Menü Menü schließen

Vegane Ernährung

10 Regeln für eine schlanke vegane Ernährung

Der Blick in den Spiegel kann ganz schön frustrierend sein: Eine kleine Speckrolle quillt über den Hosenbund, das figurbetonte Hemd will einfach nicht zugehen und in Bikini oder Badehose möchten Sie sich am liebsten gar nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen. Eine Modelfigur ist hier nicht gefragt, aber ein BMI im grünen Bereich verbunden mit einem gewissen Maß an körperlicher Attraktivität sollte es schon sein.

Die diversen Diäten wetteifern mit den kühnsten Versprechungen, wie viel Gewicht Sie in welchem Zeitraum verlieren können. Aber häufig sind Diäten verbunden mit einseitiger Ernährung, dauerndem Kalorienzählen, ständigem Hungergefühl und fehlender Nachhaltigkeit. Zum Glück gibt es die vegane Lebensweise: Erfahrungen zeigen, dass eine vegane Ernährungsweise in vielen Fällen fast beiläufig zu einer Gewichtsreduktion führt, dabei satt macht und lecker ist. Bei veganer Ernährung sollte jedoch beachtet werden, das eine ausreichende Versorgung mit einigen Nährstoffen nicht oder nur schwer möglich ist (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. ). Empfohlen wird deshalb die Einnahme von Vitamin B12 Präparaten und regelmäßige Kontrollen beim Arzt, ob Sie mit allen Nährstoffen ausreichend versorgt sind.

Wie bei allen Versuchen, die leidigen überflüssigen Pfunde loszuwerden, gilt allerdings auch hier: Die Anzahl der aufgenommenen Kalorien muss die der verbrauchten unterschreiten und ohne reichlich zusätzliche Bewegung, am besten an frischer Luft, läuft gar nichts.

So funktioniert es

Viele Diäten setzen auf eine hohe Eiweißzufuhr und empfehlen viel mageres Fleisch oder ersetzen sogar ganze Mahlzeiten durch Eiweißdrinks. Eine sehr hohe Eiweißzufuhr kann jedoch die Nieren übermäßig belasten. Kohlenhydrate werden dagegen oft verteufelt und quasi mit Süßigkeiten gleichgesetzt. Doch komplexe Kohlenhydrate aus Gemüsen und Vollkornprodukten liefern gleichzeitig mit der benötigten Energie reichlich Ballaststoffe, die nicht nur gut sättigen, sondern auch die Verdauung auf Trab halten, außerdem Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Die komplexen Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen, Heißhungerattacken nach einem raschen Wiederabfall des Blutzuckerspiegels sind also nicht zu befürchten. Wer es gern süß mag, sollte auf künstliche Süßstoffe dennoch verzichten. Langfristig ist es wichtig, sich an einen etwas weniger süßen Geschmack zu gewöhnen.

10 Regeln für eine schlanke vegane Ernährungsweise

  • Gemüse und Obst stehen im Mittelpunkt Ihrer Mahlzeiten und machen ihren Hauptanteil aus, sie bieten eine hohe Nährstoffdichte bei geringer Kalorienzahl
  • Quinoa, Amaranth, Sojaprodukte und Hülsenfrüchte versorgen Sie mit notwendigen Eiweißen
  • Ersetzen Sie alle Weißmehlprodukte durch Vollkornvarianten, letztere haben mehr Vitamine und Ballaststoffe. Getreide ist aber lediglich kleine Beilage zu üppigen Gemüsemahlzeiten
  • Gewöhnen Sie sich beim Geschmack an weniger Süße. Wenn Sie gern Süßes essen, gönnen Sie sich ab und zu einige Trockenfrüchte, sie sind zwar relativ kalorienreich, liefern aber auch viele Vitalstoffe
  • Schränken Sie Ihre Fettzufuhr ein, verwenden nur hochwertige Pflanzenöle. So bekommen Sie alle wichtigen Fettsäuren und für die Verwertung der fettlöslichen Vitamine ist gesorgt
  • Essen Sie nur, wenn Sie wirklich hungrig sind. Nehmen Sie komplette Mahlzeiten zu sich und essen nicht zwischendurch. Zwischen den Mahlzeiten sollten 4 bis 5 Stunden liegen.
  • Trinken Sie viel Wasser oder ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees; Softdrinks sind zwar vegan, aber wegen des Zuckers absolut tabu, auch Fruchtsäfte enthalten viel Fruchtzucker
  • Verzichten Sie auf Alkohol, er liefert unnötige, leere Kalorien und belastet den Organismus
  • Kalorienzählen ist nicht nötig, eine schlanke vegane Ernährungsweise hat übrigens auch nichts mit Selbstkasteiung zu tun
  • Etwa 30 Minuten Bewegung an frischer Luft kurbelt Ihren Stoffwechsel an und fordern die Muskulatur; Sonnenlicht auf der Haut ist außerdem wichtig für die Vitamin D-Bildung