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Bewegung

Tanzen als Fitnessprogramm - Von Bauchtanz bis Zumba

Welttanztag

Hier gibt es keine Ausrede: Tanzen ist so unglaublich vielseitig, dass wirklich für jeden etwas dabei ist, egal ob alt oder jung, ob mäßig sportlich oder so richtig ambitioniert! Das Bedürfnis zu tanzen scheint dem Menschen gewissermaßen angeboren, denn schon kleine Kinder lieben es, sich zu Musik rhythmisch zu bewegen. Dabei unterstützt jede Art von Tanz die körperliche Fitness in vielfältiger Weise: Tanzen trainiert Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Koordination und Konzentration. Außerdem werden Balance und Feinmotorik geschult, ein besseres Körpergefühl ist die Folge. Anders als so manche von vielen als eintönig empfundene Übung an einem Fitness-Gerät beansprucht Tanzen fast alle Muskelgruppen. Darüber hinaus gibt die Musik positive Impulse für Körper und Geist, es werden Glückshormone freigesetzt, Stress wird abgebaut. Tanzkurse aller Art und für jede Altersgruppe bieten Tanzschulen, Volkshochschulen und Fitness-Studios.

Probieren Sie doch mal eine der folgenden Varianten:

Orientalischer Tanz/Bauchtanz

Beim Orientalischen Tanz ist selbstverständlich der ganze Körper gefordert und nicht nur der Bauch, wie die Bezeichnung „Bauchtanz“ nahelegt. Kennzeichnend für den Orientalischen Tanz ist aber die Fähigkeit, einzelne Körperregionen isoliert voneinander zu bewegen: Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Beweglichkeit des Bauches und der Beckenregion. Arme, Hände und Kopf begleiten gewissermaßen den tanzenden Rumpf. Außerordentlich wichtig ist hierbei die aufrechte Haltung, die den ganzen Körper stabilisiert. Übrigens sind auch Männer beim Bauchtanz willkommen!

Aerobic

Ausdauer und Koordination stehen im Mittelpunkt dieses Fitness-Programms, das in den 80er Jahren hierzulande populär wurde. Die Musik sollte dabei zunächst den nötigen Schwung bringen. Im Laufe der Zeit rückten tänzerische Elemente immer mehr in den Vordergrund. Für Fortgeschrittene können diese sehr komplizierte Bewegungsabläufe enthalten. Volle Konzentration ist dabei ein unbedingtes Muss!

Ballett

Die Eleganz und Leichtigkeit des Ballett-Tanzes ist nicht nur für Kinder faszinierend. Deshalb sollten auch Erwachsene sich nicht scheuen, endlich mit dem Tanzen zu beginnen. Die Gelenke werden gelockert und fast alle Muskelpartien werden beansprucht und gestärkt, besonders auch die für die gesamte Stabilität so wichtige Rumpfmuskulatur. Außerdem wird das Gleichgewicht geschult. Entspannung vom Alltag erfolgt durch höchste Konzentration auf die vorgegebenen Abläufe.

Klassischer Tanz

Ob Standardtänze oder Lateinamerikanische Tänze, hier wird garantiert jeder fündig. Ideal für Paare oder solche, die es werden wollen. Besonders Männer werden bei Tanzkursen meist händeringend gesucht. Ein schwungvoller Wiener Walzer, ein klassischer Tango oder ein langsamer Foxtrott: Nutzen für die körperliche Fitness haben alle Tänze gleichermaßen und der Spaß an Musik und Bewegung stellt sich automatisch ein. Das Schöne dabei: Aufwändige und teure Ausstattungen sind –wie beim Tanzen überhaupt – nicht nötig.

Jazz Dance

Nicht nur für Liebhaber von Jazz-Musik, denn Jazz Dance wird inzwischen zu allen modernen Rhythmen getanzt. Jazz Dance kommt aus den USA, enthält aber viele afrikanische Tanzelemente. Wichtige Merkmale sind Polyzentrik und Polyrhythmik: Zum einen gibt es mehrere Bewegungszentren im Körper, die isoliert voneinander bewegt werden, zum anderen überlagern sich verschiedene Rhythmen. Hier werden also höchste Anforderungen an die Koordination gestellt. Die Bewegungen sind dabei bewusst raumgreifend und raumfüllend. Die Bewegungsmuster sind nicht fest vorgegeben, sondern lassen Platz für Spontaneität und Kreativität.

Hip-Hop, Breakdance

Charakteristisch für den Hip-Hop ist die schnelle Beinarbeit, eben der Hüpfschritt (hop) mit der Hüfte (hip). Die Sprünge sind federnd, die Bewegung der Arme und Schultern scheinen davon isoliert zu sein. Ausdauer ist hier gefragt.

Breakdance ist auf der Straße entstanden und enthält viele athletische und akrobatische Elemente, getanzt wird auch auf den Händen oder auf dem Kopf. Es ist hier besonders wichtig, langsam und unter Anleitung einzusteigen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Zumba

Eine sehr sportliche Variante ist Zumba, ein in Kolumbien entwickeltes Fitness-Programm, das Merkmale lateinamerikanischer Tänze mit Aerobic- und Kampfkunst-Elementen verbindet. Zumba ist einfach und sehr abwechslungsreich, umfasst langsame und schnelle Abläufe und bietet attraktives Training für alle Altersklassen. Alle Muskelgruppen werden ganz nebenbei trainiert und viel Spaß ist garantiert!