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Bei­trags­über­sicht

Auf einen Blick: Sie finden hier die aktuellen Beitragssätze ab 01.01.2018 zu Ihrer Krankenversicherung. 

Arbeitnehmer und Azubis

Art Prozentsatz
Allgemein für Mitglieder mit Anspruch auf Lohn- oder Gehaltsfortzahlung bei Krankheit 14,60 %
Ermäßigt für Mitglieder ohne Anspruch auf Krankengeld 14,00 %
Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 1,0 %
Zusatzbeitragssatz pronova BKK 1,20 %
Pflegeversicherung 2,55 %
Pflegeversicherung inklusive Zusatzbeitrag für Kinderlose 0,25 % (Versichertenanteil)
ausgenommen sind Versicherte, die vor dem 01.01.1940 geboren oder das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, Wehr- und Zivildienstleistende und Bezieher von Arbeitslosengeld II
2,80 %
Rentenversicherung 18,60 %
Arbeitslosenversicherung 3,00 %

Rentner und Versorgungsbezieher

Art Prozentsatz
Beitrag zur Krankenversicherung 14,6 %
Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 1,0 %
Zusatzbeitragssatz pronova BKK 1,20 %
Beitrag zur Pflegeversicherung 2,55 %
Beitrag zur Pflegeversicherung für Kinderlose
Mitglieder, die vor dem 01.01.1940 geboren wurden, sind von dem Zusatzbeitrag befreit
2,80 %

Studentinnen und Studenten

Art Betrag
Krankenversicherung inkl. Pflegeversicherung 90,67 €
für Kinderlose 92,29 €

Beiträge bis zu sechs weiteren Monate für Studentinnen und Studenten nach Abschluss des 14. Fachsemester oder nach Ablauf des Semesters, in dem das 30. Lebensjahr vollendet wird (Voraussetzung: die beitragspflichtigen Einnahmen dürfen 1.015,00 € im Monat nicht übersteigen).

Art Betrag
Krankenversicherung inkl. Pflegeversicherung 141,79 €
für Kinderlose 144,33 €

Selbständig Tätige

Krankenversicherung inkl. Pflegeversicherung berechnen sich nach Ihren beitragspflichtigen Einnahmen. Der Gesetzgeber sieht eine Mindest- beziehungsweise Höchstgrenze der zur Beitragsberechnung heranzuziehenden Einkünfte vor.

Hierbei wird zwischen Existenzgründern (Bezug des Gründungszuschusses für Existenzgründer) und den übrigen hauptberuflich selbständig Tätigen unterschieden.

Bei Existenzgründern liegt die Mindestbemessungsgrenze bei monatlich 1.522,50 €.
Für alle übrigen hauptberuflich selbständig Tätigen liegt die Mindestbemessungsgrenze bei monatlich 2.283,75 €.
Für beide Personenkreise gilt die Höchstbemessungsgrenze in Höhe von monatlich 4.425,00 €.

Beitragsfestsetzung bei Arbeitseinkommen und Mieteinkünften

HHVG (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz)

Hier: Auswirkungen des HHVG auf die Beitragsbemessung im Anwendungsbereich des § 240 SGB V.

Die Beitragsbemessung für Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit und Einkünften aus Vermietung & Verpachtung wird losgelöst von der bisherigen Verfahrensweise, dass der Steuerbescheid solange Gültigkeit hat, bis ein neuer Steuerbescheid vorliegt.

Künftig werden die Beiträge nach dem Steuerbescheid für das jeweilige Kalenderjahr neu berechnet. Infolge dessen wird es immer eine rückwirkende Betrachtung und ggf. Neuberechnung geben – was zu einer Forderung aber auch zu einer Erstattung führen kann.

Gleichzeitig werden die künftigen Beiträge anhand des zuletzt vorliegenden Steuerbescheides vorläufig festgesetzt. Eine endgültige Beitragsberechnung erfolgt dann wiederum, wenn der Steuerbescheid für das betreffende Kalenderjahr vorliegt. Für die endgültige Berechnung ist eine 3-jährige Frist nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres vorgesehen.

Mitglieder, deren zuletzt nachgewiesene bzw. selbst erklärte Einkünfte oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen, sind von dieser vorläufigen Beitragsfestsetzung ausgeschlossen. Stattdessen können sie bei Nachweis niedrigerer Einnahmen eine Erstattung der zu viel gezahlten Beiträge beantragen.

Diese Änderung tritt mit Wirkung des 01.01.2018 in Kraft.

Riesterrenten

Gesetz zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentenstärkungsgesetz)

Hier: Beitragsrechtliche Änderungen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz

Renten aus einer Riester geförderten betrieblichen Altersversorgung über eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung werden aus dem Anwendungsbereich des § 229 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V ausgenommen und stellen damit keine Versorgungsbezüge mehr dar.

Diese Änderung tritt mit Wirkung des 01.01.2018 in Kraft, so dass es zu Abmeldungen von Versorgungsbezügen zum 31.12.2017 kommen wird. Bei Personen die freiwillig versichert sind, werden diese ehemaligen Versorgungsbezüge ab dem 01.01.2018 als private Rente verbeitragt.

Beitragsbemessungsgrenzen

Beitragsbemessungsgrenzen Betrag
Kranken- und Pflegeversicherung 4.425,00 €
Renten- und Arbeitslosenversicherung West: 6.500,00 €
Ost: 5.800,00 €
Geringfügigkeitsgrenze Betrag
monatlich 450,00 €
Jahresarbeitsentgeltgrenzen Betrag
Allgemeine Kranken- und Pflegeversicherung - jährlich 59.400,00 €
Versicherungspflichtgrenze für Personen, die bis zum 31.12.2002 privat versichert waren 53.100,00 €