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Trend­sport­ar­ten

Schlittschuhlaufen – ein saisonales Comeback

Schlittschuhlaufen

Ob Sie auf der Eisbahn oder einem zugefrorenen See Ihre Runden drehen: Schlittschuhlaufen bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung, kurbelt die Fettverbrennung an und stärkt die Muskulatur. Außerdem ist es ein Sport, an dem die ganze Familie Spaß hat.

Gutes Training mit Mehrfachnutzen

Schlittschuhlaufen ist nicht nur eine schöne Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie, sondern auch ein ernstzunehmender Sport. Wenn man es einigermaßen ernsthaft betreibt, dann bringt das Dahingleiten auf dem Eis das Herz-Kreislauf-System in Schwung, bringt die Fettverbrennung auf Hochtouren und stärkt die Muskulatur an Beinen, Gesäß und Rumpf.

Außerdem schult Schlittschuhlaufen die Koordination, den Gleichgewichtssinn und fördert die Ausdauer. Selbst Menschen mit leichtem Übergewicht können sich auf die Kufen wagen, denn durch die gleitenden Bewegungen werden Bandscheiben und Gelenke geschont. Und wie jede Bewegung an frischer Luft macht auch das Schlittschuhlaufen gute Laune und beugt dem Winterblues vor.

Zur Sicherheit: Ein paar Verhaltenstipps

  • Besonders aufpassen sollten ältere Personen sowie Menschen mit Osteoporose, Rücken- und Hüftbeschwerden, da es besonders bei Anfängern zu Stürzen kommen kann. Wer noch unsicher auf den Kufen steht, sollte deshalb in der Eishalle oder auf einer Eisbahn eher am Rand laufen. So kann man sich notfalls an der Bande festhalten, wenn man ins Trudeln gerät. Zudem herrscht in der Mitte der Bahn meistens mehr Gedränge und wer (noch) nicht ausweichen kann läuft Gefahr, umgefahren zu werden bzw. andere Schlittschuhläufer anzurempeln.
  • Wer das Gleichgewicht verliert, sollte versuchen, sich mit den Händen abzufangen. Sie bremsen den Fall ab und verringern die Höhe des Sturzes. Sich an anderen Läufern festzuhalten, ist keine gute Idee, da eine unsichere Person die anderen mitreißen kann.
  • Bei Kindern verhindert ein Helm schmerzhafte Beulen am Kopf. Erwachsene sollten mindestens eine dicke Wollmütze tragen, die ein bisschen wie ein Puffer wirkt.
  • Dicke Handschuhe wärmen und fungieren als eine Art Polster. Sinnvoll sind darüber hinaus Knie- und Ellbogenschützer wie auch Inline-Skater sie verwenden.
  • Kinder lernen das Schlittschuhlaufen meistens im Handumdrehen, bei Erwachsenen geht es etwas langsamer, aber dennoch ziemlich flott. Vorteile haben Läufer, die auch auf Inlinern unterwegs sind, weil sich die Bewegungen beider Sportarten ähneln.
  • Bevor es auf ein zugefrorenes Gewässer geht, sollte man sicherstellen, dass es wirklich hält. Da der Eisdecke ihre Stärke nicht anzusehen ist, empfiehlt es sich, auf die offizielle Freigabe zu warten. Viele Städte und Gemeinden erklären die Eisflächen für sicher, wenn sie mindestens zwölf Zentimeter dick sind.
  • Oft werden dort, wo Wintersport betrieben wird, auch Glühwein und andere saisontypische alkoholische Getränke ausgeschenkt – keine gute Idee, da das Sturzrisiko sich massiv erhöht und jeder Sturz nicht nur Sie selbst, sondern auch andere in Gefahr bringt.