Elektronische Gesundheitskarte – pronova BKK

Die Elektronische Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte(eGK) der pronova BKK sieht nicht nur anders aus als die gewohnte Krankenversichertenkarte, sondern sie bietet dir auch viele Vorteile – vor allem in der Qualität und Sicherheit der medizinischen Versorgung.

Deine Gesundheitskarte im Detail

  • Der Chip: Auf dem sogenannten Mikroprozessorchip werden deine Adressdaten, dein Geburtsdatum und dein Versichertenstatus gespeichert,
  • Dein Name: Durch deinen Vor- und Zunamen weist du dich als Karteninhaberin oder -inhaber aus,
  • Deine Versichertennummer: Mit deiner pronova BKK-Gesundheitskarte bekommst du auch eine neue Krankenversichertennummer, die auch bei einem Kassenwechsel gültig bleibt,
  • Dein Foto: Dieses beugt einem Missbrauch der Karte (etwa nach Verlust oder Diebstahl) vor,
  • Die Rückseite: Dort befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) als Sichtausweis. Sie ersetzt den Auslandskrankenschein in der EU und erleichtert die medizinische Behandlung im europäischen Ausland.
  • Die neue eGK besitzt eine Near Field Communication-Funktion (NFC). Zu erkennen ist diese am Satelliten-Symbol auf der eGK.
  • Auf der Vorderseite steht eine sechsstellige Nummer. Das ist die Card Access Number (CAN). Sie verhindert das missbräuchliche Auslesen deiner Karte. Um mittels Near-Field-Communication auf deine Daten zuzugreifen, ist zunächst die Eingabe der CAN erforderlich. Erst anschließend ist der Zugriff mit deiner PIN möglich.

Neue Adresse auf dem Kartenchip

Die Leistungserbringer (Arzt- und Zahnarztpraxen, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Apotheken) werden an die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen. Dies ermöglicht mit dem Stecken der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) bei einem der Leistungserbringer einen datenschutzgerechten Abgleich deiner bei uns gespeicherten Daten (zum Beispiel Adressänderung, Änderung des Versichertenstatus) auf dem Kartenchip. Die Änderungen werden sofort auf dem Kartenchip übertragen. Du benötigst keine neue eGK.

Sofern deine Arzt-oder Zahnarztpraxis noch nicht an die TI angeschlossen ist, genügt ein Anruf und wir senden dir eine neue eGK mit den aktuellen Daten zu.

Online-Anwendungen Notfalldatenmanagement (NFDM) und elektronischer Medikationsplan (eMP)

Speicherung von Notfalldaten (NFDM)

Bei einem Notfall muss die Unfallärztin oder -arzt schnell handeln. Dank der Gesundheitskarte ist sie oder er sofort über lebensrettende Informationen wie Allergien, chronische Erkrankungen oder Arzneimittelunverträglichkeiten informiert. Du musst dich allerdings damit einverstanden erklären, dass diese Daten gespeichert werden.

Weitere Informationen zu den Notfalldaten erhältst du hier (0,08 MB).

Arzneimitteldokumentation (eMP)

Dank der Arzneimitteldokumentation sieht die Ärztin beziehungsweise der Arzt auf den ersten Blick, welche Medikamente dir bereits verschrieben wurden. Unnötige Doppelverordnungen und mögliche Wechselwirkungen können vermieden werden. Auch diese Anwendung ist freiwillig.

Weitere Informationen zum elektronischen Medikationsplan erhältst du hier (0,10 MB).

Was bringt die Zukunft?

Elektronisches Rezept

Rezepte werden in Zukunft in elektronischer Form übertragen. Die Ärztin oder der Arzt speichert das verordnete Arzneimittel auf beziehungsweise mittels der Gesundheitskarte der oder des Versicherten. Du kannst dein Rezept dann in der Apotheke ganz einfach mit deiner Gesundheitskarte einlösen. Probleme etwa wegen unlesbarer Angaben entfallen so.

Datenschutz an erster Stelle

Schon heute hat der Schutz deiner persönlichen Gesundheitsdaten höchste Priorität. Dies wird sich auch mit Einführung der elektronischen Gesundheitskarte nicht ändern. Gerade angesichts der neuen technischen Möglichkeiten wird der Datenschutz besonders beachtet.

Schutz vor unberechtigten Zugriffen

Ohne deine Einwilligung kann niemand auf die vertraulichen Daten deiner Gesundheitskarte zugreifen. Du entscheidest, ob und welche medizinische Daten gespeichert werden und wer welche Dokumente einsehen darf. Deine Einwilligung für den Datenzugriff gibst du mit der Gesundheitskarte und einer Geheimnummer (PIN) – sie macht die Karte zu deinem persönlichen Schlüssel. Außerdem kannst du mit deinem PIN-Code sowohl Daten hinzufügen als auch löschen lassen. Ebenso kannst du einzelne Informationen ausblenden oder nur bestimmten Ärztinnen oder Ärzten und Apothekerinnen und Apothekern zugänglich machen. Selbstverständlich kannst du deine Daten einsehen und auf Wunsch auch ausdrucken lassen. All diese Funktionen werden aber erst in einigen Jahren möglich sein.

Weil wir uns kümmern

Warum für die Mitglieder der pronova BKK einfach mehr drin ist? Erfahre alles, was wir für dich tun, wie wir uns einsetzen und dir echten Mehrwert verschaffen.

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Du brauchst eine neue Gesundheitskarte? Kein Problem – mit unserem Foto-Upload-Tool kannst du dein Foto online hochladen.

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