Menü Menü schließen

​​Ak­tu­el­le The­men

​Vorsicht Selbstverordnung

2010 haben die Deutschen für frei verkäufliche Schmerzmittel 434 Millionen Euro ausgegeben. Für 2019 erwartet die Branche einen Umsatz von 532 Millionen Euro – fast 100 Millionen Euro mehr also für eine schmerzlindernde Wirkung, die je nach Wirkstoff mit Nebenwirkungen einhergehen kann wie Magen-Darm-Blutungen, Magengeschwüren, Schwindel, Kopfschmerz sowie Leber- und Nierenschäden. Vor allem eine dauerhafte Einnahme kann zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen – deshalb bei länger anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden besser ärztlichen Rat einholen.

Doch nicht nur bei Medikamenten neigen viele Menschen dazu, sich das vermeintlich passende Mittel ohne ärztliche Verordnung zu beschaffen – auch im Bereich der Hilfsmittel kaufen viele Menschen die benötigten Einlagen, Sitzhilfen, Inkontinenzhilfen, Rollstühle, Kompressionsversorgungen und Stomahilfen auf eigene Faust. Diese Produkte müssen nicht schlecht sein. Doch denken Sie bitte daran, im Vorfeld die ärztliche Verordnung zur Genehmigung bei uns einzureichen.

Deshalb gilt sowohl für Arznei- wie auch für Hilfsmittel: Erst Ärztin oder Arzt fragen!

Unsicher bei Nebenwirkungen von frei verkäuflichen Medikamenten?

Sie können jederzeit das Gesundheitstelefon der pronova BKK nutzen. Unter der Telefonnummer 0621 53391-4911 ist unser Expertenteam Tag und Nacht für Sie erreichbar – an 365 Tagen im Jahr.

Unsicher beim Kauf von Hilfsmitteln und deren Erstattung?

Auskunft erhalten Sie unter der Rufnummer 0214 32296-1000.