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Kurzzeitpflege

Die BKK Pflegekasse bezuschusst die Kosten für eine Kurzzeitpflege in einer stationären Pflegeeinrichtung.

Auf einen Blick

  • Bei Verhinderung der häuslichen Pflege
  • 56 Tage pro Kalenderjahr
  • Die Hälfte des Pflegegelds wird acht Wochen fortgezahlt

Wozu gibt es die Kurzzeitpflege?

Die Kurzzeitpflege kommt zum Tragen, wenn die Pflege im häuslichen Bereich vorübergehend nicht möglich ist. Also zum Beispiel, wenn deine Pflegeperson Urlaub hat, selbst erkrankt ist oder du nach einer Krankenhausbehandlung noch nicht gleich wieder nach Hause kannst. In diesem Fall hast du Anspruch auf Unterbringung in einer stationären Pflegeeinrichtung für maximal 56 Tage im Kalenderjahr.

Wer trägt die Kosten der Kurzzeitpflege?

Die Kosten für eine Kurzzeitpflege werden von deiner pronova BKK Pflegekasse mit bis zu 1.612,00 Euro im Kalenderjahr bezuschusst. Sollte der Anspruch der Kurzzeitpflege nicht ausreichen, kann eine Verlängerung im Rahmen der noch nicht in Anspruch genommenen Verhinderungspflege erfolgen. Die Kurzzeitpflege kann dadurch im Kalenderjahr auf insgesamt bis zu 3.224,00 Euro erhöht werden. Die Anspruchsdauer der Verhinderungspflege beträgt in diesem Fall ebenfalls bis zu acht Wochen im Kalenderjahr.

Wichtig: Ein Anspruch auf Verhinderungspflege besteht erst dann, wenn du seit mindestens sechs Monaten in häuslicher Umgebung gepflegt wirst.

Wird das Pflegegeld weitergezahlt?

Wenn du die Kurzzeitpflege in Anspruch nimmst, wird grundsätzlich die Hälfte des Pflegegeldes für bis zu acht Wochen fortgezahlt. Für den ersten und letzten Tag der Kurzzeitpflege wird das volle Pflegegeld gezahlt.

Du hast noch Fragen zu dem Thema Kurzzeitpflege? Dann chatte doch mit uns.

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