Covid 19 FAQs

Fragen und Antworten zu Corona

In unseren Corona-FAQ s beantworten wir Fragen zur Covid-19-Impfung, FFP2-Masken, Coronatests und unseren Leistungen in Zeiten von Corona.

Fragen und Antworten zu Corona

Die Corona-Krise hat Deutschland fest im Griff. Die täglichen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen werfen dabei immer neue Fragen auf.

Einige dieser Fragen unserer Kundinnen und Kunden beziehen sich dabei natürlich auch auf uns und unsere Leistungen als gesetzliche Krankenkasse.

Mit der untenstehenden Liste möchten wir versuchen, eure Fragen bestmöglich zu beantworten. Da auch wir die Situation immer wieder neu bewerten müssen, wird die Liste fortlaufend aktualisiert.

Übrigens: Habt ihr schon die Corona-Warn-App installiert? Mit ihr lässt sich ganz einfach nachverfolgen, ob ihr in Kontakt mit einer infizierten Person geraten seid. So lassen sich Infektionsketten schneller identifizieren und unterbrechen. Ladet euch die App einfach im Google Playstore oder im Apple Appstore herunter - und schützt damit nicht nur euch, sondern auch andere.

Impfungen (Covid 19)

Wo kann ich mich impfen lassen?

Aktuell werden bundesweit Pflegeeinrichtungen von mobilen Impfteams aufgesucht. In einigen Bundesländern ist auch eine Impfung in Impfzentren bereits möglich. Mit der Zulassung des Impfstoffes von Moderna und weiteren Herstellern, wird perspektivisch auch eine Impfung in Arztpraxen möglich sein.

Wie erhalte ich einen Termin zur Impfung?

Die Organisation der Impfung und die Terminvereinbarung ist eine große Herausforderung und liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Daher gibt es deutschlandweit kein einheitliches System. In manchen Bundesländern gibt es die Möglichkeit einer telefonischen Terminvereinbarung, in anderen ist dieses online möglich. Manche Bundesländer starten voraussichtlich erst im Februar mit der Terminvergabe. Bitte informiert euch dazu tagesaktuell auf der Website eures Bundeslandes.

Wie oft muss die Impfung wiederholt werden?

Bei den beiden derzeit in der EU zugelassenen Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna sind zwei Impfungen im Abstand von wenigen Woche für den Aufbau des Immunschutzes nötig.

Ist die Impfung kostenlos?

Ja, alle Bürgerinnen und Bürger können sich kostenlos impfen lassen.

Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Der Betrieb der Impfzentren wird durch die Länder sowie die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen finanziert.

Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder geben?

Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten. Wann Kinder und Jugendliche geimpft werden können, kann aktuell noch nicht vorhergesagt werden.

Wird es eine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben?

Nein, die Corona-Impfung wird definitiv eine freiwillige Impfung sein.

Es ist noch nicht ausreichend erforscht, welche Impfquote erreicht werden muss, um eine so genannte Herdenimmunität aufzubauen. Die Wissenschaft diskutiert derzeit einen Wert von ca. 70 Prozent der Gesamtbevölkerung. Man geht davon aus, dass dieses Ziel durch die vorhandene hohe Akzeptanz und Impfbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger erreicht werden kann.

Wer wird zuerst geimpft?

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung der Bevölkerung in verschiedenen Phasen ablaufen. Zuerst wird sie zwei bestimmten Personengruppen angeboten. Zum einen sind das Menschen, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben. Daneben werden Personen geimpft, die beruflich engen Kontakt zu den Risikogruppen haben oder einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Dazu zählen:

  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen und deren Pflegepersonal sowie weitere Mitarbeitende,
  • Personen im Alter von ≥ 80 Jahren
  • Personal in medizinischen Einrichtungen (z.B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und -patienten, in der Hämatoonkologie oder Transplantationsmedizin)

Nach und nach werden anschließend je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe weitere von der Ständigen Impfkommission (STIKO) definierte Personengruppen mit besonderen Risiken geimpft.

Durch wen werden Versicherte mit höherem Pflegegrad, die im häuslichen Umfeld leben (und immobil sind), geimpft und werden möglicherweise Transportkosten zu einem Impfzentrum übernommen?

Sobald mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen und die derzeitigen Impfungen in den Pflegeheimen abgeschlossen sind, werden die mobilen Impfteams wahrscheinlich auch für Hausbesuche eingesetzt.

Impfstoffe, die auch ohne strenge Tiefkühlung transportiert werden dürfen, werden dann auch über die Arztpraxen verabreicht werden können. Eventuell sind dann auch Hausärztinnen und Hausärzte in der Lage, den Impfstoff bei Hausbesuchen zu verabreichen.

Eine Fahrt zu einem Impfzentrum kommt einer Fahrt zu einer ambulanten Behandlung gleich. Diese Kosten für medizinisch notwendige Transportmittel können wir in besonderen Ausnahmefällen übernehmen für Personen

  • bei denen Pflegegrad 3 mit dauerhafter Mobilitätseinschränkung vorliegt, oder
  • mit Pflegegrad 4 und 5, die einen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen aG, Bl oder H haben.

Es ist eine Zuzahlung für die Transportkosten zu leisten, soweit keine Befreiung davon vorliegt.

Wie kann ich bzw. meine Verwandten geimpft werden, wenn wir mit höherem Pflegegrad zuhause leben und immobil sind? Werden Transportkosten (z.B. Taxi) zu einem Impfzentrum übernommen?

Sobald mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen und die derzeitigen Impfungen in den Pflegeheimen abgeschlossen sind, werden die mobilen Impfteams wahrscheinlich die Impfung plegebedürftiger Personen zuhause übernehmen.

Impfstoffe, die auch ohne strenge Tiefkühlung transportiert werden dürfen, werden künftig auch in Arztpraxen verabreicht werden können. Eventuell sind dann auch Hausärztinnen und Hausärzte in der Lage, den Impfstoff bei Hausbesuchen zu verabreichen. Beide Optionen sind aktuell noch nicht möglich.

Wer aufgrund seiner Einstufung in der Prioritätenliste schon einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren konnte, für den gilt: Eine Fahrt zu einem Impfzentrum kommt einer Fahrt zu einer ambulanten Behandlung gleich. Diese Kosten für medizinisch notwendige Transportmittel können wir in besonderen Ausnahmefällen übernehmen für Personen

  • bei denen Pflegegrad 3 mit dauerhafter Mobilitätseinschränkung vorliegt oder
  • mit Pflegegrad 4 und 5, die einen Schwerbehindertenausweis mit Merzkeichen aG, Bl oder H haben.

Es ist eine Zuzahlung für die Transportkosten zu leisten, soweit keine Befreiung davon vorliegt.

Wann müssen/können Ärztinnen und Ärzte ein Attest für die Impfung ausstellen?

In der ersten Phase (erste Priorisierungsgruppe) die aktuell läuft, ist es nicht erforderlich, dass Hausärztinnen und Hausärzte eine Impfberechtigung ausstellen, da es entweder nur eines Altersnachweises oder Arbeitgebernachweises bedarf.

In dieser ersten Phase werden vor allem Menschen über 80 Jahre, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten-/Pflegeheimen und besonderes Gesundheitspersonal geimpft.

Erforderlich werden die Atteste erst ab der zweiten und dritten Priorisierungsgruppe.

Nach der Impfverordnung der Bundesregierung benötigen Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsstufen zwei und drei (hohe bzw. erhöhte Priorität) ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können. Achtung: Dies ist aber nur dann der Fall, wenn der Betreffende nicht schon aufgrund seines Alters bevorzugt Anspruch hat: Priorisierungsgruppe zwei ab 70 Jahre, drei ab 60 Jahre. Hier kann der Nachweis über den Personalausweis erfolgen.

Wie muss das ärztliche Attest über die Vorerkrankungen aussehen?

