Smartphones für die Jüngsten? pronova BKK bietet Eltern medienpädagogische Unterstützung

Leverkusen, 11. August 2020: Mediziner sind sich einig: Kinder verbringen zu viel Zeit vor dem Bildschirm.

Ihr Fazit: Viele Eltern verharmlosen den Medienkonsum ihrer Kinder. Sie werden zudem ihrer Vorbildfunktion nicht gerecht, da sie selbst ihr Smartphone zu oft zücken. Das belegt die Studie „Smart Aufwachsen?“ der pronova BKK, in der Kinderärzte zu ihren Erfahrungen befragt wurden. Um Eltern im Umgang mit Smartphone und Co. zu unterstützen, bietet die pronova BKK allen Interessierten zum Start des neuen Schuljahres eine medienpädagogische Beratung an.

Auf einer neuen Service-Website der pronova BKK finden Eltern Tipps und Hinweise zum Umgang mit Medien. Für die fachliche Begleitung wurde der Medienpädagoge Björn Friedrich gewonnen. Er gibt fundierte Tipps zum Umgang mit Smartphone, Tablet und Co. Wie wichtig das für Eltern ist, belegt die im Herbst 2019 durchgeführte Befragung „Smart Aufwachsen?“ der pronova BKK zum Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Die Studienergebnisse sind eindeutig: 98 Prozent der Kinderärzte sind der Ansicht, dass Kinder und Jugendliche zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Die Corona-Krise hat das bestehende Problem nochmals verstärkt. Denn dass der Medienkonsum in Zeiten von Quarantäne und Homeschooling zugenommen hat, ist erwiesen.

Gleichwohl meinen mehr als acht von zehn Pädiatern, dass Erwachsene Kindern und Jugendlichen den Zugang zu den neuen Medien ermöglichen müssen. Alles andere wäre weltfremd und auch nicht zeitgemäß. Dies bestätigt auch Friedrich für die pronova BKK: „Digitale Medien sind nicht per se Teufelszeug, sondern Teil der Zukunft unserer Kinder. Es gibt eine große Zahl an tollen, altersentsprechenden Angeboten für Kinder und Jugendliche wie beispielsweise Apps oder Lernprogramme. Das A und O ist die richtige Begleitung. Lassen Sie Ihr Kind nicht allein, bleiben Sie im Austausch und stecken Sie mit Ihrem Kind einen individuellen Rahmen für die Mediennutzung ab.“ Friedrich rät, das Gerät nachts aus dem Kinderzimmer zu holen und es z. B. zwischen 20 und 7 Uhr unter elterlicher Aufsicht zu haben.

Begleitung für Eltern

Das neue Angebot umfasst alles Wissenswerte zum Medienkonsum und zur richtigen Dosierung der Bildschirmzeiten bei Kindern und Jugendlichen. In einem eigenen Online-Chat am 13.08.2020 um 19.30 Uhr können Eltern ihre Fragen auchdirekt an Friedrich stellen. „Eltern mussten in den letzten Monaten das Homeschooling, die eigene Berufstätigkeit und die Freizeit der Kinder gleichzeitig regeln. Der Griff zu Tablet und Co. lag da nahe“, sagt Marc Panke, Teammanager Unternehmenskommunikation bei der pronova BKK. „Mit dem neuen medienpädagogischen Service möchten wir zum Start des neuen Schuljahres Eltern dabei unterstützen, ihre Kinder altersgerecht an digitale Medien heranzuführen und sie bei der Nutzung nicht allein zu lassen – auch das gehört zum gesunden Aufwachsen.“

Zugriff auf den Online-Chat am 13. August um 19.30 Uhr erhalten Eltern über die Website:

www.pronovabkk.de/smart-aufwachsen

Link zur Studie „Smart Aufwachsen 2019“ (0,58 MB)

Über Björn Friedrich

Björn Friedrich arbeitet als Medienpädagoge in München und konzentriert sich auf die Schwerpunkte Social Media, mobile Anwendungen und Games. Er hat diverse Elternratgeber veröffentlicht, zuletzt die Lektüre "Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram & Co." (O'Reilly Verlag, Köln). Daneben hat er ein Quiz entwickelt, mit dem Jugendliche ihre WhatsApp-Kompetenz testen können:

Das Quiz finden Sie hier

Zur Studie

Die Studie „Smart Aufwachsen 2019?“ wurde im Oktober 2019 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit wurden 100 niedergelassene Kinderärztinnen und Kinderärzte befragt.

Über die pronova BKK

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen namhafter Weltkonzerne wie beispielsweise Ford, Bayer, BASF und Continental entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten geöffnet. Rund 650.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an über 60 Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie zählt zu den fünf größten Betriebskrankenkassen und zu den größten Krankenkassen in Deutschland.

Weitere News

  • Leverkusen |

    Nach den Einschränkungen der Lockdown-Monate freuen sich Eltern und Kinder über die Rückkehr in Kita und Schule und das Ende der Kontaktbeschränkungen. Eine große Mehrheit der Mütter und Väter zeigt sich auch erleichtert darüber, dass die Kinder wieder mehr Alternativen zu Bildschirm und Fernseher haben. Doch so schnell lassen sich die Erfahrungen aus der Krise nicht abschütteln: Jede zweite Familie berichtet von physischen wie auch psychischen Belastungen für die Kinder. Dies sind Ergebnisse der Studie „Familien in der Krise“ der pronova BKK, für die 1.000 Menschen mit mindestens einem Kind im Haushalt befragt wurden.

    Weitere Details
  • Leverkusen |

    Einen erneuten Lockdown würden Eltern und Kinder in Deutschland nicht durchstehen. Denn die Erschöpfung ist groß: Kinderbetreuung und Homeschooling über Monate haben viele Familien extrem belastet und tiefe Spuren hinterlassen. Die Hälfte der berufstätigen Mütter und Väter war mit der Kombination aus Homeschooling, Kinderbetreuung und Arbeit komplett überfordert. Das zeigt die Familien-Studie der pronova BKK, für die 1.000 Menschen mit mindestens einem Kind im Haushalt befragt wurden.

    Weitere Details
  • Leverkusen |

    Ein neuer Service der pronova BKK unterstützt ab sofort mit unabhängigem ärztlichen Rat bei medizinischen Beschwerden. In Kooperation mit BetterDoc werden Versicherte dafür an geeignete Fachärztinnen und -ärzte oder Kliniken vermittelt. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten, die z. B. vor einer Operation stehen, eine schnelle und professionelle Hilfestellung bei ihrer Entscheidungsfindung zu ermöglichen.

    Weitere Details
  • Leverkusen |

    Corona-Impfung für Kinder? Diese Frage spaltet die deutsche Elternschaft. 17 Prozent möchten ihr Kind impfen lassen, 28 Prozent auf keinen Fall. 43 Prozent würden erst einer entsprechenden Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) folgen. Wenn die Stiko diese ausspräche, wäre sogar die Hälfte der Eltern für eine Impfpflicht. Dies sind Ergebnisse der Studie „Familien in der Krise“ der pronova BKK, für die 1.000 Menschen mit mindestens einem Kind im Haushalt befragt wurden.

    Weitere Details