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Sommer, Sonne, gesunde Haut!

Was tun bei Sonnenbrand?

Sonnenbrand

Die Haut ist knallrot, juckt und schmerzt. Vielleicht bilden sich sogar kleine nässende Bläschen auf der Haut. Nach einiger Zeit löst sich die oberste Hautschicht in Fetzen ab. Der Sonnenbrand ist dann abgeheilt, doch die Haut vergisst nicht. Das Risiko für Hautkrebs steigt mit jedem Sonnenbrand. Vorsorge wäre hier also deutlich besser als Nachsorge.

Doch viele Sonnenhungrige riskieren ihre Gesundheit und setzen sich leichtfertig und ungeschützt der Sonne aus. Sonnenbrand? Ich doch nicht! Und schon ist es passiert. Doch wie behandelt man einen solchen Sonnenbrand? Bei leichten Verbrennungen helfen einfache Hausmittel oder spezielle Hautlotionen. In schwereren Fällen – und wenn Babys oder kleinere Kinder betroffen sind – sollte immer zusätzlich ärztlicher Rat eingeholt werden.

Sonne: schön und gefährlich

Sonniges Wetter ist Wohlfühlwetter und lädt ein zum Baden, Radfahren oder einfach nur zum Faulenzen im Sonnenschein. Auch nach zwei Stunden fühlt sich die Sonne oft noch richtig gut an. Der Sonnenbrand tritt nämlich erst mit einer zeitlichen Verzögerung von etwa sechs Stunden auf und erreicht erst nach ungefähr 24 Stunden seinen Höhepunkt. Die energiereiche UV-Strahlung der Sonne kann die Zellen der oberen Hautschicht schwer schädigen. Dabei werden Botenstoffe ausgeschüttet, die eine Entzündung hervorrufen. Rötung, Jucken und Schmerzen sind die Folge. Bis zur vollständigen Ausheilung eines Sonnenbrandes können ein bis zwei Wochen vergehen. In schweren Fällen bleiben Narben zurück.

Haut vergisst nicht!

Unsere Haut verfügt zwar über Reparaturmechanismen, die durch Sonneneinstrahlung verursachte Schäden bis zu einem gewissen Grad ausgleichen können. Doch wer sich immer wieder einen Sonnenbrand einhandelt und dazu noch gern ins Solarium geht, erhöht sein persönliches Risiko für Hautkrebs um ein Vielfaches. Definitiv wird die Hautalterung beschleunigt, sie wird früher schlaff und faltig.

Das hilft bei Sonnenbrand

Im Falle eines Sonnenbrandes gilt es umgehend zu handeln. Und zur Vermeidung weiterer Verbrennungen ist eine gute Prävention in der Zukunft wichtig.

  • Betroffene Hautstellen gut kühlen; geeignet sind Umschläge mit feuchten Tüchern; zunächst lauwarmes, später dann kaltes Wasser verwenden.
  • Wickel mit Joghurt und Quark haben sich bei Sonnenbrand bewährt.
  • Tiefgekühlte Coolpacks besser nicht anwenden; sie können zu Erfrierungen auf der geschädigten Haut führen und dürfen nie direkt aufgelegt werden.
  • Duschen mit kühlem Wasser von etwa 25 °C schafft ebenfalls Linderung – aber nur bei leichtem Sonnenbrand ohne Blasen.
  • Feuchtigkeitslotionen beruhigen die verbrannte Haut, besonders viel Feuchtigkeit spenden Produkte mit einem hohen Anteil an Aloe Vera.
  • Viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
  • Apfelessig ist ein altes Hausmittel bei Sonnenbrand und wird besonders in der Naturheilkunde angewandt: Die enthaltenen Essigsäure wirkt leicht desinfizierend; bitte immer eins zu eins mit Wasser verdünnen und die Umschläge nie bei offenen Blasen anwenden.
  • Keine fettreichen Cremes auftragen, denn sie können einen zusätzlichen Hitzestau verursachen.

Prävention ist wichtig

Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden und immer ausreichend dick und wiederholt auftragen; Sonnencremes von Naturkosmetikherstellern schützen mit mineralischen Lichtschutzfaktoren und kommen ohne die umstrittenen Nanopartikel aus; besonders gefährdete Stellen wie Schultern mit locker sitzender Kleidung schützen; Kopfbedeckung tragen, am besten mit Nackenschutz; Sonnenbrille tragen; grundsätzlich schattige Plätze bevorzugen; Babys und Kleinkinder gar nicht der Sonne aussetzen.