Ärztinnen und Ärzte, die ihren Patientinnen und Patienten künftig ein Attest über Vorerkrankungen als Anspruchsnachweis für eine vorrangige Corona-Schutzimpfung ausstellen, müssen hierbei keine Details angeben. Eine formlose Bescheinigung, dass eine entsprechende Erkrankung besteht, ist nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums ausreichend.

Demnach genügt es, wenn die Ärztin oder der Arzt der Patientin oder dem Patienten bescheinigt, dass eine Erkrankung im Sinne von Paragraf 3 Ziffer 2 beziehungsweise von Paragraf 4 Ziffer 2 der Impfverordnung vorliegt. In den beiden Paragrafen sind die Krankheiten aufgeführt, bei denen eine Impfung prioritär erfolgen sollte.

Vorerkrankungen nach Paragraf 3 Ziffer 2 der Impfverordnung (Priorisierungsgruppe 2):

Trisomie 21, Demenz oder geistige Behinderung sowie Menschen nach Organtransplantationen.

Beispiel für eine formlose Bescheinigung: „Bei Herrn Klaus Mustermann liegt eine Erkrankung im Sinne von Paragraf 3 Ziffer 2 der Impfverordnung vor.“

Vorerkrankungen nach Paragraf 4 Ziffer 2 der Impfverordnung (Priorisierungsgruppe 3):

Diabetes mellitus, Herzerkrankungen (Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit oder arterielle Hypertension), zerebrovaskuläre Erkrankungen oder Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma bronchiale, Autoimmunerkrankungen oder Rheuma, Immundefizienz oder HIV-Infektion, chronische Nierenerkrankung, chronische Lebererkrankung, Adipositas (BMI über 30).

Beispiel für eine formlose Bescheinigung: „Bei Herrn Klaus Mustermann liegt eine Erkrankung im Sinne von Paragraf 4 Ziffer 2 der Impfverordnung vor.“

Warum kann auf das Attest nicht verzichtet werden?

Einer Forderung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), gänzlich auf ärztliche Bescheinigungen zu verzichten, war die Politik nicht gefolgt. Mit der jetzigen Lösung eines Attestes über die Hausarztpraxis wird der Datenschutz gewährt.

Kosten für das Attest / Was kostet das Attest?

Für die Ausstellung der Atteste erhalten Ärztinnen und Ärzte laut der Impfverordnung eine pauschale Vergütung von 5,00 Euro. Hinzu kommen 0,90 Euro, wenn der Versand per Post erfolgt. Die Abrechnung erfolgt über die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung. Für unsere Kundinnen und Kunden ist das Attest kostenfrei.

Wie läuft die Impfung in meinem Bundesland? Wie und wo kann ich einen Impftermin vereinbaren?

Informationen zur Organisation und Terminvergabe für eine Impfung gegen Covid-19 gibt es tagesaktuell auf der Website der Bundesregierung.

Masken

Habe ich Anspruch auf eine kostenlose Maskenversorgung?

Alle Personen, die zu einer dieser Risikogruppen zählen, haben Anspruch auf die kostenlose beziehungsweise vergünstigte Versorgung mit so genannten FFP-2-Masken (partikelfiltrierende Halbmasken).

Die Riskiogruppen wurden vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wie folgt festgelegt:

1. Alle Versicherten, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder

2. Versicherte, bei denen eine der folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren vorliegen:

  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,
  • chronische Herzinsuffizienz,
  • chronische Niereninsuffizienz,
  • Zerebrovaskuläre Erkrankung, insbesondere Schlaganfall,
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankungen oder stattfindende oder bevorstehende Therapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,
  • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,
  • Risikoschwangerschaft.

Ich bin von Zuzahlungen befreit. Muss ich den Eigenanteil trotzdem zahlen?

Ja. Die Maskenversorgung geschieht außerhalb des Leistungsanspruches gegenüber der Krankenversicherung. Es handelt sich hier um eine Infektionsschutzmaßnahme der Bundesregierung. Daher ist auch für dich der Eigenanteil von 2,00 Euro für die jeweils sechs FFP-2-Masken zu zahlen, die du dir Anfang 2021 gegen mit den Berechtigungsschein in der Apotheke abholen kannst.

Woher weiss die Krankenkasse, dass ich zur Risikogruppe gehöre? Werde ich bei der Versorgung mit den Berechtigungsscheinen berücksichtigt?

Alle Versicherten, die älter als 60 Jahre sind werden in unserem System automatisch erkannt und bekommen Berechtigungsscheine zugeschickt. Wenn du jünger bist und zu einer Risikogruppe gehörst, solltest du im Regelfall ebenfalls automatisch deine Bezugsscheine erhalten.

Die Apotheke hat keine Masken mehr vorrätig. Bekomme ich auch von anderen Stellen eine Maske?

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Verordnung kann es sein, dass Apotheken keine FFP-2-Masken mehr vorrätig haben. In diesem Fall kannst du eventuell eine Vorbestellung aufgeben oder du fragst in einer anderen Apotheke nach (zum Beispiel telefonisch).

Kosten für Masken, die über andere Stellen als Apotheken abgegeben werden, dürfen wir leider nicht erstatten.

Bekomme ich die Masken auch von meiner Online-Apotheke?

Bitte frage bei deiner Online-Apotheke nach, ob du dort die kostenfreien Masken (bis Ende Dezember) beziehungsweise die FFP-2-Masken für deine Bezugsscheine erhalten kannst. Ansprechpartner der Apotheken sind in diesem Fall direkt die auskunftgebenden Stellen der Bundesregierung. Wir als Krankenkasse helfen nur beim Versand der Bezugsscheine.

Mein Kleinkind hat Berechtigungsscheine erhalten, obwohl es sie im Alter von einem Jahr nicht benötigt.

Aufgrund der gebotenen Eile und stringenter Vorgaben durch die Bundesregierung, selektieren wir die Daten unserer Versicherten nach festgelegten Kriterien. Leider können wir die Datensätze nicht einzeln prüfen. Daher kann es in Einzelfällen dazu kommen, dass Personen angeschrieben werden, für die eine Versorgung mit Masken nicht sinnvoll ist. Dafür möchten wir uns sehr herzlich entschuldigen.

Mein Angehöriger liegt im Sterben im Hospiz. Trotzdem hat er Berechtigungsscheine zugeschickt bekommen.

Aufgrund der gebotenen Eile und stringenter Vorgaben durch die Bundesregierung, selektieren wir die Daten unserer Versicherten nach festgelegten Kriterien. Leider können wir die Datensätze nicht einzeln prüfen. Daher kann es in Einzelfällen dazu kommen, dass Personen angeschrieben werden, für die eine Versorgung mit Masken nicht sinnvoll ist. Dafür möchten wir uns sehr herzlich entschuldigen.

Von Ihnen habe ich die Information erhalten, dass ich zur Risikogruppe gehöre und Voucher für die Masken erhalten werde. Meine Nachbarn haben die Maske aber bereits bekommen: Wann erhalte ich meine?

In Deutschland haben ca. 25 bis 30 Mio. Menschen einen Anspruch auf die Masken-Voucher. Dies stellt alle Beteiligten, wie zum Beispiel die Bundesdruckerei, die diese Berechtigungsscheine produziert, die Dienstleister der Kassen, die den Versand organisieren, und die Post, die die Schreiben verteilt, vor große Herausforderungen. Daher kann nicht sichergestellt werden, dass alle berechtigten Personen die Masken zum selben Zeitpunkt erhalten. Wir bitten um Verständnis.

Wann bekomme ich meinen Berechtigungsschein? Warum habe ich noch keinen Berechtigungsschein erhalten?

