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Elektronische Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte der pronova BKK sieht nicht nur anders aus als die gewohnte Krankenversichertenkarte, sondern bietet Ihnen viele Vorteile – vor allem in der Qualität und Sicherheit der medizinischen Versorgung.

  1. Auf dem Mikroprozessorchip werden Adressdaten, Geburtsdatum und Versichertenstatus gespeichert.
  2. Durch Ihren Vor- und Zunamen weisen Sie sich als Karteninhaber aus.
  3. Mit dieser Karte bekommen Sie auch eine neue Krankenversichertennummer, die auch bei einem Kassenwechsel gültig bleibt.
  4. Ihr Foto beugt dem Missbrauch der Karte (etwa nach Verlust oder Diebstahl) vor.
  5. Auf der Rückseite befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte als Sichtausweis. Sie ersetzt den Auslandskrankenschein in der EU und erleichtert die medizinische Behandlung im europäischen Ausland.

Was bringt die Zukunft?

Aktualisierung der Versichertenstammdaten

Zu den auf der Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten gehören u. a. Name, Geburtsdatum, Anschrift und Krankenversichertennummer. Änderungen etwa bei Adresse oder Zuzahlungsstatus können aktuell erfasst werden – die Daten sind immer auf dem neuesten Stand.

Elektronische Patientenakte

Wichtige Informationen wie Operationsberichte, Laborergebnisse oder Röntgenbilder kann der Versicherte auf Wunsch elektronisch auf der Karte ablegen lassen. Auf diese Weise kann die Therapiesicherheit der behandelnden Ärzte erhöht werden.

Speicherung von Notfalldaten

Bei einem Notfall muss der Unfallarzt schnell handeln. Dank der Gesundheitskarte ist er sofort über lebensrettende Informationen wie Allergien, chronische Erkrankungen oder Arzneimittelunverträglichkeiten informiert. Sie müssen sich allerdings damit einverstanden erklären, dass diese Daten gespeichert werden.

Arzneimitteldokumentation

Dank der Arzneimitteldokumentation sieht der Arzt auf den ersten Blick, welche Medikamente Ihnen bereits verschrieben wurden. Unnötige Doppelverordnungen und mögliche Wechselwirkungen können vermieden werden. Auch diese Anwendung ist freiwillig.

Elektronisches Rezept

Rezepte werden in Zukunft in elektronischer Form übertragen. Der Arzt speichert das verordnete Arzneimittel auf bzw. mittels der Gesundheitskarte des Versicherten. Sie können Ihr Rezept dann in der Apotheke ganz einfach mit Ihrer Gesundheitskarte einlösen. Probleme etwa wegen unlesbarer Angaben entfallen so.

Datenschutz an erster Stelle

Schon heute hat der Schutz Ihrer persönlichen Gesundheitsdaten höchste Priorität. Dies wird sich auch mit Einführung der elektronischen Gesundheitskarte nicht ändern. Gerade angesichts der neuen technischen Möglichkeiten wird der Datenschutz besonders beachtet.

Schutz vor unberechtigten Zugriffen

Ohne Ihre Einwilligung kann niemand auf die vertraulichen Daten Ihrer Gesundheitskarte zugreifen. Sie entscheiden, ob und welche medizinische Daten gespeichert werden und wer welche Dokumente einsehen darf. Ihre Einwilligung für den Datenzugriff geben Sie mit der Gesundheitskarte und einer Geheimnummer (PIN) – sie macht die Karte zu Ihrem persönlichen Schlüssel. Außerdem können Sie mit Ihrem PIN-Code sowohl Daten hinzufügen als auch löschen lassen. Ebenso können Sie einzelne Informationen ausblenden oder nur bestimmten Ärzten und Apothekern zugänglich machen. Selbstverständlich können Sie Ihre Daten einsehen und auf Wunsch auch ausdrucken lassen. All diese Funktionen werden aber erst in einigen Jahren möglich sein.