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Er­näh­rungs­trends

Lieblingsmodell Teilzeitfasten

Teilzeitfasten ist kein dogmatisches Einheitsmodell! Jeder wählt die Strategie, die sich am besten in den individuellen Alltag integrieren lässt. Neben der klassischen 5:2-Form gibt es die 16:8-Methode und die sogenannte Eat-Stop-Eat-Methode. Keines der Modelle erfordert Nullkalorientage, die sich oft nur mit schlechter Laune überstehen lassen. Ebenfalls entfällt das Einkaufen bestimmter Fastennahrungsmittel. Es gibt keine komplett verbotenen Nahrungsmittel. Eine Verbesserung der körperlichen Fitness und ein insgesamt gutes Lebensgefühl stellen sich von ganz allein ein.

Teilzeitfasten ist keine Crash-Diät, sondern ein Langzeitprojekt

Der positive Effekt beruht gerade auf langfristigen Stoffwechselverbesserungen. Daher gibt es auch kein zeitliches Limit für diese Ernährungsweise. Im Prinzip kann man dauerhaft so leben, ohne eine Beeinträchtigung der Gesundheit fürchten zu müssen. Auch eine Veränderung auf ein 6:1-Modell ist auf Dauer denkbar.

Teilzeitfasten ist wie andere Fastenmethoden nicht geeignet für Schwangere und Stillende, Kinder und ältere Menschen, Personen mit Untergewicht oder schweren Erkrankungen. Wer regelmäßig zu den Mahlzeiten Medikamente einnimmt, sollte das Unternehmen Teilzeitfasten mit seinem Arzt besprechen.

Der Klassiker Fünf-zu-Zwei

An fünf Tagen in der Woche wird normal gegessen, allerdings nicht im Übermaß. An den anderen zwei Tagen, die hintereinander liegen können, aber nicht unbedingt müssen, sollten nicht mehr als 500 bis 600 Kalorien aufgenommen werden. Falls diese auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilt werden, bitte auf Pausen von mindestens vier Stunden achten. Auf Kohlenhydrate in Form von Zucker, Weißmehl, Nudeln oder Kartoffeln an den Fastentagen verzichten. Pflanzliche Kost und proteinreiche Nahrungsmittel versorgen den Körper optimal mit Nährstoffen. Ein Salat mit Hähnchenstreifen und ein paar Nüssen, dazu ein kleines Dressing mit Olivenöl und Zitronensaft liefert wichtige Vitalstoffe.

Oder man holt sich die Energie für den Tag morgens mit einem kleinen Müsli aus Haferflocken, frischem Obst und warmer Milch. Wer viel Wärme braucht, setzt auf eine heiße Gemüsesuppe. Dazu mindestens zwei Liter am Tag trinken. Geeignet sind Wasser und ungesüßte Tees. An den übrigen Tagen müssen keine Kalorien gezählt werden. Allerdings sollten es zur Gewohnheit werden, nicht andauernd zwischendurch zu essen. Nur so bekommt der Stoffwechsel die nötigen Ruhephasen. Jeder noch so kleine Snack lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen, Insulin wird ausgeschüttet. Fällt der Blutzuckerspiegel dann wieder ab, kommt es leicht zu Heißhungerattacken.

16:8-Methode

Nur in einem Zeitfenster von acht Stunden am Tag wird überhaupt gegessen: Wer also um sieben Uhr morgens frühstückt, isst nach 15 Uhr am Nachmittag nichts mehr. Oder man lässt das Frühstück aus, nimmt erst um elf Uhr die erste Mahlzeit zu sich und darf dann um 19 Uhr am Abend die letzte Mahlzeit des Tages genießen.In den übrigen 16 Stunden kommt unser Stoffwechsel zur Ruhe, ständige Nahrungszufuhr bedeutet nämlich auch Stress. Während der Entlastungsphase werden die Energiereserven angegangen, die in Form von Fett im Körper gespeichert sind. Diese Art des Fastens sorgt häufig für einen besseren Schlaf, da das Verdauungssystem nachts nicht mehr damit beschäftigt ist, die späte Mahlzeit oder den abendlichen Alkohol abzubauen.

Eat-Stop-Eat-Methode

An maximal ein bis zwei Tagen pro Woche wird für einen Zeitraum von 24 Stunden gar nicht gegessen. Dafür frühstückt man beispielsweise an einem Tag, hört dann auf zu essen und beginnt den nächsten Tag dann wieder mit einem Frühstück. Oder man fastet von Mittag- zu Mittagessen oder von Abend- zu Abendessen. Während der Fastenstunden stehen reichlich kalorienfreie Getränke auf dem Plan: Wasser, ungesüßter Tee oder Kaffee.Die maximal zwei Fastentage sind immer von mindestens zwei Essenstagen unterbrochen.