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Es weihnachtet sehr!

Der leere Teller

Bei der pronova BKK arbeiten Menschen aus aller Welt. Und selbst, wer zu den Einheimischen zählt, lebt durch Heirat oft in internationalen Familienbeziehungen, die dann wiederum Einfluss auf die eigenen Weihnachtsbräuche haben. Zwei unserer Kolleginnen und ein Kollege haben sich bereit erklärt, über ihre internationalen Weihnachtsbräuche zu berichten. Vorhang auf für „Weihnachten international bei der pronova BKK"!

Polen: Der nicht eingeplante Gast

pronova BKK-Mitarbeiterin Silke Wallach berichtet: Da mein Mann gebürtig aus Polen stammt, wurde natürlich auch der ein oder andere Brauch zur Weihnachtszeit übernommen. Zum Beispiel stellt man immer noch ein zusätzliches Gedeck hin für einen nicht eingeplanten Gast. Auch werden vor Beginn des Weihnachtsessens untereinander Oblaten verteilt. Man teilt diese mit anderen und übermittelt dabei seine Wünsche für das neue Jahr. Außerdem ist es Brauch, dass sich jeder etwas Geld unter sein Gedeck legt, damit auch für das kommende Jahr das Geld nicht ausgeht.

Gurke am Baum

Die Gurke am Baum

pronova BKK-Mitarbeiterin Tanja Dolenga erzählt: Eine Weihnachtsgurke ist ein aus Glas oder Ton hergestellter Weihnachtsbaumschmuck in Form einer Gewürzgurke. In den Vereinigten Staaten ist es ein Weihnachtsbrauch, den Weihnachtsbaum mit einer solchen „Christmas Pickle" zu behängen. Die Gurke wird etwas versteckt zwischen den Zweigen angebracht. Durch ihre grüne Farbe ist die Gurke nicht ganz so leicht zu entdecken. Derjenige, der die Weihnachtsgurke als Erster entdeckt, erhält ein zusätzliches Geschenk.

Weihnachtswürfel

Die ganze Welt versammelt: Geschenkewürfeln

pronova BKK-Mitarbeiter Sascha Milanovic erzählt: Aufgrund der vielen unterschiedlichen Einflüsse – Oma aus den Niederlanden, Großvater aus den USA, Vater aus dem ehemaligen Jugoslawien, Schwägerin aus Polen, Cousin und Cousine aus Australien – machen sich bei uns in der Familie verschiedene Bräuche bemerkbar. Insbesondere beim Essen merkt man die unterschiedlichen Einflüsse – vom Weihnachts-Barbecue über Djuvec bis Zimtkringel ist alles dabei. Es taucht ein Sammelsurium von Begrifflichkeiten auf: Mistelzweig, Sinta Claas, Santa Claus, Weihnachtsmann, Christkind, Väterchen Frost, Knecht Ruprecht und der Zwarte Piet – und das die ganze Advents- und Weihnachtszeit hindurch. Als Kind war es oft sehr verwirrend. Wer kommt gleich noch einmal? Folgende Weihnachtsbräuche haben sich durchgesetzt: Es wird immer an Weihnachten für einen Gast mehr eingedeckt. Nicht, dass man jemanden erwartet oder extra eingeladen hätte, aber falls ein unerwarteter Besuch ansteht, ist er immer herzlich willkommen an der Tafel. Und da der Weihnacht ein besonderer Zauber innewohnt, war schon so manches Jahr ein unerwarteter Gast dabei, für den auch immer eine Kleinigkeit unter dem Baum liegt.

Und da komme ich schon zum nächsten Brauch: Bei uns wird nach dem Essen reihum gewürfelt. Hat jemand eine Sechs gewürfelt, darf er sich ein Päckchen, das mit seinem Namen versehen ist, unter dem Baum hervorholen. Es wird dann am Tisch ausgepackt. So kann jeder sehen, was der- oder diejenige bekommen hat, das Geschenk wird noch einmal gewürdigt. Anschließend wird der Würfel weitergereicht bis zur nächsten Sechs. Es macht riesigen Spaß, weil die Familie noch eine lange Zeit zusammensitzt. Es rennt nicht jeder in seine Ecke, packt für sich aus und ist anschließend verschwunden, wie man es oft hört. Letztendlich ist es ein Fest der Familie. Gemeinsame Zeit ist das Kostbarste, was wir einander schenken können.