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Gut zu wissen

Was leistet die Osteopathie?

Verspannungen, Kopfschmerzen, Rückenleiden, aber auch Migräne, Schleudertrauma oder Schreikind: Osteopathie kennt viele Anwendungsgebiete.

Der Ansatz

Die osteopathische Behandlung ist ganz auf den einzelnen Menschen abgestimmt und wird auch bei Kleinkindern erfolgreich angewendet. Die Osteopathie arbeitet eng mit der Schulmedizin zusammen. Bei schweren Erkrankungen, die immer in eine schulmedizinische Behandlung gehören, kann die Osteopathie begleitend zur Heilung beitragen. Dabei bleibt die Behandlung nicht auf isolierte Symptome beschränkt, sondern setzt immer auch bei den Ursachen an. Ziel ist es, durch eine rein manuelle Therapie die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und so gestörte Körperfunktionen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Der menschliche Organismus als Einheit

Gesundheit ist kein starrer Zustand, sondern immer ein dynamisches Gleichgewicht. Innere Organe, Gelenke, Knochen, Muskeln und Gefäße erfüllen zwar eigene Funktionen, sind jedoch durch Bindegewebshüllen,sogenannte Faszien, eng miteinander verknüpft. Eine gestörte Funktion, auch osteopathische Verletzung genannt, kann daher Beschwerden an ganz anderer Stelle verursachen: Eine verspannte Körperhaltung etwa beeinträchtigt die Durchblutung des Kopfes mit Kopfschmerzen als möglicher Folge. Eine osteopathische Arbeit an der Körperhaltung verbessert die Versorgung des Kopfes mit Sauerstoff und lindert so die Kopfschmerzen.

Manuelle Therapie ohne Medikamente

Osteopathie arbeitet ausschließlich mit den Händen und kommt ganz ohne Medikamente aus. Während diese nämlich oftmals nur isolierte Symptome wie Kopfschmerzen bekämpfen, hat die Osteopathie immer auch die dahinter liegenden Ursachen im Blick. Eine ausführliche Anamnese ist wichtiger Teil der Behandlung, denn weit zurückliegende Ereignisse oder besondere Lebensumstände können mitverantwortlich sein für aktuelle Beschwerden. Mit den Händen untersucht der Osteopath Kopf, Schultern, Wirbelsäule, Gelenke und die inneren Organe auf ihre Mobilität hin. Mit verschiedenen Grifftechniken werden Verspannungen, Blockaden und verklebte Faszien gelöst, Muskeln und Gelenke mobilisiert oder Nervenimpulse gesetzt. Gleichzeitig aktiviert die osteopathische Behandlung die vielfältigen Selbstheilungskräfte des Körpers, der Organismus kommt wieder ins Gleichgewicht.

Sanfte Behandlung für Kinder

Frühkindliche Probleme wie Verdauungs- oder Schlafstörungen, motorische Beeinträchtigungen oder Schief hals sind bei Kinderosteopathen in guten Händen. Im Gespräch mit den Eltern kommen eventuelle Besonderheiten in der Schwangerschaft oder während der Geburt zur Sprache, die solche Entwicklungsstörungen auslösen können. Gute Erfolge erzielt die osteopathische Behandlung auch bei Schreikindern: Die sanften, doch bestimmten Berührungen helfen den Kindern, sich immer besser zu entspannen. Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS) bei Kindergarten- oder Schulkindern werden häufig medikamentös behandelt. Erfahrene Kinderosteopathen dagegen lösen Spannungszustände und Blockaden. Mit der Zeit können sich die Kinder wieder besser konzentrieren. Ausführliche Gespräche mit dem Osteopathen helfen Eltern, ihre Kinder wirksam zu unterstützen.

Osteopathie als Leistung der pronova BKK

Die pronova BKK erstattet Ihnen bis zu vier Behandlungseinheiten pro Kalenderjahr (pro Behandlungseinheit bis zu 40 Euro bzw. höchstens 100 Prozent des Rechnungsbetrages). Voraussetzung ist, dass die Behandlung ärztlich verordnet wurde und qualitätsgesichert durch einen Leistungserbringer durchgeführt wird, der Mitglied eines Berufsverbandes der Osteopathen ist oder eine osteopathische Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt zu einem Verband der Osteopathen berechtigt.

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