Die Bundesregierung hat uns gebeten, Gutscheine für FFP-2-Masken an definierte Riskiogruppen zu versenden. Die Gutscheine erreichen uns von der Bundesdruckerei in mehreren Wellen und werden dann umgehend weiterverschickt. Wenn du zu den von der Bundesregierung festgelegten Risikogruppen gehörst, erhälst du deine Gutscheine so schnell wie möglich – spätestens Mitte Februar. Wir haben am 15.01.2021 mit dem Versand von 99.000 Berechtigungsscheinen begonnen. Weitere 200.000 werden folgen. Mit diesen Berechtigungsscheinen kannst du dir dann zweimal sechs FFP-2-Masken mit einer Eigenbeteiligung von jeweils 2,00 Euro zu den folgenden Zeiten in der Apotheke abholen:

  • 01.01.2021 bis 28.02.2021
  • 16.02.2021 bis 15.04.2021

Arbeitsunfähigkeit

Kann ich auch telefonisch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten?

Befristet vom 19.10.2020 bis 31.03.2021 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden.

Eine einmalige Verlängerung der Arbeitsunfähigkeitsmeldung um weitere sieben Tage ist möglich.

Primärprävention (Gesundheitskurs)

Der Kurs ist abgesagt. Bekomme ich trotzdem einen Zuschuss?

Ja, aufgrund der besonderen Situation während der Corona-Pandemie beteiligen wir uns auch anteilig an den Kosten für Kurse, die nun abgesagt worden sind. Wir übernehmen 80 Prozent der Kosten von zertifizierten Präventionskursen bis zu einem Gesamtbetrag von 150,00 Euro im Kalenderjahr für die bis zum Abbruch erteilten Kurseinheiten.

Ich breche den Kurs ab. Bekomme ich trotzdem einen Zuschuss?

Ja, aufgrund der besonderen Situation während der Corona-Pandemie beteiligen wir uns auch anteilig an den Kosten für Kurse, die nun abgebrochen worden sind. Wir übernehmen 80 Prozent der Kosten von zertifizierten Präventionskursen bis zu einem Gesamtbetrag von 150,00 Euro im Kalenderjahr für die bis zum Abbruch erteilten Kurseinheiten.

Der Kurs wird jetzt unterbrochen. Bekomme ich den Zuschuss?

Ja, aufgrund der besonderen Situation während der Corona-Pandemie beteiligen wir uns auch an den Kosten für Kurse, die nun abgebrochen worden sind. Wir übernehmen 80 Prozent der Kosten von zertifizierten Präventionskursen bis zu einem Gesamtbetrag von 150,00 Euro im Kalenderjahr für die bis zum Abbruch erteilten Kurseinheiten.

Meine Kursleitung bietet mir die Fortführung des Kurses per Videochat oder anderer Informations- und Kommunikationstechnologie an. Werden auch diese Kosten übernommen?

Ja, sofern Kurse begonnen, aber aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen werden müssen, beteiligen wir uns auch an den Kosten bei Fortführung des Kurses unter Nutzung von Informations-und Kommunikationstechnologie.

Wir übernehmen 80 Prozent der Kosten von zertifizierten Präventionskursen bis zu einem Gesamtbetrag von 150,00 Euro im Kalenderjahr.

Habt Ihr auch Online-Kurse im Angebot?

Ja! In unserer Kursdatenbank über „weitere Suchkriterien“ den Punkt „Nur IKT-basierte Selbstlernprogramme “ auswählen und einfach unter dem Themenbereich das gewünschte Thema wählen und/oder ein Stichwort eingeben.

Primärprävention (Aktivwoche, Well-Aktiv)

Findet meine gebuchte Gesundheitswoche noch statt?

Aufgrund der neu verordneten Maßnahmen vom 28.10.2020 können keine Aktivwochen-/Well-Aktiv-Maßnahmen im November 2020 durchgeführt werden. Alle betroffenen Teilnehmer werden von den zuständigen Kurorten beziehungsweise Beherbergungsbetrieben zeitnah informiert.

Nach aktuellem Stand finden die Aktivwochen-/Well-Aktiv-Maßnahmen ab Dezember 2020 unter Einhaltung der dann gültigen behördlichen Verordnungen zu Hygiene- und Reiseregelungen wie geplant statt.

Bitte beachte, dass die im Katalog (Print und Internet) dargestellten Zusatzleistungen aufgrund der Einschränkungen während der Corona-Pandemie gegebenenfalls nicht immer vollumfänglich angeboten werden können. Alle Teilnehmer werden vorab von unseren durchführenden Aktivwochen- und Well-Aktiv-Partnern über die notwendigen Regelungen informiert.

Unser Tipp: Der Tourismus-Wegweiser des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes soll Urlauberinnen und Urlaubern eine Orientierungshilfe bei der Reiseplanung bieten. Reisende erhalten auf einen Blick den aktuellen Stand der Corona-Regelungen in allen Bundesländern auf der Website von tourismus-wegweiser.de. Ein Beherbergungsverbot wurde in einigen Bundesländern aufgehoben, sodass eine Anreise in den entsprechenden Bundesländern uneingeschränkt möglich ist.

Kann man kostenfrei umbuchen bzw. stornieren?*

Für im November 2020 gelegene Termine ist eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung in den meisten Kurorten oder Beherbergungsbetrieben möglich. Eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung ist auch ab Dezember 2020 in den meisten Kurorten oder Beherbergungsbetrieben möglich, sofern dein Reiseziel am Anreisetag und bis zu zwei Tage zuvor als Risikogebiet eingestuft wurde oder ein Beherbergungsverbot gelten sollte.

Bitte wende dich für verbindliche Aussagen direkt an den zuständigen Kurort oder Beherbergungsbetrieb. Selbstverständlich stehen wir dir für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mutter-Kind-Kuren / Vater-Kind-Kuren

Findet meine genehmigte Mutter-Kind-Kur über den Arbeitskreis Familienhilfe e.V. statt?

Kurkliniken vom Arbeitskreis Familienhilfe e.V.

Unsere sechs Fachkliniken sind alle geöffnet.

Die in unseren Fachkliniken umgesetzten Schutzmaßnahmen haben Einfluss auf unsere Konzepte, die Therapien, auf die Anzahl der Familien, die Gruppengröße, die Kindergruppen und auch auf die Indikationen, die wir behandeln beziehnugsweise aufnehmen dürfen. Dazu gehört auch, nur Kinder ab drei Jahren (in der Fachklinik Norderheide ab zwei Jahren) vorübergehend aufzunehmen beziehungsweise die Empfehlung mit dem eigenen PKW anzureisen. Beachte bitte auch die zur Zeit geltenden Besuchsverbote.

Die Beschreibungen unserer Therapien und Leistungen hier auf unserer Homepage gelten für den "Normalbetrieb", solange wir mit den Schutzmaßnahmen arbeiten müssen, sind Einschränkungen vorhanden.

Das Beherbergungsverbot der Bundesländer für Anreisen aus sogenannten Risikogebieten gilt für uns als Vorsorge- und Rehaeinrichtung nicht. Nur die Patienten, die vor Anreise Infektanzeichen zeigen, müssen einen negativen PCR-Abstrichtest nachweisen.

Findet meine genehmigte Mutter-Kind-Kur über den Gesundheitsservice statt?

Kurkliniken vom Gesundheitsservice

Trotz der Lockerungen in einigen Bundesländern gibt es weiterhin Einschränkungen in der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Die meisten Mutter-Kind-Kliniken können die behördlichen Auflagen nur mit einer verringerten Patientenzahl erfüllen und die Durchführung gewährleisten. Dadurch kommt es zu erneuten Stornierungen für Patientinnen und Patienten (zum Beispiel Mütter mit Kindern unter drei Jahren). Die Umbuchung und Terminfindung für die betroffenen Familien stellt die Kliniken und uns vor große Herausforderungen. Leider ist es nicht immer möglich, für alle Versicherten passende Ersatztermine zu finden. Einige Versicherte werden auf das nächste Jahr ausweichen müssen.

Aufgrund behördlicher Auflagen in Bayern wird es in diesem Jahr nicht mehr möglich sein, dass Familien mit Kindern unter drei Jahren eine Mutter-Kind-Kur durchführen können. Bitte hab Verständnis, dass wir auch für 2021 keine Anträge beziehungsweise Anfragen für Familien mit Kindern unter drei Jahren in Bayern vermitteln können, da wir von den Kliniken noch keine Zusage für das nächste Jahr haben.

