause behandeln kannst – mit ganz einfachen Hausmitteln.

Auf einen Blick

  • Bei Insektenstichen nicht kratzen
  • Zwiebel, Kohl, Zitrone und Zucker als Hausmittel
  • Teebaum- oder Lavendelöl zur Desinfektion
  • Sonnenbrand am besten kühlen
  • Fett aus Milchprodukten kann lindern
  • Bei Kopfschmerzen oder Brandblasen in die Arztpraxis
  • Bei kleinen Verletzungen hilft Honig
  • Lavendel hilft bei Verbrühungen und Verbrennungen

​Hautpflege bei Insektenstichen, Sonnenbrand und kleinen Verletzungen

Hilfe bei Insektenstichen

Eines vorab: Einige Insekten lassen ihren Stachel beim Stechen zurück, diesen musst du unbedingt vorsichtig entfernen. Und auch wenn es schwer fällt: Kratzen an juckenden Stichen ist tabu, denn zum einen erhöht sich dadurch der Juckreiz, zum anderen können Keime eindringen und Entzündungen verursachen.

Zwiebel, Kohl, Zitrone und Würfelzucker sind beliebte Hausmittel bei Insektenstichen: Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel auf die Einstichstelle drücken oder frische Kohlblätter zerdrücken und den Saft auftragen. Zitronensaft lindert den Juckreiz und ein feuchtes Stück Würfelzucker entzieht das Gift. Ein Tropfen Teebaum- oder Lavendelöl kann zur Desinfektion direkt auf die Einstichstelle geträufelt werden. Bei allergischen Reaktionen oder zahlreichen Stichen bitte unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

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Hilfe bei Sonnenbrand

Auch bei Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen, kann es mal einen Sonnenbrand geben. Wickel mit Zitronensaft, kaltem schwarzen Tee oder Essig lindern die Schmerzen und beruhigen die Haut. Eine verbrannte Nase einfach mit kalten, feuchten Teebeuteln abdecken. Milchprodukte helfen ebenfalls bei Sonnenbrand: Das Milchfett schützt die Haut auf natürliche Weise, für einen Wickel deshalb auf jeden Fall Vollmilch verwenden. Naturjoghurt kann direkt auf die betroffenen Hautpartien aufgebracht werden, aber bitte vorsichtig abspülen, bevor er antrocknet. Auch frische Gurken- und Kartoffelscheiben oder Salatblätter kühlen und beruhigen die Haut. Bei starken Schmerzen, Kopfschmerzen, Fieber oder Bildung von Brandblasen ist der Gang in die Arztpraxis unerlässlich!

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Hilfe bei kleinen Verletzungen

Eine kleine Unvorsichtigkeit und schon ist es passiert: ein kleiner Schnitt, eine Schürfwunde oder ein leichte Verbrennung. Auch dafür hat der normale Haushalt so manches Mittel parat. Zunächst aber sollte die Wunde unter fließend kaltem Wasser gereinigt werden. Kohl fördert die Wundheilung: Kohlblätter mit einem Nudelholz walzen, bis der Saft austritt, dann auf die Wunde legen und fixieren. Kleine Wunden können auch mit Honig abgedeckt werden, dieser darf allerdings nicht wärmebehandelt sein. Honig enthält natürliche antibiotisch wirkende Stoffe und sorgt für einen guten Wundverschluss. Ein bis drei Tropfen reines Lavendel-, Teebaum- oder Manukaöl können direkt auf kleine Schnittwunden und Hautabschürfungen aufgetragen werden, auch sie wirken entzündungshemmend. Lavendel hilft bei leichten Verbrennungen und Verbrühungen.

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