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Arzneimittelrückruf für ranitidinhaltige Arzneimittel

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ruft aktuell ranitidinhaltige Arzneimittel zurück. Es handelt sich um häufig eingesetzte Arzneimittel zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, Prophylaxe von Magengeschwüren und Behandlung von Refluxerkrankungen. Wir haben Ihnen wichtige Informationen zusammengestellt:

Ich nehme Ranitidin auf ärztliche Verordnung ein: Was muss ich nun tun?

Bitte setzen Sie das Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt ab. Wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Apotheke. Dort erfahren Sie, ob Ihre Packung Ranitidin von dem Rückruf betroffen ist.

Wo finde ich aktuelle Informationen?

Auf der Seite Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) finden Sie eine Auflistung der zurückgerufenen Arzneimittelpackungen.

Hier finden Sie die offizielle Mitteilung des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Sollte der Hersteller Ihrer Ranitidin-Packung vom Rückruf betroffen sein, setzen Sie sich bitte mit Ihrer Arztpraxis in Verbindung. Gegebenenfalls wird man Ihnen dort ein unbedenkliches Alternativpräparat verordnen.

Mein Ranitidin-Präparat ist vom Rückruf betroffen. Muss ich die Kosten für ein alternatives Präparat selbst tragen?

Nein. Die pronova BKK übernimmt die Kosten für alternative Präparate zu Ihrem betroffenen Ranitidinpräparat. Ein Wechsel zu Alternativarzneimitteln (Generika) ist aus Kostengründen grundsätzlich dem Originalpräparat vorzuziehen.