Entstehen mir Stornierungskosten, wenn ich absage aus Sorge mich am Coronavirus anzustecken?

Aufgrund der gesetzlichen wie vertraglichen Rechtslage entstehen weder den Versicherten noch den Krankenkassen Stornierungskosten, wenn wegen "höherer Gewalt" (Coronavirus) eine Leistung nicht in Anspruch genommen und damit auch nicht erbracht wird.

Aufgrund der aktuellen Lage möchte ich zurzeit nicht mehr fahren, kann ich verschieben, muss ich dann etwas bezahlen?

Eine Verschiebung ist in der Regel möglich, ohne dass Kosten entstehen.

Im Sinne deiner Gesundheit und deines Wohlbefindens ist zu überlegen, wie lange eine Verschiebung sinnvoll ist oder ob gegebenenfalls ein Neuantrag im nächsten Jahr überlegt werden sollte. Gerne beraten wir dich dazu telefonisch.

Meine Eltern-Kind-Kur wurde vorzeitig abgebrochen. Kann ich die Kur kurzfristig erneut antreten?

Gerne schauen wir uns deinen Fall individuell an und suchen gemeinsam nach einer Lösung. Rufe uns an oder schreibe uns eine E-Mail.

Finden im Jahr 2020 noch Kurmaßnahmen für Mütter oder Väter mit Kindern statt?

Seit dem Sommer sind die Mutter-Kind-Kliniken wieder geöffnet und nehmen Patienten auf.

In Zeiten der Corona-Pandemie müssen Patienten jedoch Einschränkungen verkraften. Für den Betrieb haben die Kliniken spezielle Hygieneschutzmaßnahmen mit den Gesundheitsbehörden abzustimmen. Dies hat zum Teil erhebliche Änderungen der Betriebskonzepte zur Folge.

So werden die Kliniken in 2020 nur mit einer verringerten Patientenzahl die Versorgung wieder aufnehmen. Dies hat zur Folge, dass einem weiteren Teil von Patientinnen und Patienten eine Stornierung ihrer schon reservierten Kurmaßnahme bevorsteht.

Ebenso werden die Kuren zukünftig in vielen Kliniken in geschlossenen Gruppen absolviert (keine wöchentliche Anreise). Auch dies bedeutet, dass bereits reservierte Kurtermine verschoben oder umgebucht werden müssen.

Für die Kliniken ist dies eine große logistische Herausforderung. Aus diesem Grunde bitten wir schon jetzt um Verständnis für die coronabedingten Unannehmlichkeiten.

Da mit Kleinstkindern die Infektionsschutzmaßnahmen nicht umsetzbar sind, können in den meisten Kliniken in 2020 keine Familien mit Kindern unter drei Jahren aufgenommen werden (in Kliniken der ArGe Mutter-Kind erst ab sechs Jahren).

Auch die hiervon betroffenen Patientinnen und Patienten werden von den Kliniken über die Absage informiert, anschließend werden wir versuchen, Alternativtermine – eventuell auch schon für 2021 – zu vergeben.

Für viele Kliniken gilt, dass für die anreisenden Patientinnen und Patienten ein negativer Corona-Test vorzulegen ist. Seit dem 15.10.2020 übernehmen die Krankenkassen diese Kosten. Die Tests können vom behandelnden Arzt vorgenommen werden.

Zusätzlich wird gebeten, wenn möglich nur mit dem eigenen Fahrzeug anzureisen, um eine Ansteckung bei der Bahnfahrt zu vermeiden.

Auch der Empfang von Besuch ist in den meisten Kliniken untersagt.

In Zeiten der Corona-Pandemie sind leider viele Einschränkungen unumgänglich. Andererseits erkennen wir in unseren Beratungsgesprächen, wie extrem hoch gerade nach der wochenlangen Quarantänezeit der Bedarf an psychischer Regeneration und Entlastung ist. Die Kliniken werden sich deshalb bemühen, unter schwierigen Bedingungen eine bestmögliche Versorgung der großen und kleinen Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.

Rehabilitation

Darf ich meine Reha verschieben? Ich bin Risikopatientin beziehungsweise -patient und möchte aufgrund der derzeitigen Situation in keine Einrichtung, darf ich dann später fahren?

Eine Verschiebung ist in der Regel möglich. Gerne prüfen wir deine individuellen Möglichkeiten und suchen gemeinsam nach einer Lösung. Rufe uns an, schreibe uns eine E-Mail oder eine Nachricht über die Online-Geschäftsstelle oder nutze unseren Kundenchat.

Kann ich mit meinem Auto zur Rehabilitation fahren? Ich möchte die Ansteckungsgefahr im Zug meiden.

Du kannst gerne mit deinem Auto fahren. Wir erstatten dir 20 Cent je gefahrenen Kilometer.

Kann ich mich vor Aufnahme in eine Kur- oder Rehakilinik präventiv auf das Coronavirus testen lassen. Übernimmt die pronova BKK die Kosten?

Vor der Aufnahme in einer Vorsorge- beziehungsweise Rehabilitationsklinik haben nun auch asymptomatische Versicherte einen Anspruch auf Testung, wenn es die Einrichtung im Rahmen ihres einrichtungs- oder unternehmensbezogenen Testkonzeptes oder der öffentliche Gesundheitsdienst zur Verhinderung der Verbreitung des Virus verlangen.

Mutterschaftsgeld

Wie komme ich an mein Mutterschaftsgeld? Ich kann im Moment keine Geburtsurkunde vom Standesamt bekommen.

Aktuell reicht es aus, wenn du uns eine Kopie des Mutterpasses mit dem Eintrag des tatsächlichen Entbindungstages oder eine Bestätigung des Krankenhauses über den Entbindungstag zukommen lässt, damit wir dir das Mutterschaftgeld auszahlen können. Bitte reiche uns dann - sobald vorhanden - die Original-Geburtsurkunde für "Zwecke der Mutterschaftshilfe" nach.

Habe ich Anspruch auf Mutterschaftsgeld während ich in Kurzarbeit bin?

Schwangere und stillende Frauen im Beschäftigungsverbot haben Anspruch auf die volle Höhe der Mutterschaftsleistungen - auch wenn sie zuvor in Kurzarbeit waren. Hintergrundinformationen für Arbeitgeber dazu gibt es hier.

Rehabilitationssport und Funktionstraining

Mein Rehabilitationssportkurs beziehungsweise mein Funktionstraining kann nicht fortgesetzt werden. Verlängert sich die Kostenübernahme entsprechend? Muss ich etwas unternehmen?

Ja, die Kostenübernahme verlängert sich automatisch um sechs Monate, wenn deine bewilligte Verordnung zum 16.03.2020 noch gültig war oder diese zwischen dem 16.03.2020 und 31.07.2020 bewilligt wurde. Bekommst du das Angebot, deinen Rehasport oder dein Funktionstraining als Online-Kurs zum Beispiel per Videokonferenz fortzuführen, kannst du das gerne noch bis zum 30.09.2020 ohne Rücksprache mit uns machen.

Hast du eine nach dem 31.07.2020 bewilligte Verordnung, übernehmen wir die Kosten für den festgesetzten Zeitraum.

Heilmittel

Kann die Anwendung von Heilmitteln länger als 14 Tage unterbrochen werden?

Ja, Heilmittel-Verordnungen bleiben auch dann gültig, wenn es zu einer Leistungsunterbrechung von mehr als 14 Tagen kommt.

Kann eine Behandlung auch im Rahmen einer telemedizinischen Leistung (Videobehandlung oder telefonische Beratungen) stattfinden?

