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Hilfs­mit­tel, Bril­len und Seh­hil­fen

Hilfsmittel sind erforderlich, um durch ersetzende, unterstützende oder entlastende Wirkung den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen. 

Hilfsmittel sind treue Helfer im Alltag 

Die Auswahl an Hilfsmitteln ist riesig: Krücken, Hörgeräte, Prothesen und Rollstühle sind nur einige wenige Beispiele. Wenn das Hilfsmittel medizinisch notwendig ist, also von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt verordnet wurde, übernimmt die pronova BKK die Kosten bis zur Höhe des gesetzlich vorgeschriebenen Festbetrages.

Für Ihre optimale Versorgung, haben wir mit unseren Partnern Verträge geschlossen, die Ihnen Hilfsmittel zu günstigen Konditionen und ausgezeichneter Qualität liefern. Die Kostenabwicklung erfolgt direkt mit dem Leistungserbringer.

Die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung von 10 % der Kosten (mindestens 5 €, höchstens 10 €, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten) zahlen Sie direkt beim Leistungserbringer. Die Zuzahlungen entfallen für Kinder unter 18 Jahren oder für Versicherte, die von den Zuzahlungen befreit sind.

Kostenübernahme von Brillen und Sehhilfen

Wenn Ihr Kind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahr eine Sehhilfe oder Brille benötigt, zahlt die pronova BKK die Festbeträge direkt an die zugelassene Optikerin oder den zugelassenen Optiker bzw. die Augenärztin oder den Augenarzt. Dafür sind jedoch viele verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen, die wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Bei Versicherten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, ist eine Kostenbeteiligung in Höhe der Festbeträge möglich. Dazu ist eine kassenärztliche Verordnung (Muster 8) durch einen Vertragsarzt erforderlich. Diese kann ausgestellt werden

  • bei einem Fern-Korrekturausgleich für einen Refraktionsfehler von mehr als 6 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit (Myopie) oder Weitsichtigkeit (Hyperopie) oder bei mehr als 4 Dioptrien bei Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)
  • für Versicherte mit schwerer Sehschwäche oder Blindheit. Diese liegt vor, wenn die Sehschärfe (Visus) unter Anwendung der bestmöglichen Korrektur höchstens 0,3 auf dem besseren Auge beträgt (Umgangssprachlich: Sehschärfe 30%) oder das beidäugige Gesichtsfeld höchstens 10 Grad bei zentraler Fixation beträgt.
  • wenn diese der Behandlung von Augenverletzungen oder Augenerkrankungen im Rahmen einer Therapie dient.

Gerne beraten wir Sie zu der großen Vielzahl an Hilfsmitteln. Rufen Sie einfach an oder besuchen Sie uns in unserem Kundenservice. Wir sind gerne für Sie da.