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Ich mach das jetzt

Und wieder beginnt ein neues Jahr. Zeit also, noch einmal kurz Bilanz zu ziehen und sich zu fragen, was denn so aus den guten Vorsätzen des letzten Jahres geworden ist: Bewegen Sie sich mehr? Haben Sie abgenommen? Haben Sie das Rauchen aufgegeben? Verbringen Sie mehr Zeit mit Ihren Liebsten?

Bis zu 80 % der guten Vorsätze zum Jahreswechsel werden spätestens im Februar wieder aufgegeben. Sollte man es nicht also besser gleich lassen? Nein, denn gute Vorsätze haben eine wichtige Funktion für unser Seelenleben: Sie können etwas bewegen in uns und uns Klarheit verschaffen über uns selbst.

Bevor man einen guten Vorsatz fasst, erkennt man nämlich, dass irgendwo etwas im Argen liegt: Man ernährt sich ungesund, hat zu viel Stress, verbringt zu viel Zeit mit Leuten oder mit Dingen, die man nicht mag. Diese Selbsterkenntnis ist – wenigstens der Theorie nach – der erste Schritt zur Besserung.

Der zweite Schritt ist die Antwort auf die Frage, warum man eine Änderung erreichen will. Dabei ist es wichtig, das Ziel nicht mit dem Grund zu verwechseln. Das Ziel ist immer eine Verhaltensänderung, der Grund oder die Motivation bietet uns im Idealfall eine positive Vision eines besseren Lebens, die uns Kraft zum Durchhalten geben kann.

Der dritte Schritt besteht darin, eine Strategie zu entwerfen, wie man das Ziel erreichen kann. Man überlegt, was man tun müsste – und wägt ab, was man tatsächlich tun kann. Es geht also um eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten. Schließlich will man sich ja nicht selbst belügen – auch ganz wichtig für das Seelenleben.

Im vierten Schritt geht es darum, den Gedanken Taten folgen zu lassen – zwar nur in 20 % der Fälle mit Erfolg, doch dann mit umso mehr Gewinn: Ich habe es geschafft!