Seit dem 02.11.2020 ist dies wieder möglich, sofern eine persönliche Leistungserbringung aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht erfolgen kann und die Leistung insbesondere zur Vermeidung einer Verschlimmerung der Gesundheit erforderlich ist. Für folgende Leistungen ist eine Videobehandlung dann erlaubt:

  • Stimm-, Sprech-, Sprachtherapie mit Ausnahme der Schlucktherapie,
  • Ergotherapie,
  • Physiotherapie für die Übungsbehandlung gemäß § 19 Absatz 3 Nummer 1a, für die allgemeine Krankengymnastik (KG und KG-Atemtherapie) gemäß § 19 Absatz 3 Nummer 3a sowie für die Krankengymnastik-Mukoviszidose gemäß § 19 Absatz 3 Nummer 3c,
  • Ernährungstherapie.

Fahrkosten

Bekomme ich das Geld für eine gebuchte Bahnfahrkarte wieder zurück, wenn die Kurklinik absagt?

Bitte kümmere dich um eine Stornierung deiner Bahnfahrkarte rechtzeitig vor Antritt der Fahrt. Nähere Auskünfte erhälst du bei der Deutschen Bahn.

Wir können dir keine Fahrkosten für eine Fahrt erstatten, die nicht in Anspruch genommen wurde.

Abbuchung von Zuzahlungen

Können meine Zuzahlungen auch von der pronova BKK per Lastschrift eingezogen werden?

Gerne ziehen wir deine Zuzahlungen auch per Lastschrift ein. Bei Bedarf senden wir dir gerne einen Vordruck zur Einzugsermächtigung zu. Rufe uns an, schreibe uns eine E-Mail oder eine Nachricht über die Online-Geschäftsstelle oder nutze unseren Kundenchat.

Krankengeld

Bekomme ich Krankengeld, wenn ich am Coronavirus erkrankt bin?

Bei einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus wird der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin dir eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen. Wie bei anderen Erkrankungen gilt, wenn du arbeitsunfähig krank bist, zahlt dir dein Arbeitgeber bis zu sechs Wochen dein Gehalt weiter. Bist du danach weiterhin krankgeschrieben, bekommst du ab diesem Tag Krankengeld von deiner pronova BKK.

Was ist bei angeordneter Quarantäne zu beachten?

Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an. Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, ordnen die Behörden in vielen Fällen eine Quarantäne an. Die Quarantäne gilt in Deutschland auch für Menschen, bei denen lediglich ein Verdacht besteht. Wer in Quarantäne und berufstätig ist, kann nicht mehr arbeiten gehen. Das Infektionsschutzgesetz sorgt in Deutschland dafür, dass die Entgeltfortzahlung weiterhin gesichert ist.

  • Wenn du aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne deine Beschäftigung nicht ausüben kannst, erhältst du ebenfalls sechs Wochen dein Gehalt weiter. Wenn die Quarantäne danach weiter andauert, erhältst du eine Leistung, die dem Krankengeld der Höhe und Berechnung nach entspricht,
  • für die Kosten der Lohnfortzahlung in dem Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne kann der Arbeitgeber eine Erstattung beantragen,
  • auch Selbständige können gegen die zuständige Behörde ihren Verdienstausfall geltend machen.

Ansprechpartner sind die Gesundheitsämter, in manchen Regionen auch die Versorgungsämter.

Die gesetzliche Regelung findet sich im Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zur Erstattung von Lohnfortzahlung zum Beispiel im § 56.

Wir beantworten gern eure Fragen zu den Themen Verdienstausfall oder Erstattung der Lohnfortzahlung unter der Rufnummer 0441 925138-4949.

Bin ich finanziell abgesichert, wenn ich aus Selbstschutz oder Angst vor einer Infektion zu Hause bleibe?

Nicht erkrankte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind weiterhin dazu verpflichtet, zur Arbeit zu gehen – Selbstschutz befreit nicht von der Leistungspflicht. Selbst wenn eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer aus einer Region, für die das Auswärtige Amt aufgrund des Coronavirus eine Reisewarnung ausgesprochen hat, nach Deutschland zurückkehrt, haben die in Deutschland tätigen Kolleginnen und Kollegen in diesem Fall kein Leistungsverweigerungsrecht. Der Arbeitgeber kann die in Deutschland tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem solchen Fall auf deren Wunsch freistellen, ist jedoch arbeitsrechtlich nicht dazu verpflichtet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben keinen Anspruch gegenüber ihrem Arbeitgeber, im Home-Office arbeiten zu dürfen. Über Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung entscheidet der Arbeitgeber gemäß § 611a BGB, § 106 GewO. Mangels vorliegender Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer behandlungsbedürftigen Erkrankung besteht auch kein Anspruch auf Krankengeld.

Meine Rehabilitationsmaßnahme wurde verschoben. Wie wirkt sich das auf die Gewährung von Krankengeld im Rahmen der Arbeitsunfähigkeit aus?

Da du bereits einen Rehabilitationsantrag gestellt hast und lediglich der Zeitpunkt der Maßnahme verschoben wird, gewähren wir das Krankengeld (bis maximal zur gesetzlichen Höchstanspruchsdauer) weiter. Bitte informiere uns über die Verschiebung der Maßnahme. Rufe uns an, schreibe uns eine E-Mail oder eine Nachricht über die Online-Geschäftsstelle oder nutze unseren Kundenchat.

Kinderkrankengeld

Kann ich auch telefonisch eine Bescheinigung für den Bezug von Kinderkrankengeld aufgrund der Atemwegserkrankung meines Kindes erhalten?

Ja, wenn dein Kind eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege hat. In diesem Fall kann der behandelnde Arzt beziheungsweise die behandelnde Ärztin am Telefon eine entsprechende Bescheinigung für bis zu sieben Kalendertage ausstellen. Dies gilt sowohl für bekannte, als auch für unbekannte Patientinnen und Patienten.

Sollte dein Kind länger krank sein, kann das Kinderkrankengeld einmal um weitere sieben Kalendertage verlängert werden. Diese Regelung ist bis zum 31.12.2020 befristet.

Wie kann ich Kinderkrankengeld beantragen, wenn ich meine Kinder wegen Schul- oder Kindergartenschleißung zuhause betreuen muss oder möchte?

Angesichts der SARS-CoV2-Pandemie kann der bestehende Anspruch in manchen Fällen nicht ausreichen. Deshalb wird der Bund gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld ab dem 05.01.2021 im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch gilt auch für die Fälle, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.

Für die Auszahlung des Kinderkrankengeld für die Betreuung zuhause aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung oder Quarantäneverpflichtung fülle bitte diesen Antrag (0,8 MB) aus.

Konkret besteht im Kalenderjahr 2021

  • für jedes Kind längstens für 20 Arbeitstage,
  • für alleinerziehende Versicherte längstens für 40 Arbeitstage besteht.

Der Anspruch besteht für jeden Elternteil für nicht mehr als 45 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte für nicht mehr als 90 Arbeitstage.

Der Anspruch besteht sowohl bei Erkrankung des Kindes als auch in Fällen, in denen die Betreuung des Kindes erforderlich wird, weil pandemiebedingt von der zuständigen Behörde

  • Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindertageseinrichtung, Horte, Kindertagespflegestelle), Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen geschlossen werden oder
  • für die Klasse oder Gruppe ein Betretungsverbot ausgesprochen (auch aufgrund einer Absonderung, Quarantäne) wird oder
  • Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder
  • die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird oder
  • empfohlen wird, vom Besuch des Kindes einer der genannten Einrichtungen abzusehen.
Habe ich auch Anspruch auf Kinderkrankengeld wenn die Schule oder Betreuungseinrichtig aufgrund der Pandemie ausfällt?

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind gesetzlich versichert ist. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann. Auch hier gilt, dass das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist.

Wie muss ich nachweisen, dass die Schule oder Betreuungsstätte (Kita) pandemiebedingt ausfällt?

Ist das Kind selbst krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse mit einer Bescheinigung von der Kinderarztpraxis nachgewiesen werden. Dafür bekommst du dort die ""Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes"", die wir dann ausgefüllt von dir benötigen.

Betreust du dein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung oder Quarantäneverpflichtung zu Hause, kannst du den Antrag dafür hier herunterladen (0,8 MB). Bitte fülle ihn aus und sende ihn uns zurück, gerne auch über unsere App.

Darf der komplette Anspruch, der ja eigentlich bei Erkrankung des Kindes genutzt werden kann, für Schul-/Kitaschließungen verwendet werden?

Ja. Die 20 Tage pro Elternteil pro Kind bzw. 40 Tage pro Kind bei Alleinerziehenden können sowohl für die Betreuung eines kranken Kindes verwendet werden als auch für die Betreuung, weil die Schule oder Kita geschlossen bzw. die Präsenzpflicht aufgehoben oder der Zugang eingeschränkt wurde.

Der Anspruch ist für jedes Elternteil auf insgesamt 45 Tage, für Alleinerziehende auf höchstens 90 Tage im Jahr 2021 beschränkt.

Muss die Schule bzw. Kita komplett geschlossen sein, wenn ich das erweiterte Kinderkrankengeld beantrage?

Nein, auch wenn z. B. die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben, der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde oder nur die Klasse oder Gruppe nicht in die Schule bzw. Kita gehen kann, haben Eltern Anspruch. Also auch wenn du die sogenannte Notbetreuuung nicht in Anspruch nimmst.

Besteht der Anspruch parallel zum Anspruch auf Lohnersatzleistungen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes?

Nein, wenn ein Elternteil Kinderkrankengeld beansprucht, ruht in dieser Zeit für beide Elternteile der Anspruch Entgeltausfallerstattung nach §56 des Infektionsschutzgesetzes.

Ärztliche Behandlung (Coronatest)

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die präventive (vorsorgliche) Testung auf das Coronavirus?

Die präventive Testung auf das Coronavirus wird zum aktuellen Zeitpunkt nicht empfohlen. Daher können wir die Kosten dafür nicht übernehmen. Nach der aktuellen Risikoeinschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ist eine Testung auf das Coronavirus nur in Verdachtsfällen vorzunehmen.

Hat jetzt jede/r Anspruch auf einen Test?

Tests auf SARS-CoV-2 wurden bislang bereits von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen, wenn jemand Symptome hatte, die auf eine Infektion hindeuten. Der Test ist dann Teil der Krankenbehandlung. Rückwirkend zum 14.05.2020 können jetzt zusätzlich auch die Laborkosten bei Personen übernommen werden, die keine Symptome haben: Entweder im Rahmen einer Einweisung ins Krankenhaus oder auf Veranlassung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) – also dem zuständigen Gesundheitsamt – nach den Vorgaben der neuen Testverordnung. Die GKV übernimmt dann die Kosten. Möglich werden mit dieser neuen Regelung zum Beispiel umfassende Tests bei Kontakten zu Infizierten, bei Ausbrüchen in Kitas oder Schulen sowie Reihentests in Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Wann soll ich mich testen lassen?

Wer Erkältungssymptome, Fieber oder ähnliche COVID-19-Symptome (etwa Geruchsverlust) bei sich bemerkt oder Kontakt zu jemandem hatte, der positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, sollte sich telefonisch beim Hausarzt oder der Hausärztin unter der Telefonnummer 116 117 oder beim Gesundheitsamt melden. Der behandelnde Arzt beziehungsweise die behandelnde Ärztin beim Gesundheitsamt entscheidet, ob ein Test durchgeführt wird oder nicht.

Werden jetzt alle in Pflegeheimen und alle Schülerinnen und Schüler getestet?

Mit Reihentests in Pflegeheimen, Schulen oder Kindertagesstätten lassen sich Infektionsketten schnell erkennen und frühzeitig unterbrechen. Deshalb können künftig alle Personen dort getestet werden, wenn in der jeweiligen Einrichtung ein Fall aufgetreten ist. In Pflegeheimen und Pflegediensten kann auch unabhängig von aufgetretenen Fällen getestet werden. Ob so ein Reihentest durchgeführt wird, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.

Wo wird noch verstärkt getestet?

Reihentests können künftig zum Beispiel auch in Rehabilitationseinrichtungen, Dialysezentren, Asylbewerberheimen oder Justizvollzugsanstalten durchgeführt werden, wenn dort ein Fall aufgetreten ist.

Werden jetzt alle getestet, die ins Krankenhaus kommen?

Ja. Wer stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wird, soll vorher auf SARS-CoV-2 getestet werden.

Wann werde ich dann getestet, wann aufgenommen?

Ein Test vor Krankenhausaufnahme erfolgt im Rahmen der vorstationären Behandlung. Damit sind alle Untersuchungen gemeint, die zur Vorbereitung eines Krankenhausaufenthalts erforderlich sind. Über den konkreten Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme entscheidet die behandelnde Krankenhausärztin oder der Krankenhausarzt. Während der Krankenhausbehandlung können auch wiederholt Tests notwendig sein, um eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 festzustellen.

Wenn ich von der Corona-Warn-App gewarnt werde, bekomme ich dann einen Test?

Ja, wir übernehmen die Kosten für einen Coronatest, wenn die App bei dir eine Warnung anzeigt. Bitte wende dich (am besten vorab telefonisch) für den Abstrich an deine Hausarztpraxis - diese rechnet nach dem Test mit uns ab.

Wer übernimmt die Kosten des Coronatests, wenn ich aus dem Ausland zurück nach Deutschland komme?

Bisher galt eine 14 – tägige Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet. Mit einem max. drei Tage alten negativen PCR – Test konntest du die Quarantäne beenden.

Ab 08.11.20 gilt: Wenn du dich in den letzten zehn Tagen vor deiner Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hast, bist du verpflichtet, dich sofort in eine zehn – tägige Quarantäne zu begeben. Vor deiner Ankunft in Deutschland musst du dich auf www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis der Anmeldung bei der Einreise mit dir führen. Das Gesundheitsamt kann dich dann innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise auffordern ein negatives Testergebnis vorzulegen, oder wenn du über ein solches Testergebnis nicht verfügst, einen Test zu machen.

Frühestens nach fünf Tagen kann die häusliche Quarantäne mit einem negativen Testergebnis beendet werden.Da die Länder die Muster-Quarantäneverordnung in eigener Zuständigkeit umsetzen, informiere dich bitte über die Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes, in das du einreist. Der Test für die Einreisenden aus Risikogebieten ist noch bis zum 01.12.2020 kostenlos. Du musst glaubhaft machen, dass entsprechender Aufenthalt in einem Risikogebiet stattgefunden hat (z.B. durch einen Boarding-Pass, ein Ticket, eine Hotelrechnung oder dergleichen).

Tagesaktuelle Informationen zu Riskiogebieten, verpflichtenden Tests bzw. einer verpflichtenden Quarantäne nach einer Auslandsreise findest du auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit.

Ab 11.01.2021 gilt zusätzlich zu den o.g. Quarantäneregelungen, dass der Einreisende aus einem Corona-Risikogebiet sich 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise zwingend auf das Virus testen lassen muss. Weiterhin gilt, dass die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis beendet werden kann.

Behandlung im Ausland

Was passiert, wenn ich im Ausland an Corona erkranke?

Bei Reisen in Urlaubsländer mit bestehenden Sozialversicherungsabkommen (EWR-Staaten, Tunesien, Türkei, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und Mazedonien) besteht Anspruch auf Leistungen nach dem Recht des Aufenthaltsstaates. Dieser kann über die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) beziehungsweise den Auslandskrankenschein in Anspruch genommen werden. Dabei beschränkt sich der Anspruch auf sofort notwendige Leistungen, die nicht bis zur Rückkehr nach Deutschland aufgeschoben werden können.

Das gilt auch bei einer Erkrankung an Corona.

Eine Kostenübernahme für einen eventuell erforderlichen Rücktransport nach Deutschland ist nicht möglich.

Gilt meine Europäische Krankenversicherungskarte beziehungsweise mein Auslandskrankenschein auch für Länder mit Reisewarnung?

Ja. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) beziehungsweise der Auslandskrankenschein gilt auch in den Ländern, für die es eine Reisewarnung gibt. Damit ist in allen Ländern der EU und in einigen weiteren Staaten eine im Notfall notwendige Behandlung abgesichert, die nicht bis zur Rückkehr nach Deutschland aufgeschoben werden kann.

Muss für Länder mit einer Reisewarnung gegebenenfalls eine extra Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen werden?

Der Abschluss einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung sollte immer erfolgen. Denn unabhängig vom Reiseziel können dir zusätzliche Kosten für deine Behandlung entstehen. Ob jedoch diese Auslandskrankenversicherung auch Leistungen im Falle einer Corona-Erkrankung übernimmt, solltest du mit dem Unternehmen klären, bei dem du die private Zusatzversicherung abgeschlossen hast.

Hebammenversorgung

Ich bin schwanger. Ein persönlicher Kontakt zu meiner Hebamme ist zur Zeit nicht möglich. Gibt es andere Wege für die Betreuung?

Ja, zur Zeit können Hebammen die Betreuung zum Beispiel über Telefonate und (wenn technisch möglich) Videochats und Videotelefonate durchführen. Auch Geburtsvorbereitungskurse können ohne persönliche Präsenz durchgeführt werden. Bitte besprich die Angebote und Möglichkeiten direkt mit deiner Hebamme.

Wenn du einen bereits begonnenen Rückbildungskurs derzeit unterbrichst, kannst du diesen bis zum Ende des zwölften Monats nach der Geburt weiterführen.

Psychotherapie

Ich nehme an einer Gruppentherapie teil. Kann die Therapie angesichts der Corona-Krise und bestehenden Kontaktbeschränkungen auf Einzelsitzungen umgestellt werden?

Ja, genehmigte Sitzungen der Gruppenpsychotherapie können in Absprache mit deiner Therapeutin beziehungsweise deinem Therapeuten problemlos in Einzelsitzungen umgewandelt werden. Die Umwandlung ist uns lediglich formlos (zum Beispiel telefonisch) von der Therapeutin oder dem Therapeuten anzuzeigen.

Ich nehme an einer Psychotherapie teil. Können die Therapiesitzungen auch per Videokonferenz durchgeführt werden?

Ja, das ist möglich wenn die Therapeutin beziehungsweise der Therapeut über die entsprechende Technik verfügt. Auch der Einbezug von Bezugspersonen über Videokonferenzen ist zulässig.

Von dieser Regelung ausgenommen sind die folgenden drei Leistungen: Psychotherapeutische Akutbehandlung, Gruppenpsychotherapie und Hypnose in einer genehmigten Richtlinientherapie. Hier sind keine Videokonferenzen möglich, da ein persönlicher Kontakt erforderlich ist.

Vorsorgeuntersuchungen

Wie lange kann die Vorsorgeuntersuchung für mein Kind nachgeholt werden?

Für die Kinder-Früherkennungsuntersuchungen U6, U7, U7a, U8 und U9 werden voraussichtlich bis zum 31.03.2021 die Untersuchungszeiträume und Toleranzgrenzen ausgesetzt. Ärztinnen und Ärzte können die Untersuchungen auch noch durchführen wenn die vorgegebenen Untersuchungszeiträume und Toleranzgrenzen überschritten sind. Die pronova BKK übernimmt die Kosten dafür. Ziel ist es, dass gesunde Kinder sich in den Kinderarztpraxen nicht mit dem Corona-Virus infizieren und dort Kapazitäten zur Behandlung erkrankter Kinder freigehalten werden. Sollte es in Ausnahmenfällen aber sinnvoll sein, eine dieser U-Untersuchungen durchzuführen, um die Entwicklung des Kindes nicht zu gefährden, kann diese auch derzeit stattfinden.

Darüber hinaus können (bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite gemäß § 5 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz) die Untersuchungen U6 bis U9 bis zum Ablauf von drei Monaten nach deren Beendigung abweichend von den festgelegten Fristen in Anspruch genommen werden.

Da die frühen U-Untersuchungen (U2 bis U5) ein relativ enges Zeitfenster von wenigen Tagen und Wochen haben, ist hier eine Verschiebung medizinisch nicht sinnvoll. Um die Entwicklung des Kindes nicht zu gefährden, sollten diese Untersuchungen weiterhin durchgeführt werden.

Findet das Mammographie-Screening wie gewohnt statt?

Ab dem 04.05.2020 werden wieder Einladungen für das Mammographie-Screeningverfahren verschickt.

Die festgesetzte Frist für die Aussetzung der Einladungen wird nicht verlängert. Damit können die Screening-Einheiten wieder ihren regulären Betrieb aufnehmen und Mammographie-Aufnahmen unter Einhaltung der Infektionsschutzregeln erstellen. Ob die eingeladenen Frauen in der jeweiligen Region untersucht werden können, hängt aber auch von den lokalen Entscheidungen beispielsweise der örtlichen Gesundheitsämter ab.

Ausgefallene Termine können nachgeholt werden: Alle Frauen, die wegen der Aussetzung keine Einladung erhalten oder einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen konnten, behalten ihren Leistungsanspruch. Dies gilt insbesondere für Frauen, die bis zum Ende der Aussetzungsfrist das 70. Lebensjahr vollendet haben.

Frauen, die vor kurzem beim Mammographie-Screening waren und bei denen ein auffälliger Befund festgestellt wurde, erhalten unverändert eine zeitnahe Abklärungsdiagnostik.

Wenn du dir Sorgen machst, zum Beispiel wegen eines Tastbefundes oder anderer Anzeichen, die dich an eine Brustkrebserkrankung denken lassen, wende dich bitte umgehend an deine gynäkologische Praxis, um einen Termin zur Abklärung zu vereinbaren.

Kann ich meinen Termin für die Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen?

Bei Vorsorgeuntersuchungen (zum Beispiel Krebsvorsorge, Check-up, Hautscreening) gilt: Bitte wende dich an deine Ärztin oder deinen Arzt, um zu erfahren, ob diese derzeit durchgeführt werden - besonders, wenn du Beschwerden hast oder Anzeichen bemerkst, die einer Abklärung bedürfen.

Pflegeversicherung

Beratungseinsätze: Ist es in dieser Situation notwendig, die Beratungseinsätze durchzufühen?

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die gesetzliche Verpflichtung zur regelmäßigen Durchführung der Beratungseinsätze für Pflegegeldempfänger zeitweise bis 30.09.2020 ausgesetzt.

Da dem Beratungsbesuch jedoch eine wichtige Funktion und Bedeutung zugemessen wird, sind häusliche Beratungseinsätze seit dem 01.10.2020 wieder grundsätzlich möglich. Ab dem 01.01.2021 ist die Inanspruchnahme von Beratungsbesuchen für Pflegegeldempfänger nun wieder verpflichtend.

Alle pflegebedürftigen Menschen mit Pflegegrad 4 oder 5, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, müssen den Beratungseinsatz bis spätestens zum 31.03.2021 abgerufen und gegenüber der Pflegekasse nachgewiesen haben.

Die Beratungsbesuche können auf Wunsch bis 31.03.2021 auch telefonisch oder digital durchgeführt werden.

Für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 und 3 ist der Einsatz bis spätestens 30.06.2021 nachzuweisen.

Antrag auf Pflegeleistungen: Ich habe einen Antrag auf Pflegeleistungen gestellt. Werden die Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst noch durchgeführt?

Grundsätzlich wird das Pflegegutachten im Rahmen einer persönlichen Begutachtung im häuslichen Umfeld erstellt. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Mediziinische Dienst die Begutachtung – auch zu deinem Schutz - in besonderen Fallgestaltungen nicht im Rahmen einer persönlichen Begutachtung durchführen sondern nach Aktenlage. Der Begutachtende wird sich in diesen Fällen mit dir telefonisch in Verbindung setzen.

Tagespflege: Die Tagespflegeeinrichtung hat aufgrund des Coronavirus geschlossen. Kann ich für die Überbrückung der Schließung das Pflegeunterstützungsgeld in Anspruch nehmen?

Soweit es zur Sicherstellung der Versorgung durch Schließung von Einrichtungen (Tagespflege, Schule, Internat, Kita) notwendig ist, werden die Kosten im Rahmen der Regelungen bei Pflegeunterstützungsgeldes übernommen. Hierbei ist es möglich vorübergehend auf die stationäre Pflege umzustellen oder die Verhinderungspflege zur Entlastung der Pflegeperson in Anspruch zu nehmen.

Entlastungsleistungen: Kann für die Dauer des Coronavirus auch eine private Person anstelle eines zugelassenen Pflegedienst die Entlastungsleistung durchführen?

Nein, das ist bisher nicht vorgesehen.

Lediglich für die Bundesländer Nordrhein Westfalen, Sachsen, Bayern und Hessen gibt es besondere Regelungen.

Für nähere Informationen hinsichtlich der Ausgestaltung in den vier Bundesländern ruf uns gerne an.

Inwieweit andere Bundesländer nachziehen oder Ausnahmeregelungen aussprechen, ist uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Wir werden die Informationen entsprechend aktualisieren.

Entlastungsleistungen: Kann ich das Restbudget für 2019 auch über den 30.06.2020 hinaus beanspruchen?

Die Inanspruchnahme des Restbudgets aus 2019 wurde über den 31.12.2020 bis zum 31.03.2021 verlängert.

Entlastungsleistungen: Welche Leistungen kann ich im Rahmen des Pflegegrades 1 beanspruchen?

Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 können vom 23.05.2020 bis 31.03.2021 den Entlastungsbetrag im Wege der Kostenerstattung auch für andere Hilfen als nach der geltenden Dauerregelung einsetzen, wenn dies zur Überwindung von durch das Coronavirus verursachten Versorgungsengpässen in der häuslichen Pflege erforderlich ist. Dies betrifft Hilfen bei körperbezogenen Pflegemaßnahmen, bei pflegerischen Betreuungsmaßnahmen sowie bei der Haushaltsführung. Diese Hilfen können mit professioneller Unterstützung aber auch durch Inanspruchnahme von An- und Zugehörigen oder Nachbarn erbracht werden (nicht in der häuslichen Gemeinschaft lebend).

Mein Budget von 40 Euro reicht in der derzeitigen Situation aufgrund aktueller Preissteigerungen nicht aus. Welche finanziellen Möglichkeiten hab ich?

Für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite können wir dir abweichend ab 01.04.2020 ein Höchstbetrag von 60,00 Euro monatlich zusagen.

Pflegeunterstützungsgeld: Wie lange kann ich mich von der Arbeit freistellen lassen, um eine akute Pflegesituation sicherzustellen oder zu organisieren?

Bislang erhalten Beschäftigte für bis zu zehn Tage Pflegeunterstützungsgeld (PUG) als Lohnersatzleistung, wenn plötzlich ein Pflegefall in der Familie auftritt und sie die Pflege für eine Angehörige oder einen Angehörigen zu Hause organisieren müssen.

Aufgrund der Corona Pandemie wird bis zum 31.03.2021 das PUG zusätzlich auch gezahlt, wenn eine Versorgungslücke bei der Pflege zu Hause entsteht (weil zum Beispiel eine Pflegekraft ausfällt oder ein ambulanter Pflegedienst schließt). Der Anspruch besteht in dieser Konstellation für bis zu 20 Arbeitstage, die nicht auf die zehn Arbeitstage des „normalen“ PUGs angerechnet werden.

Nachbarschaftshilfe: Inwieweit kann ich Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen?

Die Bundesländer NRW, Hamburg, Schleswig-Holstein,Sachsen, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz haben in der jeweiligen Landesverordnung als Leistung die sogenannte „Nachbarschaftshilfe“ vorgesehen. Ziel ist es, das bürgerliche Engagement zu fördern und eine möglichst niedrigschwellige Betreuung/Versorgung durch Personen aus dem Umfeld der Pflegebedürftigen zu erreichen.

Seit dem 31.07.2020 ist auch im Saarland Nachbarschaftshilfe möglich. Jede und jeder Pflegebedürftige kann hier einen Antrag auf Vermittlung einer oder eines Nachbarschaftshelfenden stellen.

In allen sieben Bundesländern sind unterschiedliche Voraussetzungen zu erfüllen und es gelten abweichende Regelungen.

Zur Schaffung von Rechtssicherheit führen wir für die Nachbarschaftshelferinnen und -helfer ein Anerkennungsverfahren durch. Hier werden entsprechende Nachweise angefordert und geprüft, ob die notwendigen Voraussetzungen des Bundeslandes erfüllt sind. Die inhaltliche Prüfung des Anerkennungsverfahrens wurde aufgrund der aktuellen Situation in NRW und Sachsen bis 30.09.2020 ausgesetzt.

Im Saarland erfolgt die Registrierung als Nachbarschaftshelfende oder -helfender über das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie als Registrierungsstelle Franz-Josef-Röder-Straße 23 in 66119 Saarbrücken, Telefon: 0681 501-3084

E-Mail: nachbarschaftshilfe@soziales.saarland.de

In Rheinland-Pfalz erfolgt das Anerkennungsverfahren durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD). Über diesen Link lassen sich die Ansprechpartner/Kontaktdaten der ADD bezüglich der Anerkennungen sowie unter „Downloads, Formulare, Anträge“ auch ein Antrag auf Registrierung als Angebot für hauswirtschaftliche Dienstleistungen mit geringem Leistungsumfang („Nachbarschaftshilfe“) für gegebenenfalls interessierte Personen finden.

Haben Sie Fragen zu den Regelungen in ihrem Bundesland, rufen Sie uns gerne an.

Zahnersatz

Wie lange ist mein Heil- und Kostenplan gültig?

Heil- und Kostenpläne, die in dem Zeitraum vom 30.09.2019 bis zum 31.03.2020 genehmigt wurden, behalten ihre Gültigkeit bis einschließlich zum 30.09.2020. Für Versorgungen, die nicht bis zum 30.09.2020 durchgeführt werden können, ist ein neuer Heil- und Kostenplan zu erstellen.

Beiträge Arbeitgeber

Welche Arbeitgeber sind vom Teil-Lockdown betroffen und können einen Antrag stellen?

Einen Antrag auf Stundung können die folgenden Institutionen und Einrichtungen stellen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind:

  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios,
  • Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe,
  • Arbeitgeber im Bereich von derzeit untersagten Veranstaltungen (auch Profisportveranstaltungen ohne Zuschauer).
Kann eine Stundung der Beiträge aufgrund des Lockdowns im vereinfachten Verfahren (coronabedingt) erfolgen?

Ja, als betroffene Arbeitgeberin oder betroffener Arbeitgeber kannst du eine Stundung für die Monate Januar und Februar beantragen. Die Beiträge müssen dann bis zum 29.03.2021 entrichtet werden.

Solltest du aufgrund der Verzögerung der von dir beantragten Dezemberhilfen erhebliche Zahlungsschwierigkeiten haben, können deine Beiträge für den Monat Dezember erneut gestundet werden. Diese Beträge musst du dann spätestens bis zum 24.02.2021 entrichten.

Das Antragsformular findest in unserem Download-Bereich

Welche Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgeber sind vom Lockdown betroffen und können einen Antrag stellen?

Alle Unternehmen, die auf der Grundlage der Beschlüsse des Bundes und der Länder erlassenen Schließungsverordnungen den Geschäftsbetrieb einstellen mussten.

Darüber hinaus gilt dies auch für Unternehmen (z. B. Zulieferer), die indirekt betroffen sind und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.